Donnerstag, 19. Oktober 2017

Thema des Monats: Du bist begabt

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Einer, der sich mit Berufungen und Begabungen auