Montag, 18. Dezember 2017

Impuls für deine Woche

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Wenn du das Türchen unseres heutigen Adventskalenders schon geöffnet hast, dann hast du bestimmt auch die Losung für den heutigen Tag schon gelesen.

Dort steht nämlich folgender Text:

Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.
Psalm 105,8

Was für eine Zusage, die ermutigt und Hoffnung gibt.

Oft, meistens gerade dann, wenn es in unserem Leben schwierig wird, vergessen wir, dass Gott Gutes mit uns im Sinn hat.
Er hat auch mit dir einen Bund geschlossen und er wird diesen Bund nicht vergessen. Er wird ihn ewiglich halten, auch dann, wenn du ihm vielleicht den Rücken zukehrst. Gott steht mit offenen Armen da und wartet auf dich, um dich wieder in die Arme zu schließen.

Freitag, 15. Dezember 2017

Christmas Rock Night 2017

Wie in jedem Jahr am ersten Dezemberwochenende fand letztes Wochenende die Christmas Rock Night statt. In guter Tradition versammelten sich Freunde und Fans der christlichen Rockmusik aus ganz Europa in Ennepetal.

Am Freitag um 17:00 Uhr waren im Haus Ennepetal die ersten Gitarrenriffs und Schlagzeugrythmen zu hören, denn Unseen Faith aus Dänemark eröffneten mit ihrem ersten Auftritt auf der CRN das diesjährige Festival. Mit ihrem kompromisslosen Metalcore haben sie sicher nicht jedermanns Geschmack getroffen, aber im Verlauf des Auftritts begannen die ersten Leute im noch relativ locker gefüllten Saal zu tanzen und das Festival kam in Schwung.
Im Anschluss folgte gleich eine zweite Premiere, Comrades aus den USA. Mit kleiner Besetzung aber großem Klang begeisterte das Trio die Besucher. Die teils ruhigere, dann wieder energisch-laute Musik schien die meisten Leute mehr zum genussvollen Zuhören als zum Tanzen zu animieren. Aus dem Applaus und den Zugaberufen am Ende der Show kann man aber definitiv schließen, dass die drei sympathischen Musiker einige neue Fans dazugewonnen haben.
Parallel eröffneten Earth Groans die Sidestage. Das kleine Publikum, was sich im Raum eingefunden hat, hatte auf den Auftritt sichtlich Lust, denn der erste Pit ließ nicht lange auf sich warten.
Als dritter Act auf der Mainstage des Abends folgten nicht wie ursprünglich geplant To Speak of Wolves, die kurzfristig krankheitsbedingt absagen mussten. Dafür sprangen Flatfoot 56 ein und spielten am Freitag schon einmal auf der Hauptbühne. Auf der Sidestage übernahmen Convictions und man spürte sofort die typische Hardcoreatmosphäre, die man aus kleinen Clubs kennt. Neben Moshpits fehlte auch das Mitsingen vom Publikum nicht. So wurden bei einige Passagen immer mal wieder das Mikro in die Menge gehalten.
Als nächstes spielten Random Hero, die nach ihrem Debüt im letzten Jahr nun auf ein textsicheres und begeistertes Publikum bauen konnten. Mit neuen und älteren Liedern brachten sie die Halle gehörig zum Kochen. Dabei sehen die vier nicht nur verrückt aus, sondern geben auch alles. Das spiegelte sich dann auch im Publikum wider. Neben aller Party, allem Tanzen, Mitsingen und Springen versäumte die Band es jedoch nicht, eine wichtige Botschaft loszuwerden: Du bist geliebt! Du bist nicht allein!
Danach betraten Theocracy die Bühne, so dass auch die Powermetal-Fans auf ihre Kosten kamen. Dabei überzeugt nicht nur der markante Gesang von Matt Smith sondern auch die virtuosen Gitarrensoli der beiden Gitarristen. Passend zur Jahreszeit hatten Theocracy auch ein Weihnachtslied im Gepäck und spielten eine eigene Version des traditionellen O come, o come, Emmanuel. Eine überaus gelungene Show, die mit dem epischen I AM als Höhepunkt und Finale.
Nach Signum Regis betrat Matt von Spoken die Sidestage und gab ein paar Songs akustisch zum besten. Perfekt um sich von den ersten Bands zu erholen Kraft zu tanken für das was folgte und dabei toller Musik zu lauschen.
Anschließend waren Sleeping Giant an der Reihe, die gerade an ihrem Abschiedsalbum arbeiten. Ein Blick ins Publikum ließ keinen Zweifel, dass eine großartige Stimmung herrschte: Es wurde gemosht und gesprungen, dass der Saal bebte und auch aus vollen Kehlen mitgesungen. Dazwischen war aber auch Raum für eine bewegende Ansprache von Frontsänger Tommy Green zum Thema Vergebung. Nach diesem beeindruckenden Auftritt waren sicher nicht wenige Fans dabei, die das Ende von Sleeping Giant bedauern werden.
Den Abschluss des ersten Abends spielten Disciple. Und obwohl sie jedes Jahr wieder kommen, wird es doch nicht langweilig mit den Jungs um Kevin Young. Mit einer bunten Mischung von Liedern aus allen Alben rockten sie, was das Zeug hält und das Publikum war singend, klatschend und tanzend mit dabei. Ein kleiner Höhepunkt war sicher das Cover des Bon-Jovi-Klassikers Living on a Prayer mit Unterstützung durch Aaron Watkins von Random Hero und Matt Baird von Spoken. Es war ein gelungener Abschluss des ersten Festivaltags.

Am Samstagmittag ging es dann zunächst mit dem Gottesdienst in der Ennepetal-Milsper Kirche weiter. Tobin Bawinkel von Flatfoot 56 sorgte für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes und Tommy Green von Sleeping Giant predigte darüber, wie sich Kirche heute verändern muss.

Um 15:00 Uhr ging es dann im Haus Ennepetal mit Signum Regis als erstem Konzert am Samstag weiter. Trotz der frühen Stunde war der Saal schon gut gefüllt und seit ihrem ersten Auftritt auf der CRN im letzten Jahr haben sie offenbar eine Menge Fans in Deutschland gewonnen. In diesem Jahr hatten sie unter anderem einige neue Livepremieren mit im Gepäck. Die Stimmung war gut und es wurde nicht nur bei den eigenen Liedern der Slowaken mitgesungen, ein Geburtstagsständchen für den Gitarristen durfte auch nicht fehlen. Ihre Fähigkeit, als erste Band des Tages schon ein so großes Publikum zu gewinnen und mit energiegeladenem und melodischem Powermetal zu begeistern, lässt vor allem ein Fazit zu: Diese Band würde einem prominenteren Platz im Lineup definitiv auch gerecht werden.
Das zeigte sich auch im Vergleich zu Earth Groans, die bei ihrem ersten Konzert in Deutschland deutlich weniger Zuhörer hatten. Diejenigen, die sich im Publikum befanden, hatten aber sichtlich Freude daran und es wurde gemosht, geheadbangt und auch der eine oder andere Circlepit war dabei.
Im Anschluss traten Normal Ist Anders als einzige deutsche Band auf die Bühne. Ihr eher im elektronischen Bereich der Rockmusik angesiedelte Klang hob sich vom restlichen Lineup in diesem Jahr ab und begeisterte die Besucher. Mit einer fulminanten Show aus Licht und Nebel sorgten sie wiederum für einen vollen Raum, der von vorne bis hinten mit den Musikern mitsang und mitsprang, dass der Saal nur so bebte.
Auf der Sidestage begannen Unseen Faith und danach durften Random Hero dem Publikum ihre Botschaft nocheinmal mit auf den Weg geben.
Als nächste Band auf der Mainstage folgten Convictions aus den USA. Es gibt wohl nur wenige andere Bands, die Musik auf der Bühne so intensiv ausleben wie sie. Ihre Leidenschaft zeigt sich in vollem Körpereinsatz und wer wissen will, in welchen unterschiedlichen Körperhaltungen es möglich ist, Gitarre zu spielen, sollte sich mal ihren Gitarristen anschauen. Ihr Motto „Leidenschaft eingefangen in Lärm“ ist da definitiv Programm.
Danach spielten Flatfoot 56 ihre zweite Show auf der Hauptbühne. Mit Dudelsack und Mandoline stechen die Celtic-Punk-Rocker definitv aus der Masse der typischen Rockgruppierungen hinaus. Und wenn man sich den Spaß und die Stimmung während des Konzertes anschaut, sollte man fragen: Wieso machen das eigentlich nicht noch mehr Bands? Mit ihrer unglaublich sympathischen Art und Musik, die sofort in die Beine geht, sind sie live definitv ein Muss. Es war ein großartiger Auftritt, der mit dem altbekannten Amazing Grace in einem großen Chor mündete.
Nach langer Zeit wieder zurück auf der CRN waren Spoken, mit neuem Album im Gepäck. Obwohl sie mit 21 Jahren Bandgeschichte mittlerweile zu den alteingesessenen der Szene gehören, klingen sie weder alt noch kann man die Bühnenshow als eingeschlafen bezeichnen. Vom Matt Bairds Auftritt können sich einige jüngere Frontsänger durchaus eine Scheibe abschneiden. Er sprang bald hierhin, bald dorthin und sang auch einfach mal ein paar Lieder von der Barriere vor der Bühne aus.  Mit Unterstützung von Joshua Bertrand von Random Hero am Bass spielten sie alte Klassiker und neue Liedern vom aktuellen Album IX, das im September erschienen ist.
Sleeping Giant gaben dem Publikum der Sidestage was sie wollten. Trotz kleiner technischer Probleme am Beginn des Sets, gab es für das Publikum kein Halten mehr. Stagediving, Moshen und  Mitsingen war natürlich an der Tagesordnung. Schließlich weiß man nicht, ob man noch einmal die Gelegenheit hat diese Band in Deutschland auf der Bühne zu erleben.
Mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Der Co-Headliner des Samstagabends waren die Jungs von Wolves at the Gate. Nach ihrer akustischen Show am Freitag auf der Sidestage legten sie am Samstag auf der Hauptbühne in voller Instrumentierung los. Ihre Setlist wurde vorher auf Facebook durch eine Abstimmung unter den Fans zusammengestellt. Das hat natürlich zur Folge, dass nur Publikumslieblinge auf die Bühne kommen. Dementsprechend gut war die Stimmung und nach bereits einigen Jahren auf der CRN können sie sich auf textsichere und tanzfreudige Zuschauer verlassen. Wie in den vergangenen Jahren auch war der Auftritt eine Freude für Band und Publikum, der wie gewohnt durch eine Ansprache von Gitarrist Steve abgerundet wurde.
Den Abschluss der Christmas Rock Night 2017 machten The Letter Black, die vor zwei Jahren das letzte Mal in Ennepetal zu Gast waren. Mit neuen Liedern von ihrem Album Pain im Gepäck machten sie sich daran, dem Festival einen würdigen Abschluss zu bereiten. Auch wenn man nach einem so langen und hochwertigen Lineup kaum noch von einer außerordentlichen Steigerung sprechen kann, war der Auftritt ein voller Erfolg. Sie legten sogar noch eine Schippe drauf zu ihrem Auftritt am Freitagabend auf der Sidestage. Mit starker Rockmusik und der beeindruckenden  Stimme von Sarah Anthony holten sie nochmal alles aus dem Publikum raus und zum letzten Mal in diesem Jahr gab es die Gelegenheit zum Singen und Headbangen, zum Tanzen und Moshen.

Damit war die Christmas Rock Night für 2017 auch schon wieder vorbei. Mit einem herausragenden Lineup von 15 Bands bleibt wieder einmal festzuhalten: Die CRN ist und bleibt ein besonderes Festival, das seinesgleichen vergeblich sucht. Nicht umsonst kommen viele Besucher und Bands jedes Jahr wieder Anfang Dezember nach Ennepetal.
Zum Programm auf der Hauptbühne gab es auch wieder parallel die Konzerte auf der Sidestage, wo die meisten Bands noch ein zweites Mal in kleinerer Runde ihre Musik zum Besten gaben. Die Möglichkeit, etwas über die Bands persönlich zu erfahren gab es auf der Talkstage oder einfach so zwischendurch an den Merchandiseständen. Dort konnten natürlich auch CD-Regal und Kleiderschrank aufgefüllt werden. Für Essen und Trinken war ebenfalls gesorgt und für ruhigere Momente stand ein Gebetsraum zur Verfügung.

Zum Schluss soll hier noch allen Beteiligten gedankt werden, die die Christmas Rock Night 2017 zu dem gemacht haben, was sie war. Ein Dank an alle, die an diesem Wochenende unermüdlich gearbeitet haben: Von Securities, Technikern, Fotografen, Einlass-, und Gaderobenhelfern bis zu den Leuten an den Essensständen. Und ein Dank natürlich an alle, die hinter den Kulissen organisiert und gearbeitet haben ohne dass es jemand direkt wahrgenommen hat, aber ohne die das Ganze keinesfalls möglich gewesen wäre.

Um mit den Worten von vielen Bands abzuschließen: See you next year!

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Thema des Monats: Jesus im Alltag nachfolgen

An Jesus glauben und sonnstags in den Gottesdienst gehen, das ist eine Sache. Jesus im Alltag nachzufolgen, dass ist allerdings eine ganz andere Sache und manchmal ganz schön herausfordernd. In Interviews fragen wir gerne, wie die Lete, die wir interviewen, wie z.B. Musiker, ihren Glauben im Alltag leben.
Heute haben wir bei Fabian Strunk nachgefragt. Fabian ist 1. Vorsitzender des CVJM Loud and Proud, welches jedes Jahr das Loud and Proud Festival veranstaltet. Er wohnt im Westerwald, ist verheiratet und hat 3 Söhne.


Jesus im Alltag nachfolgen

In der Kirche/Gemeinde lässt es sich als Christ gut leben. Man befindet sich in einer Gemeinschaft von Menschen die Jesus lieb haben und tauscht sich gegenseitig im Teenkreis etc. aus. Aber wie steht es um unser Leben mit Jesus im unserem Alltag? Wie leben wir unseren Glauben im Alltag … zu Hause, in der Schule auf der Arbeit ….?

Hier ein paar kurze Anregungen und Gedanken um Euch Mut zu machen … Mut mit Jesus im Alltag zu leben und ihn zu erleben.

Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein, in Jerusalem und ganz Judäa, im Samarien und überall auf der Erde.“ Apg. 1,8
Wir ihr seht haben wir eigentlich keine Ausrede. Wenn du ein wieder geborenes Kind Gottes bist, hast du also in jeder Situation die Kraft, Jesus zu bekennen.
Aber woran liegt es dann, dass es uns oft so schwer fällt, in der Schule, vor Freunden oder auf der Arbeit unseren Glauben zu bekennen?

Ein kurzes Beispiel aus meinem Leben: Ich arbeite bei der Stadt und hatte ein Gespräch mit einem Gärtner. Der wunderte sich, wie Angehörige eines Christen mit seinem Tod umgegangen waren. So etwas hätte er noch nie erlebt. Er hätte gemerkt, dass diese Personen den Tod eines geliebten Menschen ganz anders akzeptieren können … Das war doch der perfekte Einstieg für mich … ich hätte so viel sagen können, aber ich habe nur so etwas gesagt wie: Der Glaube gibt ihnen die Kraft. Dieser Mann war wirklich beeindruckt und ich habe mich nicht getraut wirklich Zeugnis zu sein.

Woran liegt es also, dass es uns so schwer fällt? Eine Antwort darauf ist vielleicht unsere Verbindung zu Gott. Lasst uns versuchen, auch im Alltag ständig mit Gott in Verbindung zu stehen, ihm unsere Gedanken zu sagen, zu danken, für alle kleinen Dinge, für die wir tagsüber dankbar sein können.
Ein Tag hat 96 Viertelstunden, wie viele davon verbringen wir im Gebet oder im Austausch mit Gott?
Ich glaube, es ist sehr viel einfacher Jesus nachzufolgen und zu bekennen um so mehr Zeit wir mit ihm verbringen.

Natürlich schaffen wir es nicht, perfekt zu sein. Nehmen wir einmal Petrus. War er perfekt? In menschlichen Augen sicher nicht. Wie kann ein Mann, der so oft die Chance hatte sich zu Jesus zu bekennen und es nicht getan hat Zeuge sein? Jesus hätte ihn doch schon längst abschreiben können. Aber nein, Jesus gibt Petrus eine große Aufgabe. Er sollte einer der Gründer der ersten Gemeinde werden.

- Jesus hat uns die Kraft des heiligen Geistes gegeben ihn zu bekennen.
- Wenn wir im ständigen Austausch mit Jesus sind, fällt es uns leichter ihn zu bekennen.
- Jesus freut sich wenn wir ihn bekennen.

Montag, 11. Dezember 2017

Impuls für deine Woche

Der zweite Advent ist vorbei. Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Oder befindet ihr euch immer noch im Einkaufstrubbel, darauf bedacht für jeden das passende Geschenk zu finden?
Für alle die noch im Weihnachtsstress sind, gibt es heute zum innehalten und nachdenken ein nettes Video. Und diejenigen, die schon eine ruhige Vorweihnachtszeit haben, dürfen einfach nur genießen.
Wir wünschen euch eine ruhige und friedliche Adventswoche.

Samstag, 9. Dezember 2017

Buch: Elisabeth Mittelstädt - Wunderbar geleitet

via Gerth Medien
139 Frauen lassen sich in der Bibel finden, die eher männerdominiert ist. Aus diesen 139 Frauen hatElisabeth Mittelstädt fünf ihrer biblischen Lieblingsfrauen ausgewählt und erzählt deren Lebensgeschichten. So erfährt man die Geschichten von Lydia, Ruth, Noomi, Rahel und Lea und dabei auch etwas mehr über das Leben der Autorin und Gründerin der christlichen Frauenzeitschrift LYDIA. Verwoben mit den Lebensgeschichten der Frauen aus der Bibel, berichtet die Schriftstellerin auch von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen. Wunderbar geleitet zeigt wie wunderbar Gott Menschen leitet und besonders auch die Frauen in der Bibel. Sie ermutigen und berühren und können zu Vorbildern im Glauben werden.


Im letzten Abschnitt des Vorwortes steht: „Wo immer Sie gerade auf Ihrer Lebensreise sind, […]. Er liebt Sie, wie Sie sind – nicht, wie Sie denken, dass Sie sein sollten […].“ Und damit begingt das Buch schon ermutigend, ehe man mit dem Lebensgeschichten der Frauen begonnen hat. Von jeder der fünf Frauen kann man etwas lernen. Wie Großzügigkeit von Lydia, Stärke von Ruth, Vergebung von Noomi, sich nicht vergleichen mit andern von Rahel und sich nicht beklagen von Lea. So findet man sehr viele Stellen, die einen berühren, ermutigen und auch herausfordern.

Im Buch befindet sich zwischen den Kapiteln schwarz-weiß Fotografien und unterschiedliche Schrifttypografien. Das lockert es etwas auf. Die Schrift hat eine angenehme Größe, einen schönen Zeilenabstand und es gibt viele Zwischenüberschriften, durch die man das Buch gut lesen kann. Der Schreibstil von Elisabeth Mittelstädt ist flüssig und narrativ gehalten, wodurch man ihr gut folgen kann.

Am Ende finden sich Quellenangaben und zu jedem Kapitel gibt es "Fragen zum Nachdenken über Ihr eigenes Leben". Das Buch kann man wunderbar alleine lesen und die Fragen im Selbststudium beantworten, aber es eignet sich auch für das gemeinsame Lesen in Hauskreisen oder anderweitig für die Frauenarbeit.

Das Buch ist vor allem für Frauen geeignet, die sich in die Geschichten der biblischen Frauen mitnehmen lassen wollen und daraus neue Impulse gewinnen möchten. Denn auch die Frauen in der Bibel hatten Herausforderungen, Macken und Fehler, die einen inspirieren, zum Nachdenken anreden und ermutigen können. Manche der Frauen sind eine positives Vorbild und andere ein negatives Vorbild, aber mit allen hatte Gott einen Plan. Sie sind vor uns die Wege des Glaubens gegangen und auch mit uns hat Gott einen Plan und vielleicht kommt man ihm mit diesem Buch näher.

Wunderbar geleitet ist u.a. bei Gerth Medien erhältlich und kostet 14,99€ als gebundene Version oder  11,99€ als E-Book.

Freitag, 8. Dezember 2017

Film: Wo du zu Hause bist

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Wo bist du zu Hause?
Sehnt sich nicht eigentlich jeder nach einem Zuhause, einem Ort an dem man sich geliebt und geborgen fühlt?
Manchmal gerät unser Leben aus den Fugen und wir suchen nach Halt, nach Geborgenheit und eben auch nach einem Ort, wo man sich zu Hause fühlen kann.

So ähnlich geht es jungen, hübschen Faith.
Ihr Mann Luke gerät unter Betrugsverdacht und muss ins Gefängnis. Als seine Konten eingefroren werden, bleibt ihr nichts anderes übrig als die New York zu verlassen. Verletzt und von ihrem Mann enttäuscht, weiß sie nicht, wie es weitergehen soll. Sie macht sich auf den Weg zu ihrem Vater, um dem ganzen Grauen für einige Zeit zu entkommen und wieder einen klaren Kopf zu fassen. Sie zweifelt an der Liebe ihres Mannes, seine Ehrlichkeit, an ihrer Ehe und fragt sich, ob es das Richtige war, damals nach New York zu gehen, wo sie eigentlich eine Karriere als Sängerin starten wollte.
Faiths verwitweter Vater empfängt sie mit offenen Armen - ihre Schwester allerdings ist weniger begeistert von Faiths Rückkehr.
Faith kommt zur Ruhe und versucht sich über einiges klar zu werden bis eines Tages ihr Vater zusammenbricht und ins Krankenhaus gebracht wird.
Die Diagnose lautet Gehirntumor. Nur ein Arzt in New York, der zu den besten zählt, kann Faiths Vater noch retten. Sie überwindet sich und bittet ihren Mann, der zwischenzeitlich aus der Haft entlassen wurde, um Hilfe. Doch ihr Vater hat andere Pläne - mit seinem Leben und dem seiner Tochter...

"Wo du zu Hause bist" ist ein spannender, bewegender und zum Nachdenken anregender Film. Auf interessante Weise greift er ein Thema auf, das jeden früher oder später betrifft. Manchmal laufen wir vor unserem Leben davon. Der Film zeigt auf gelungene Art und Weise, dass es einen Weg zurück gibt und dass ein Leben, welches aus den Fugen gerät, wieder seine geregelten Bahnen gehen kann und so manches Leid etwas Gutes hervorbringen kann. Es ist wichtig, Entscheidungen im Leben zu treffen und vor allem dann auch zu wissen, wo man zu Hause ist.

Zu kaufen gibt es den Film bei Gerth Medien für nur 9,99 €.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Nikolaus-Gewinnspiel!

Hattet ihr heute früh etwas Schönes vom Nikolaus in euren Schuhen?

Wir haben für euch heute noch eine Überraschung.

Und zwar verlosen wir ein Überraschungspaket.
Was da wohl enthalten ist?
Da kann vieles sein, z.B. eine CD oder ein Buch oder eine DVD oder vielleicht sogar mehrere Sachen...

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr einfach nur folgendes tun:

Unsere kleine Geschichte heute im Adventskalender hatte auch etwas mit Nikolaus zu tun - im weitesten Sinne zumindest, denn es ging auch ums Schenken.
Aber was legten denn die Leute vor die Tür der Arzt-Familie?

Eure Antwort schickt ihr bis 11. Dezember 2017 (23.59 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de.
Damit der Inhalt eures Überraschungspaketes euch auch gefällt, dürft ihr uns auch gerne schreiben, ob ihr gerne lest oder Filme schaut oder lieber Musik hört und welche Richtung ihr da bevorzugt.

Das Los entscheidet. Der Gewinner wird am 12. Dezember auf Facebook bekanntgegeben und per Email benachrichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Meldet sich der Gewinner bis 15.12.2017 nicht bei uns, wird ein neuer Gewinner ermittelt.
Emailadressen und Postadressen dienen nur zur Benachrichtigung des Gewinners und um den Gewinn zu verschicken und werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet.
Teilnahmeberechtigt sind alle mit Wohnsitz in Deutschland.
Gewinne werden nicht in bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Montag, 4. Dezember 2017

Impuls für deine Woche

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Zur Einstimmung auf die Adventszeit, heute mal ein paar Gedanken zu Herodes:

Herodes ist immer der Antiheld der Weihnachtsgeschichte. Er, der Bösewicht, der alle Kinder umbringen ließ, nur um auf jeden Fall auch Jesus zu erwischen. Aber warum war er eigentlich so garstig? Herodes war von Grund auf sehr misstrauisch. Noch nicht mal seiner eigenen Familie traute er. Er hatte panische Angst davor, seine Macht als König zu verlieren. Wahrscheinlich war Herodes dadurch auch sehr einsam. Und als er dann hörte, dass ein Kind geboren werden sollte, das einmal König sein würde – da ergriff ihn die Megapanik. Er, der alles daransetzte, seine Macht zu wahren und sie irgendwann seinen Söhnen zu vererben, sollte nun durch ein fremdes Kind abgelöst werden? Oft klingt es so, als hätte Herodes eher aus Langeweile alle männlichen Babys umbringen lassen – dabei hatte er schlichtweg irre Angst. Angst davor, dass sein Lebenswerk zerstört würde, dass seine Macht an einen anderen abgegeben würde und dass er möglicherweise nicht eines natürlichen Todes sterben würde. Jesus als friedlichen und vor allem wahren König konnte Herodes nicht mehr kennenlernen. Kurz nach Jesu Geburt starb er. Wie tragisch!

Freitag, 1. Dezember 2017

Impulse for your month

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It's beginning to look a lot like Christmas, right?
Today's the first of December and the end of the year comes closer and closer.
Where has the whole year gone?

Christmas time is often a very stressful time. You have to decorate, buy presents, wrap the presents, bake cookies, participating on some Christmas events und special Christmas services and so on.

Just take a minute and reflect the last months. What happened? What made you happy? What made you sad? Try to forget the bad things and keep the good things.

And here's one more thing. You tooka minute to reflect the last months. Now add some minutes and relax. Try to forget all the stress and stop being busy for a few minutes. Sit down, drink a cup of tea or hot cocoa and just relax.

You deserve this. You did many things the last couple of months and now is the time to be contemplative and to enjoy just a few minutes only for you.

No matter what happened this year or what's coming next, just remember that you are loved and that you deserve to relax for at least a few minutes.

Donnerstag, 30. November 2017

NEWS +++ NEWS +++ NEWS

Hat das Jahr nicht gerade erst begonnen? Wo kommt denn so plötzlich der Winter her?
Morgen ist schon wieder der 1. Dezember.
Wisst ihr, was das bedeutet?

Wir haben für euch wieder einige tolle Sachen vorbereitet!

Ab morgen dürft ihr jeden Tag wieder ein "Türchen" in unserem Online-Adventskalender öffnen.
Da erwarten euch wieder tolle Rezepte, Tipps, Geschichten und vieles mehr!

http://adventskalender-burningheartreports.blogspot.de/

Außerdem haben wir für euch auch wieder Gewinnspiele vorbereitet.
Lasst euch überraschen, wann und vor allem was ihr gewinnen könnt!
Es lohnt sich auf jeden, regelmäßig reinzuklicken, denn wir verraten jetzt noch nicht, wann es so weit sein wird!

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Freitag, 24. November 2017

Wir sind wieder unterwegs: 38. Christmas Rock Night in Ennepetal

(c) Christmas Rock Night
Das Jahr nähert sich dem Ende und damit rückt auch ein Höhepunkt der christlichen Rockmusikszene in Deutschland immer näher: Am 08. und 09. Dezember öffnen sich wieder die Türen des Hauses Ennepetal zur 38. Christmas Rock Night. Die Organisatoren haben auch in diesem Jahr Bands aus aller Welt eingeladen. Von alteingesessenen Größen wie Disciple und Wolves at the Gate bis zu Erstauftritten von Earth Groans oder Comrades kommen wieder zahlreiche erstklassige Bands aus den USA nach Deutschland. Aus Europa werden Unseen Faith und Signum Regis den Gästen aus Übersee zeigen, was auf dieser Seite des Atlantiks möglich ist. Und Normal ist anders haben als einzige deutsche Band sozusagen das Heimspiel.

Das komplette Line-Up in diesem Jahr sieht folgendermaßen aus:

Am Freitag (Beginn 17:00 Uhr):
Disciple – Rock (US)
Sleeping Giant – Metal/Hardcore (US)
Theocracy – Progressive Power Metal (US)
Random Hero – Active Rock (US)
To Speak of Wolves – Rock/Hardcore (US)
Comrades – Post Rock/Post Hardcore (US)
Unseen Faith – Metalcore/Deathcore (DK)

Am Samstag (Beginn 15:00 Uhr):
The Letter Black – Metal (US)
Wolves at the Gate – Rock/Post Hardcore/Alternative (US)
Spoken – Rock (US)
Flatfoot 56 – Celtic Punk Rock (US)
Convictions – Emotion captured in noise (US)
Normal ist anders Electrorock/Jumprock (Stuttgart)
Earth Groans – Aggressive/Metal (US)
Signum Regis – Power Metal (SK)

Das Hauptbühnenprogramm ist natürlich nicht alles, denn an beiden Tagen gibt es zusätzlich noch das Sidestage-Programm. Außerdem gibt es Merchandisestände für alle die noch Weihnachtsgeschenke suchen, kulinarische Angebote für alle, die von Tanzen ausgehungert sind und reichlich Zeit und Gelegenheit, mit den Bands in Kontakt zu kommen und das eine oder andere Autogramm oder Foto zu ergattern.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Festivalgottesdienst am Samstag um 12:00 Uhr in der ev. Kirche in Ennepetal-Milspe mit Tommy Green von Sleeping Giant und Tobin Bawinkel von Flatfoot 56.

Tagestickets kosten 39,00 €, das Kombiticket für Freitag und Samstag kostet 69,00 €. Zusätzlich gibt es noch ein Fan- & Supporterticket für 75,00 €. Das beinhaltet neben dem Eintritt für beide Tage noch ein A3-Poster und ein VIP-Einlassbändchen. Übernachtungen können für 8,50 € gebucht werden. Die Tickets können auf der Website der CRN oder den üblichen Partnern wie beispielsweise cvents.de bestellt werden.


Diese und weitere Infos gibt es natürlich auch auf der Website der Christmas Rock Night und auf Facebook.

Donnerstag, 23. November 2017

Wenn Stars glauben... [Tim Allen]

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Der amerikanische Schauspieler Tim Allen, bekannt aus der Serie "Hör' mal, wer da hämmert", bekennt sich in einem Interview zu seinem Glauben.
Im Alter von 11 Jahren verliert er seinen Vater durch einen Autounfall, der von einem betrunkenen Autofahrer verursacht wird. Dadurch hatte Tim Allen zu dieser Zeit ein gespaltenes Verhältnis zu Gott. Er fragte sich, ob er den Unfall nicht hätte verhindern können, wenn er nur mehr gebetet hätte. Er ging zwar weiter in die Kirche, aber es verlor immer mehr an Bedeutung.
Obwohl er seinen Vater durch einen betrunkenen Autofahrer verlor, wurde er selbst einmal unter Alkoholeinfluss festgenommen. Als er nach 2 Jahren Haft - aufgrund von Kokainbesitz - entlassen wurde, wurde er von Disney entdeckt und erlangte durch die Serie "Hör' mal, wer da hämmert" Berühmtheit.
Er entdeckt seinen Glauben wieder, hängt dies aber nicht immer an die große Glocke: "Wer mich kennt, weiss, dass ich sehr religiös bin. Aber ich rede darüber nicht ständig… Ich möchte einfach eine Beziehung mit demjenigen haben, der mich geschaffen hat. Dies [die Schöpfung] ist einfach zu viel, zu irre, als dass es von selbst entstanden sein könnte. Es ist nicht zufällig entstanden!"

Quelle

Montag, 20. November 2017

Impuls für deine Woche

www.up-aktuell.de
Es gilt ja heute gewissermaßen unumstritten, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben. Das Streben danach, der oder die Beste zu sein ist allgegenwärtig. Das fängt schon in der Schule an, wo der Intellekt an den Zensuren, die Coolness an der Kleidung und die Beliebtheit an der Anzahl der Freunde gemessen wird. Von dort zieht sich das Vergleichen durch das ganze Leben. Wer hat den besseren Job, die schönere Wohnung, mehr Geld?
Jeder versucht eine Nische zu finden, wo er etwas leisten kann und besser als die anderen ist. Das scheint der Weg zur Anerkennung zu sein. Doch egal wie gut man etwas auch kann und wie viel man für die eine oder andere Errungenschaft gekämpft hat, gibt es am Ende nicht immer einen anderen Menschen, der es noch besser kann oder der noch mehr erreicht hat?

Da stellt sich eine wichtige Frage: Wer legt denn eigentlich fest, was das Beste ist und vor allem wer der Beste ist?

Der Anführer der Clique? Mode- und Lifestylemagazine? Die Abschlussnote? Die aktuellen Singlecharts? Die Geschäftsführer großer Unternehmen? Das Guinness-Buch der Weltrekorde?
Es gibt so viele unterschiedliche Maßstäbe um uns herum an denen wir uns messen können und bei den meisten werden wir durchfallen.
Doch das ist eigentlich gar nicht so schlimm, denn es gibt noch einen anderen, universellen Maßstab. Er ist ganz einfach: Jeder einzelne ist der Beste! Auch du!
Jeder Mensch hat eine einzigartige Kombination von Begabungen, die nur ihn zu Dingen fähig machen, die niemand anderes vollbringen könnte. Sicher, es wird immer andere Menschen geben, die ihr Instrument besser beherrschen, die bessere Zensuren erreichen oder die eine schönere Frisur haben. Aber das spielt keine Rolle. Gott liebt die Leute, die nach menschlichen Maßstäben nur Mittelmaß sind oder ganz abgeschlagen am Ende der Liste stehen. Er will mit ihnen Geschichte schreiben und die Welt verändern.
Das klingt unwirklich? Die Bibel ist voll von Geschichten von auf den ersten Blick unzulänglichen Leuten, durch die Gott großartige Dinge bewegt hat. Und das gilt auch heute noch.
Wenn du denkst, dass du für irgendetwas nicht geeignet bist, weil dir die eine oder andere Fähigkeit fehlt, lass dich nicht entmutigen. Gott kann alles möglich machen. Du brauchst dich ihm nur zur Verfügung stellen, das genügt. Den Rest wird er übernehmen.

Samstag, 18. November 2017

NEWS: Supporte Twelve24!

© Twelve24
Twelve24 sind von den christlichen Festivals nicht mehr weg zu denken. Die Band um Josh und Ryan will nun auch sekulär mit Ihren Songs durchstarten. Schon seit einiger Zeit versuchen Sie als Support Act in England auf Tour zu gehen. Nun haben sie die Möglichkeit. Diesen Dezember werden Sie mit Ben Haenow, UK X Factor Gewinner 2014, auf Tour gehen.

Für dies und weitere neue Projekte, neue Songs und Musikvideos, benötigen die Jungs eure Unterstützung. Sie haben ein Kickstarter bzw. eine Crownfunding Kampagne ins Leben gerufen. Mit coolen Belohnungen wollen Sie euch für eine kleine Spende auch etwas zurückgeben.

Ihr Plan ist einfach, schreiben Sie: Geld sammeln, auf Tour gehen, einen komplett neuen Song veröffentlichen mit einem raffinierten Musikvideo dazu und uns allen zum Dank alle einen Kuss geben. :)

Schaut einfach mal auf HIER vorbei. Dort könnt ihr euch die Kampagne anschauen und auch sehen welche Dankeschöns es gibt. Ihr könnt auch einfach ohne ein Dankeschön die Jungs unterstützen. Oder Ihr sucht euch eins aus, zwischen 10Pfund (rund 11,20 EUR) und 1000Pfund (rund 1120 EUR) ist für jeden was dabei.

Aber schaut euch selbst noch an, was die Jungs zu sagen haben:




Also Taschengeld sparen und die Jungs unterstützen!

Freitag, 17. November 2017

Buch: Fresh X - der Guide: Neue Gemeindeformen entdecken

via SCM
Menschen in die Kirche bekommen, die nie eine betreten würden? Schwieriges Unterfangen was man sich da vornimmt. Aber genau darum dreht sich der Fresh X Guide.

Reinhold Krebs und Daniel Rempe haben gemeinsam an diesem Buch gearbeitet und wissen von was sie da berichten. Der eine ist im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg tätig und koordiniert die Arbeit des deutschen Netzwerkes Fresh X und der andere ist Bildungsreferent im Diakonischen Jahr der evangelischen Kirche von Westfalen.

Ein Guide führt uns durch etwas oder zu etwas hin, häufig in der Verbindung mit Reisen. Die Reise die in diesem Buch beschrieben wird, ist eine Reise hin zu einer Kirche für Menschen, die eigentlich nie eine betreten würden. Die rund 160 Seiten erinnert vom Layout schon stark an einen Reiseführer und beginnt mit einer Landkarte. Sie ist das Inhaltsverzeichnis und zeigt die einzelnen Stationen der Reise. So werden unter anderem bei Fragen, die zu Fresh X führen, konkrete Schritte zur Pflanzung einer Fresh X oder bei geistliches Fernweh Halt gemacht.

Man bekommt einen kleinen Einblick in die Entstehung der Bewegung. Die Kennzeichen dieser Gemeindeform werden beleuchtet und dargestellt und es gibt erste praktische Hinweise zur Umsetzung einer eigenen Fresh X. Wie für einen Reiseführer üblich gibt es noch weitere Landkarten. Auf der zweiten Karte sind ein paar Projekte in Deutschland markiert und als Ausflugstipps vorgestellt. Man erfährt zum Umfeld, der Zielgruppe, dem Träger und den Besonderheiten der einzelnen Projekte etwas. Das inspiriert und motiviert vielleicht selbst etwas zu starten.

Es gibt noch eine weitere Karte, die sich am Ende des Guides befindet. Sie hält die fünf Schritte zur Fresh X bereit. So bietet der Guide einen gute Einführung und einen ersten Einblick in die Bewegung Fresh X, so wie ein kleine Reiseführer Lust auf den Urlaub macht. Es gibt einen Überblick von A-Z und bleibt dabei kurz und knackig. Im letzten Kapitel finden sich Hinweise zu weiterführender Literatur, DVDs, Internethinweisen und Namen der Organisationen und Partner des Fresh X-Netzwerkes.

Dieser kleiner Reiseführer trägt und fasst die vielen Dinge, die zu und über Fresh X schon geschrieben wurden, zusammen. So bietet es einen ersten Überblick und ist besonders für Leute, die noch nichts über Fresh X wissen und gerne etwas über neue Gemeindeformen erfahren wollen. Wer im Thema schon etwas weiter ist oder schon in einer neuen Gemeindeform lebt, wird viel Bekanntes finden und tiefere Fragen nicht beantwortet bekommen.

Der Guide ist im SCM Shop für 14,95€ erhältlich.  Und hier gibt es eine Leseprobe.

Donnerstag, 16. November 2017

Thema des Monats: Ich werd die Welt verändern...

Die Welt verändern - träumst du auch manchmal davon?
Wie geht das eigentlich? Kann ich das überhaupt?
Voller Enthusiasmus legt man los und fällt dann manchmal gehörig auf die Nase. Aufgeben oder weitermachen?

Matthias Richter hat sich ein paar Gedanken dazu gemacht.
Er ist Dipl.-Religionspädagoge, Diakon und Coach und derzeit im Kirchenbezirk Annaberg als Jugendmitarbeiter angestellt, wo er nicht nur JG's besucht, sondern auch Mit-Organisator des Jugendfestivals ist.


Ich werd die Welt verändern


Die Band Revolverheld singt in einem Lied davon: Ich werd die Welt verändern, werd' endlich alles besser machen...
Das ist erst mal ein großer Spruch, der in dir vielleicht dieselben Fragen und Gedanken aufwirft wie in mir:

Kann ich überhaupt die Welt verändern? Was kann ich schon bewegen? Ich bin kein großer Politiker, ich habe keinen großen Einfluss. Ich würde gern alles besser machen, wenn ich könnte: Kriege und Armut verhindern, das Geld und die Ressourcen auf der Welt besser verteilen, Ungerechtigkeit und Krankheiten beenden, getrennt lebende Eltern wieder zusammenbringen, Kindern eine unbeschwerte Kindheit schenken, Jugendliche vor Alkohol- und Drogenabhängigkeiten bewahren,...
Aber all das kann ich nicht. Wer bin ich schon, dass ich die Welt verändere?

Also ist der Spruch doch nur eine krasse Anmaßung?

Ich habe dazu eine Geschichte gefunden, die mir sehr eindrücklich geworden ist.

Ein älterer Mann geht am Strand entlang. Dort sieht er ein kleines Mädchen, das voll Hingabe damit beschäftigt ist, Krabben ins Meer zurückzuwerfen, die auf dem Sand gestrandet sind. Der ganze Strand ist voll von Krabben. Der Mann macht sich so seine Gedanken, und geht dann zu dem Mädchen hin und sagt: "Sieh dich mal um, der ganze Strand ist voller Krabben - die kannst du doch nicht alle retten. Was du hier machst, das macht doch keinen Sinn! Du kannst das doch nicht verändern!"
Und das Mädchen hebt die nächste Krabbe auf, wirft sie ins Meer zurück, dreht sich zu dem Mann zu, sieht ihn an und sagt: "DOCH. Für die Krabben, die ich wieder ins Wasser geworfen habe, hat sich ALLES geändert."

Krass. Mit welchem Selbstbewusstsein und Selbstverständnis packt das Mädchen eine Aufgabe an, die eigentlich zu groß für sie ist. Eine Aufgabe, die - von außen betrachtet - keinen Sinn ergibt. Aber dort, wo ihre Hilfe konkret wird, verändert ihr Engagement alles.

Vielleicht geht es also doch gar nicht darum, die ganze große Welt zu retten? Sondern darum, zu überlegen, wo du und ich in unserem Umfeld etwas bewegen können. Wo wir andere Menschen ermutigen können. Wo wir mit unserer Zeit, Kraft, Energie, mit unseren Begabungen und Ideen, und vielleicht auch mit unserem Geld, etwas bewirken können, was für ganz konkrete Menschen in ihrer ganz konkreten Situation ALLES verändert.
Ich denke da an die Flüchtlinge, die hier leben und gerade mal mit dem Nötigsten ausgestattet sind. Ich denke an die Obdachlosen, die nicht wissen, wo sie die nächste Nacht verbringen und was sie essen werden. Ich denke an die Mitschülerin, deren Eltern gerade in Trennung leben und die jemanden zum reden und ausheulen braucht. Ich denke an den Freund, dessen Freundin gerade mit ihm Schluss gemacht hat. Ich denke an den Jugendlichen, der nach 20 Bewerbungen immer noch keinen Ausbildungsplatz bekommen hat. Ich denke aber auch an die Jugendgruppe in der Gemeinde, die gerade immer kleiner wird, und die keinen Leiter hat, weil niemand Verantwortung übernehmen will.

Jesus sagt in der Bibel: "Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!" Matthäus 25,40

Ich frage mich: Wo sind die Menschen voll Feuer und Leidenschaft, die etwas bewegen wollen in ihrem konkreten Umfeld? Ich erlebe viel zu viele Menschen, die sich nur um sich selbst drehen, die nur mit sich selbst beschäftigt sind. Statt danach zu fragen, wo und wie sie für andere da sein können und damit Gott ehren.

Und so ist für mich ist der Spruch "Ich werde die Welt verändern" eine Herausforderung und Ermutigung, einen Unterschied zu machen zu den Menschen, deren Welt sich nur um sie selbst dreht.
Ich frage mich, wo ich für jemanden da sein kann, wo ich ermutigen kann, wo ich die Lebensqualität oder Situation eines Mitmenschen verändern kann. Und ich fange an zu beten, weil mich die Not dieser Welt nicht kalt lässt.

Welche Last legt Gott dir aufs Herz? Welche "Krabben" sollst DU ins Meer, ins Leben, zurückbringen?
Vielleicht findest du gerade dort deinen Platz, deine Berufung?

Indem du anderen Menschen dienst, ehrst du Gott und veränderst du deren Welt.
Mit meinem Taufspruch möchte ich dich ermutigen, ein WELTVERÄNDERER zu sein, dort, wo Gott dich hingestellt hat.

"Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat,..."1. Petrus 4,10

p.s. Ich freu mich über deine Rückmeldung zu diesem Impuls!

Sei gesegnet und sei ein Segen!
Be blessed, Matthias Ri

Dienstag, 14. November 2017

Musikvideo: Emanuel Reiter - Wiedersehen

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Wenn eine Beziehung zerbricht, dann ist das doof, vor allem dann, wenn man die Gründe dafür nicht versteht und die Person noch liebt.
Und gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen kälter wird und man sich alleine fühlt, denkt man oft an die schönen Tage zurück.

Da kommt die neue Single "Wiedersehen" und das dazugehörige Musikvideo von Emanuel Reiter genau richtig.
Am Wochenende wurde die Single des Wahl-Schweizers veröffentlicht. Zu finden ist der Song auch auf seinem aktuellen Album "Von guten & anderen Zeiten".

Das oben beschriebene Gefühl nimmt der Singer/Songwriter besonders gefühlvoll in seinem Lied auf und setzt es gekonnt in seinem Musikvideo um. Und damit durchbricht er unsere Melancholie und holt alle, die dieses Gefühl kennen oder sich gerade mittendrin befinden, genau dort ab, schenkt Hoffnung und Mut weiterzugehen. "Ich glaube, dass wohl die meisten Menschen das Gefühl kennen, ihren liebsten Menschen loslassen zu müssen. Der Augenblick wo man weiss „es ist Schluss“ und doch die stille Hoffnung in einem schlägt, „Wird man sich irgendwann wiedersehen?“. Ich hoffe, dass der Song ein kleines Licht für alle Menschen ist, denen es vielleicht gerade so geht. Im Zwischenteil heisst es „Ich seh‘ nochmals die Bilder aus längst vergangener Zeit, die Gefühle vom Vermissen – die sind schon fast verheilt“. Vielleicht hilft der Song, wieder aufrecht nach vorne zu schauen. Aber grundsätzlich soll der Song bzw. der Hörer selber entscheiden, welchen Weg er findet :)"

Die Geschichte des Songs spielt im Musikvideo an 2 Orten. Einerseits die Erinnerungen, die draußen stattfinden - gedreht am Vierwaldstättersee. Und andererseits die Gegenwart, gedreht in einem Loft, welches eigentlich gar keins ist, wie uns Emanuel erzählt. "Als ersten Drehort haben wir uns für ein großes Musikstudio entschieden, dass wir in eine Art Loft umgewandelt haben – eigentlich wollten wir alle Szenen dort drehen. Im Rohschnitt war aber dann klar, dass wir noch eine weitere Ebene einbauen möchten. So ist es zu den Aussenaufnahmen gekommen, die am wunderschönen Vierwaldstättersee stattgefunden haben. Eine Gegend die der Landschaft in Neuseeland in nichts nachsteht. Für mich persönlich ist das auch einer der schönsten Teile der Schweiz."
Das Bett im Musikvideo ist übrigens Emanuels eigenes Bett, welches am Vortag zu Hause abgebaut wurde und dann im Musikstudio, wo das Video gedreht wurde, für ein bisschen Verzweiflung sorgte.

Wer den Musiker kennt, dem fällt sofort etwas auf. Emanuel spielt in diesem Video Klavier und nicht, wie gewohnt, Gitarre. "Ich wollte einfach Neues wagen und ausprobieren. Zudem habe ich „Wiedersehen“ am Klavier geschrieben, so ist es auch authentisch, dass ich im Video an den Tasten sitze. Ich komme ursprünglich vom Klavierspielen. Mein Vater hat mir als ich so um die 16 Jahre alt war ein Piano gekauft – auf dem ich auch begonnen habe, meine ersten Lieder schreiben. Ein Schlüsselerlebnis auf meinem Weg zum Singer / Songwriter." Und wie man sich denken kann, war das für ihn ein ganz neues Gefühl. "Es war für mich neu mich am Klavier sitzen zu sehen, aber ich finde das steht mir eigentlich gar nicht so schlecht :). Vielleicht werde ich nun auch live öfters am Klavier sein, wer weiss …"
Dem können wir nur zustimmen und freuen uns schon drauf, Emanuel live nicht nur mit der Gitarre, sonde auch mal am Klavier zu sehen.

Emanuel hat für euch noch ein paar Worte, die er euch gerne mit auf den Weg geben möchte: "Jeder Mensch ist in seiner Art wunderschön – lasst euch nix anderes einreden. Alles Liebe und hoffentlich sehen wir uns irgendwann live z.B. bei einem Konzert in eurer Nähe."
Bis dahin schauen wir uns das Video an. ;)


Emanuel Reiter - Wiedersehen


Montag, 13. November 2017

Impuls für deine Woche

http://www.kinderaerzte-moltkeplatz.de
Wer kennt das nicht? Man liegt beim Arzt auf der Liege und wartet, bis die angekündigte Untersuchung losgeht. So war es vor Kurzem bei mir. Eine vorhergehende Ultraschall-Untersuchung hatte ergeben, dass es eventuell Probleme mit meinen Nieren geben könnte, und jetzt sollte mir per Infusion ein Kontrastmittel verabreicht und danach Röntgenaufnahmen der Nieren gemacht werden. Der Arzt hatte mich vorher eine Erklärung unterschreiben lassen, wo alle möglichen Nebenwirkungen aufgeführt waren, unter anderem ein lebensbedrohlicher Schock aufgrund einer allergischen Reaktion.

Obwohl mir der Arzt versichert hatte, dass praktisch kein Risiko bestände und ich mir daher keine Sorgen machen müsse, wurde ich jetzt, wo es so weit war, doch unruhig.

Als dann das Kontrastmittel in meine Venen floss, sank mein Mut und ich erkannte, dass ich doch Angst bekam. So begann ich zu beten. Nur wenige Sekunden darauf kam mir der Bibelvers in den Sinn: »In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.« Jesus hatte das damals zu seinen Jüngern gesagt, bevor er von den Menschen gekreuzigt wurde. Er wusste, dass sie es mit der Angst bekommen würden, wenn er nicht mehr bei ihnen war. Und so machte er ihnen Mut, indem er sie darauf hinwies, dass er letztendlich den Sieg davontragen und sogar den Tod überwinden würde.

Dadurch verwandelte sich meine Angst in große Dankbarkeit. Es traten auch keine Nebenwirkungen auf und die Aufnahmen zeigten keinerlei Auffälligkeiten. Ich war gesund. Fröhlich durfte ich wieder nach Hause fahren. Doch am dankbarsten war ich, weil ich den kenne, der alle Ängste stillen kann. Kennen Sie ihn auch?

Donnerstag, 9. November 2017

Musik-/Lyricvideo: Twelve24 - Simply Complicated

© Twelve27
Bereits vor einigen Tagen haben Twelve24 ein Lyricvideo zum Song "Simply Complicated" veröffentlich. Schon das Cover des Songs war eher ungewöhnlich. Ziemlich bunt und leicht verspielt.

Wir haben uns mal mit Josh unterhalten und gefragt, was ihm der Song bedeutet und warum es genau So ein Lyricvideo geworden ist.

Worum geht es in dem Song und was bedeutet dir speziell die Botschaft?

Der Song handelt davon, wie leicht es ist, die Liebe kennen zu lernen, aber schwierig zu navigieren. Es ist das Gleiche mit einer Beziehung zu Gott, manchmal kann es schwierig sein, zu glauben und der Liebe treu zu bleiben, wenn das Leben hart ist. Es ist manchmal einfach kompliziert (Simply Complicated). Aber wir müssen stetig daran arbeiten, weil es sich lohnt.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Geek Boy?

Wir haben mit Geek Boy an vielen Remixen gearbeitet, zum Beispiel den Songs Higher & Good Thing. Wir arbeiten gerne mit ihm zusammen. Es war einfach nur normal, dass wir die Ideen, die er für den Song hatte, gehört haben und uns dafür entschieden haben das zusammen zu machen. Er sagte ja, also fügten wir unser Zeug dazu und es klang sehr gut.

Warum ein Lyricvideo im Super Mario/ Donkey Kong Stil? Gibts da eine Geschichte dahinter?

Haha, Ryan kam auf die Idee! Es ist super cool und wir lieben diesen Stil. Es gibt keine wirkliche Geschichte dahinter. Wir lieben einfach die Stimmung die dadurch rüber kommt und finden, es passt gut mit dem Cover Desgin des Songs zusammen.


Wir finden es definitiv gelungen. Die Message ist sehr prägnant. Vieles ist oft am Anfang einfach, aber wird eben manchmal auch einfach kompliziert. Schaut und hört es euch einfach mal an:



Dienstag, 7. November 2017

Buch: Thomas Penzel - Häng deine Regenwolken in die Sonne

"Häng deine Regenwolken in die Sonne – Wahre Geschichten, die Mut, Hoffnung und Freude schenken" ist eines der vielen Bücher, in denen Glaubenserfahrungen, Gebetserhörungen und Wunder gesammelt sind. Solche Literatur gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Braucht man da tatsächlich noch ein weiteres Buch dieser Art?

Die Geschichten im Buch von Thomas Penzel wurden von vielen verschiedenen Menschen zusammengetragen und handeln dementsprechend auch von vielen verschiedenen Personen in diversen Lebenslagen an unterschiedlichen Orten.
Das Buch enthält sechs Abschnitte, in denen Gründe angesprochen werden, warum man seine Regenwolken in die Sonne hängen sollte:

Weil Dankbarkeit die Seele beflügelt
Weil er ein Gott des Alltags ist
Weil er dich schützt und stärkt
Weil Gott dir begegnen will
Weil er dich führt
Weil er ein Gott ist, der Wunder tut

Die einzelnen Begebenheiten sind ansprechend geschildert, wobei die Geschichten immer nur wenige Seiten umfassen. Das Buch eignet sich daher auch, um schnell zwischendurch mal ein Häppchen zu lesen. Einigen Episoden ist noch ein Impuls nachgestellt, der zum Weiterdenken anregen kann. Es ist insgesamt angenehm kurzweilig und abwechslungsreich.

Aber zurück zur Ausgangsfrage: Braucht man wirklich noch ein weiteres Buch dieser Art?

Meine Antwort: Unbedingt!

Wie ein roter Faden zieht sich Gottes Handeln in kleinen wie in großen Situationen durch das Buch. Gott vergisst niemanden, er übersieht auch das kleinste Detail unseres Alltags nicht. Und er handelt. Auch heute noch. Daran kann man niemals oft genug erinnern und daran erinnern die im Buch geteilten Erfahrungen.
Der Untertitel fasst es noch einmal gut zusammen: Das Buch beinhaltet eine Sammlung von Geschichten, die Mut, Hoffnung und Freude schenken können. Und solche Geschichten kann man vermutlich nie genug hören.

"Häng deine Regenwolken in die Sonne – Wahre Geschichten, die Mut, Hoffnung und Freude schenken" ist bei Gerth Medien erhältlich und kostet 14,00 € in der gedruckten Version oder 10,99 € als E-Book.

Montag, 6. November 2017

Impuls für deine Woche

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Hast du Gott schon einmal reden hören? Wahrscheinlich nicht akustisch hörbar wie im Alten Testament, wie z.B. in 2. Mose 3, wo er mit Mose durch den brennenden Dornenbusch spricht. Aber vielleicht durch Bibelverse, andere Menschen oder durch Träume.

Ich habe in den letzten Jahren gemerkt, dass Gott oft indirekt mit mir durch Träume redet. Er hat mich oft von Situationen träumen lassen, die ich später als Déjà-vu erlebt habe. Oft waren es sogar Situationen mit Menschen, die ich zum Zeitpunkt des Traums noch gar nicht kannte. Dadurch merke ich immer, dass ich genau an dem Ort bin, wo Gott mich gerade haben möchte.

Aber nur weil Gott zu mir in Träumen spricht, heißt das nicht, dass er zu dir auch unbedingt durch Träume spricht. Gott spricht zu jedem so, wie er es verstehen und annehmen kann und wie er glaubt, dass Gott spricht. Wenn du nicht glaubst, dass Gott durch Träume zu dir spricht, dann wird er das nicht tun, denn er kennt uns ganz genau und weiß, wie er sich uns nähern kann.

Samstag, 4. November 2017

Musikvideo: Chris Lass - Power of Prayer

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Chris Lass ist einer der bekanntesten Gospelmusiker des Landes. Vor nicht allzulanger Zeit hat Chris Lass sein neues Album "Hope Into Chaos"veröffentlicht. 2 Jahre lang hat er daran gearbeitet. Mit dieser CD bringt er Gospelmusik auf ein neues Level und haucht dem Chorgesang neues Leben an. Modern, poppig und voller Lebensfreude.

Er ist Unterstützer der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton", über die wir hier schon vor einiger Zeit berichtet haben.

Und so hat er passend dazu ein Musikvideo veröffentlicht. Und zwar zu dem Song "Power of Prayer" aus seinem aktuellen Album.

Dass Gebet auch heute noch etwas bewegen kann, haben schon viele erfahren dürfen. Gebet schenkt aber auch Hoffnung. Und das ist ein großes Thema vor allem auch auf dem neuen Album von Chris Lass, welches zu deutsch "Hoffnung im Chaos" heißt.

Mit der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" kann man vielen Kindern Hoffnung schenken. Und das funktioniert aber auch ganz einfach im Alltag! Es muss nicht immer etwas großes sein. Oft hilft schon eine kleine Geste, ein Lächeln, ein gutes Wort, das Hoffnung in der persönlichen Dunkelheit schenkt.

Im Musikvideo sieht man ein junges Mädchen, dass sichtlich bedrückt wirkt. Sie sitzt im Park und beobachtet die glücklichen Menschen im Park. Ein anderes junges Mädchen kommt gerade mit ihrer Mutter vom Einkaufsbummel und schaut sich ihre neuen Klamotten an. Dabei vergisst sie ihre Jacke auf der Bank. Sie könnte die schöne Jacke mitnehmen, aber sie entschließt sich, dem Mädchen hinterher zu gehen und ihr die Jacke zurückzugeben. Die freut sich darüber und schenkt dem armen Mädchen aus Dankbarkeit ihre schöne, warme Jacke. Am Ende des Videos sieht man die beiden Mädchen, die sich angefreundet haben, zusammen, wie sie einen Schuhkarton packen.

Chris Lass - Power of Prayer


Mittwoch, 1. November 2017

Impulse for your month

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Hello November! Isn't it unreal how quickly this year went by? I feel like it was spring just yesterday and now it is only a couple more weeks until Christmas. Summer is over and the days get shorter.  The sun sets around 6pm already, which makes it hard to see much of the sunshine during the day when you're at work, in school or otherwise occupied. Sunlight is actually super important for our bodies: it kickstarts the metabolism, helps produce Vitamin D and is proven to  make us happy. A lot of people feel depressed way easier in winter because of the lack of sunlight.
Now the thing is, sunlight is not the only light we need in our life. In the first letter to the Thessalonians Paul writes: "You are all children of the light and children of the day. We do not belong to the night or to the darkness." Isn't that amazing? We all have that light inside of us, and Paul encourages us to shed it and spread it wide. That can start with small things like smiling at the cashierin the grocery store. Say thank you to the woman who held the door for you. Let the mom with her tired kid get ahead of you in line at the coffee shop. You don't have to take big actions and put them on display. The smallest things might have the biggest impact. So use your light, especially
Have a blessed month!
now in the darker season. We all need it, and we can light the world up by sharing it.

Montag, 30. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

http://trivialdevotion.blogspot.de
Der Sturm tobte heftig und warf die großen Wellen gegen das kleine Fischerboot. Die Männer schöpften verzweifelt das Wasser heraus und fürchteten um ihr Leben. Einer war unter ihnen, der schien das alles nicht zu bemerken. Er schlief im hinteren Teil des Schiffes. Der Sturm beeindruckte und beunruhigte ihn nicht. Dieser Eine war Jesus.

Der See Genezareth liegt mehr als 200 m unter dem Meeresspiegel und ist von hohen Bergen umgeben. So entstehen immer wieder gefährliche Fallwinde. Die senkrecht herabstürzenden Böen peitschen die Wellen so hoch, dass ein kleines Boot leicht kentern kann. Einige Männer im Boot waren Fischer und mit solchen Gegebenheiten vertraut. Doch dieser Sturm überforderte auch sie.

Im übertragenen Sinn gibt es viele Situationen in unserem Leben, die Stürmen gleichen. Manche kommen unerwartet. Manche sind sehr heftig. Sie gehen über unsere Kräfte. Leiden, die Menschen uns zufügen; finanzielle Nöte, Sorgen um die eigenen Kinder, chronische Krankheiten. Wir sehen keine Lösung, keinen Ausweg. In solchen Stürmen kommt uns die Frage in den Sinn: Kümmert es Gott nicht? Wir haben den Eindruck, Gott interessiert sich nicht für uns.

In der Geschichte vom Sturm war Jesus im Boot. Als die Männer ihn aufweckten, gebot er dem Sturm und verwandelte ihn in Stille. Ihn kümmerte es auf alle Fälle, wie es seinen Freunden erging. Sie sollten aber erst mit ihrer vermeintlichen Weisheit ans Ende kommen, um dann zu sehen, wer wirklich helfen kann. Es ist gut, wenn wir Jesus bei ruhiger See gut kennenlernen. Das hilft uns, ihm auch auf dem rauen Meer unser Vertrauen zu schenken. Was machen aber die, die ohne ihn losgefahren sind?

Samstag, 28. Oktober 2017

Buch: Johannes Hartl - Einfach Gebet

via SCM Shop
Bücher über Gebet gibt es einige. Und überhaupt sollte jeder Christ doch eigentlich wissen wie man betet, oder? Aber was ist, wenn die persönliche Gebetszeit eingeschlafen ist? Was wenn man nicht so richtig weis, wie man das Gebet in den Alltag integriert? Oder man einfach nicht weis wie man überhaupt betet, weil man erst vor kurzem zum Glauben gekommen ist?

Johannes Hartl lädt in 12 Kapiteln den Leser ein, sich dem Thema Gebet von einer neuen Seite zu nähern. Mit seinen 136 Seiten macht das Buch  "Einfach Gebet" einen locker-leichten Eindruck und erschlägt einen nicht. Der Autor ist ein promovierter katholischer Theologe und Leiter des Gebetshauses Augsburg. Er weis also von was er schreibt.

Der Schreibstil von Johannes Hartl ist erfrischend und einfach. Er erhebt nicht den Zeigefinger, sondern holt den Leser genau dort ab, wo er gerade steht. Im Buch geht es nämlich vor allem um eins und zwar eine engere persönliche Beziehung zu Gott durch Gebet zu schaffen. Das geschieht nicht mit Druck einer fremden Person, die einem vorhält das man im Gebet etwas falsch macht. Das Buch möchte die Gebetskultur erfrischen und neue Wege im Gebet aufzeigen.

Das Thema Gebet wird in 12 Kapitel etwas näher beleuchtet und mit Übungen für die persönliche Stille Zeit erweitert. Die Struktur aller Kapitel ist gleich. Der Autor erzählt ein Erlebnis aus seinem Leben oder eine andere alltägliche Situation, die für jeden gut nachvollziehbar ist. Danach geht er darauf ein, was aus der Geschichte für das Beten bedeutsam ist. An jedes Kapitel schließt sich auf blauen Seiten Tipps zur konkreten Umsetzung an. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und lassen sich leicht lesen. Sie sind mit viele Skizzen visualisiert.

Die Übungen sind unterschiedlich und recht einfach gehalten. Es gibt einen systematischen Aufbau von der inneren Vorbereitung bis zum eigentlichen Gebet mit kleinen Übungen. Es wird auf  das äußerliche und innere Umfeld wert gelegt. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem man für Gebet bereit ist und Gottes Stimme hören könnte. Das Buch möchte einen auf den Weg einer  intensive Gemeinschaft mit Gott durch ein länger andauerndes Gebet führen. Er zeigt dafür auf, dass man sich einen Ort der Still suchen kann und den Kopf „leer“ macht oder auch eine bestimmte Körperhaltung einnimmt. Die Ausführungen sind gut beschrieben und lassen sich leicht verfolgen, besonders auch durch passende Grafiken. Der Leser wird ermutigt, sich Zeit für die Übungen zu nehmen und zu schauen, was für ihn passt.

Nicht jede Übung wird zu einem selbst passen und bei manchen stößt man an seine Grenzen, aber genau das möchten sie erreichen, damit man neu begreift, um was es im Thema gebet geht. Was nicht im Buch behandelt wird, sind die unterschiedlichen Arten von Gebet wie die Fürbitte, Gebet des Glaubens oder der Anbetung. Der Schwerpunkt liegt auf der persönlichen Zeit mit Gott und den eigenen Anliegen.

Was dieses Buch einen klar macht, ist das man sich Zeit nehmen soll für das Gebet und es bewusst einen Platz im Tag bekommt. Das Gebet soll in unserem Alltag einfinden. Wir beten nicht damit Wunder über Wunder geschehen, sondern um Jesus nahe zu sein. Das Buch bietet einem hilfreiche Tipps und bietet einen guten Einstieg in das Thema Gebet.

Gebet ist nicht alles. Aber ohne Gebet ist alles nichts.

Das Buch gibt es u.a. bei SCM Hänssler für 14,95€ hier.
Eine Leseprobe findest du hier.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Musikvideo: The Cake Is A Lie - Pessimist

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Anfang Oktober haben The Cake Is A Lie ein neues Musikvideo veröffentlicht. Ihr habt von der
Melodic Hardcore Band aus Hof noch nichts gehört? Dann solltet ihr das rasch ändern.
Die neue EP erscheint am 1.November und davor gibt es in Form eines Musikvideos zu dem Song "Pessimist" einen Vorgeschmack.

Das Video an sich ist sehr clean und einfach gehalten. Irgendwo im nirgendwo in einer etwas kargen Landschaft wurde gefilmt. Man könnte sagen typisch für die Musikrichtung, aber es braucht eben auch nicht immer die große Story im Video selbst. Durch viele Wechsel zwischen Totale und Nahaufnahmen und der bewussten „wackligen“ Aufnahmen wird ein Gefühl der Verzweiflung und Einsamkeit vermittelt.

Damit nimmt es das Gefühl auf, was die Lyrics transportieren. Den der Text ist melancholisch und verzweifelt. "God – I gave you all my love, but I can ’t see past this hurt / Oh god – It is you, who made me be the pessimist that I am today - Gott - Ich habe dir meine ganze Liebe gegeben, aber ich kann nicht an diesem Schmerz vorbei sehen / Oh Gott - Du bist es, der mich zum Pessimisten machte, der ich heute bin"
Harte Worte gleich zu Beginn des Songs. Das lyrische Ich im Song stellt gleich zu Beginn seine schwierige Beziehung zu Gott in den Fokus und vermittelt das man auch als gläubiger Christ nicht immer nur rosige Zeiten hat. Besonders wenn man versucht zu leben, wie es die Bibel vorsieht, aber immer wieder scheitert.  "I ’m tired of trying to be something that I can ’t be / And I ’m tired of fighting for something that I can ’t see / God I gave you all my love / What I am supposed to give you more ? / God I left you all my past / Why am I still missing the core ?- Ich bin es leid, etwas zu sein, was ich nicht sein kann / Und ich habe es satt, für etwas zu kämpfen, das ich nicht sehen kann / Gott, ich habe dir meine ganze Liebe gegeben / Was soll ich dir mehr geben? / Gott Ich habe dir meine Vergangenheit gegeben / Warum fehlt mir immer noch der Kern?"

Es ist ein Hilfeschrei. Was tun, wenn man betet, auf Gott vertraut, aber sein altes ich nicht vollständig los wird? Was, wenn man sich von Gott im Stich gelassen fühlt?  "Give me something more than words / A buoy to carry me save to shore / If you can ’t then let me drown and die / Rather be dead than living sick of life - Gib mir etwas mehr als Worte / Eine Boje, die mich ans Ufer bringt / Wenn du mich nicht ertränken und sterben lassen kannst / Eher tot sein als lebensunfähig zu leben"

Der Schmerz, der vermittelt werden soll, fühlt man richtig. Wer hat sich nicht schon mal von Gott verlassen gefühlt, auch wenn man weis, dass er immer da ist? Aber nicht immer ist es einfach im Glauben zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird und alles einen Sinn hat. Manchmal versucht man den Schmerz anders zu betäuben: "I offer myself to everyone who seems to satisfy my soul - Ich biete mich jedem an, der meine Seele zu befriedigen scheint" 
Und das machen leider viele: "But everyone is a whore, we just sell different parts of ourselves - Aber jeder ist eine Hure, wir verkaufen nur verschiedene Teile von uns selbst"

Harte Stoff, aber in der Musikrichtung nichts unübliches. Vielleicht kannst du es nicht nachvollziehen. aber falls du jemanden kennst, dem es so geht, dann denk bei deinem nächsten Gebet an ihn. Sei für die Person da - nicht mit biblischen Weisheiten, aber als Freund.

The Cake Is A Lie - Pessimist





Zum EP-Release gibt es im November ein paar Konzerte der Band. Schaut vorbei!


Dienstag, 24. Oktober 2017

Wir sind wieder unterwegs: Das verlängerte Wochenende

Wir sind nicht nur auf Festival am Start, sondern gehen auch gerne mal auf Vertiefungswochenenden, Themengottesdiensten oder Jugendwochen.

Vom 29. bis 31.Oktober findet im sächsischen Königswalde Das verlängerte Wochenende statt. 
Wachsen - Vertiefen - Nachfolgen steht dabei im Mittelpunkt. 

René Podesser und Daniel Hascher sind als Sprecher vor Ort.

Das Programm sieht wie folgt aus:

Sonntag 29.10.: 18:30 Uhr Eröffnungsabend in der Kirche
Montag 30.10.: 15:00 Uhr Workshops
                         18:30 Uhr Abendveranstaltung
Dienstag 31.10.: 15:00 Uhr Workshops
                           18:30 Uhr Abendveranstaltung

Workshopthemen sind unter anderem Gebet, Jesus im Alltag oder Jüngerschaft.  Für die Musik ist die Lobpreisband Gnade aus Österreich da. 

Das ganze ist kostenfrei und findet in der Kirche in Königswalde statt.
Jeder ist herzlich willkommen.

Weitere Infos gibt es hier.

Montag, 23. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

Lässig sollte es sein, aber nicht übertrieben. Cool, aber dennoch seriös. Und es sollte den richtigen Hintergrund haben. Vorzugsweise ein spannender, besonders schöner Ort auf der Welt oder viele, nette Freunde, die mit mir das Leben genießen. Ohnehin sollte das Profilbild, das ich bald in die Weiten des Webs senden werde, Lebensfreude ausdrücken oder ganz besonders den Teil der Persönlichkeit hervorheben, der mir selbst am besten gefällt. Eine ganze Reihe bewusster oder unbewusster Überlegungen stehen vor dem Klick, mit dem der User ein Bild freigibt und dadurch wie auf einer großen Leinwand der Öffentlichkeit präsentiert. Anschließend bleibt nur abzuwarten, was die Facebook-Freunde davon halten und wie oft sie den veröffentlichten Lebensausschnitt mit »Gefällt mir« bewerten.

Wenn wir jedoch ehrlich zu uns selbst sind, gibt es genügend Momente in unserem Leben, die wir eher mit einem »Gefällt mir nicht« bewerten würden. Augenblicke, in denen wir gescheitert sind, Taten, die wir lieber rückgängig machen würden, Gedanken, von denen niemand etwas wissen darf. Die Bibel sagt uns, dass Gott alle diese Facetten meines Lebens kennt. Nichts ist vor ihm verborgen, ich muss nicht erst mein Einverständnis zur Veröffentlichung geben. Und Gott sagt zu unseren Fehltritten nicht nur »Gefällt mir nicht«, er sagt, dass er diese schlechten Gedanken und Taten hasst. Gott ist so heilig, dass uns diese Schattenseiten unseres Lebens von ihm trennen. Doch Versöhnung ist durch seinen Sohn Jesus Christus möglich. Gottes Liebe zu uns ist nämlich so groß, dass er uns sogar mit all den Unvollkommenheiten unserer Lebensgeschichte in seine Familie aufnehmen möchte. Wir müssen sie nur ehrlich vor ihm bekennen!

Freitag, 20. Oktober 2017

music+message 2017 in Sersheim

Wie sollte es anders sein, konnte man auch in diesem Jahr das music+message in Sersheim besuchen. Am 14.Oktober wurde es in der Sport- und Kulturhalle wieder laut.

Dieses Jahr waren vier Bands eingeladen. Los ging es 17:30 Uhr mit dem Einlass. Im Foyer waren wie gewohnt Stände von anderen Festivals aus der Umgebung zu Gast. So präsentierten sich das ONE Rock, das Sound Of Truth und das Balinger Rockfestival und rührten ordentlich die Werbetrommel.

Pünktlich 18 Uhr betraten We Want A King die Bühne. Das Publikum lauschte den Songs und war noch etwas zurückhaltend. Aber der Abend begann auch erst und nach wenigen Liedern tanzten und sprangen die Ersten. Die kleinen technischen Probleme taten dem Auftritt keinen großen Abbruch und tiefgründige Songs wie "Life is a Joke" trafen die Festivalbesucher ins Herz.

In den Umbaupausen zwischen den Bands konnte man sich wie gewohnt mit Merch der Bands eindecken, mit den Bands ins Gespräch kommen, eines der letzten Male beim Hopebringer Project vorbeischauen, in der neuen Chillarea einen Cocktail schlürfen und chillen oder bei der Talkstage vorbei schauen und mehr über die Bands erfahren. Da wurde aus dem Nähkästchen geplaudert. Twelve24 verrieten, dass sie am Abend das erste mal ihre neue, zu dem Zeitpunkt noch unveröffentlichte, Single spielen werden. Normal ist anders, die nach Twelve24 auf der Talkstage bei Chris waren, erzählten ebenfalls von einer Überraschung für den Abend und wie das produzieren ihres neuen Materials so läuft.

mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Als nächstes haben warum lila die Bühne betreten. Lange war es ruhig um die vier Musiker aus Hannover, aber im Publikum waren einige Fans dabei, die textsicher waren. Die Band hat am Freitag vor dem Festival Schulen besucht und die Schüler zum music+message eingeladen. Davon waren auch einige dem Aufruf gefolgt. Wie man es von den Jungs gewohnt ist, haben sie die Besucher zum tanzen und springen animiert und das klappte gut. Neben den fröhlichen Songs wie "Unterwegs" oder  "Luxusproblem", haben sie mit "Ich explodier" an die Festivalbesucher appelliert auch nach links und rechts zu schauen, wie es den Menschen in ihrer Umgebung geht.

Danach stellten sich We Want A King ein paar Fragen auf der Talkstage, ehe es mit normal ist anders musikalisch weiterging. Diese vier Herren dürfen aktuell auf keinem christlichem Event fehlen. Ihre Fanbase wächst von Konzert zu Konzert. Das dritte Mal waren sie beim music+message zu Gast und brauchten damit auch nicht lange bis das Publikum mitmachte. Schon ab dem Intro wurde getanzt, gesprungen und mitgesungen was das Zeug hielt. Auch die berühmte Koralle durfte nicht fehlen. Neben den mittlerweile bekannten Songs wie "Alle Ketten reißen auf" oder "Boom", gab es neue Songs wie "Wölfe" für das Publikum. Die angesprochene Überraschung im Interview folgte gegen Ende mit dem neuen Song "Keine Angst" bei dem Ryan von Twelve24 die Bühne betrat um das Feature live zu präsentieren. Die geforderte Zugabe vom Publikum gab es natürlich und so konnte nochmal eskaliert werden.

Bevor der Headliner Twelve24 die Bühne ein letztes Mal für den Abend zum Beben bringen konnte, waren warum lila auf der Talkstage und stellten sich den Fragen von Chris, der sie ausquetschte was man in Zukunft erwarten könnte. Dabei verriet die Band, dass sie aktuell Songs schreiben und an neuem Material arbeiten. Man darf also gespannt sein, was 2018 bei warum lila passieren wird.
Mit Twelve24 wurde der Abend musikalisch abgeschlossen. Die Briten waren diesesmal ohne kompletter Band angereist, was dem Auftritt noch der Stimmung schadete. Die Besucher kamen in den Genuss der neuen, bisdahin unveröffentlichten, Single, aber auch schon bekannteren Stücken wie "What You Got" oder "The Book". Die letzten Kräfte wurden gesammelt um noch einmal ordentlich zu tanzen, mitzusingen und die Fäuste bei "Say Yes" in die Luft zu reißen.

Alles in allem war das music+message auch in diesem Jahr wieder seinen Besuch mehr als wert. Ein kleines, fein organisiertes Event bei dem es an nichts fehlt. Markiert euch schon einmal den 13.Oktober 2018 in eurem Kalender rot, damit ihr das Festival im nächsten Jahr nicht verpasst. Wir kommen gerne wieder!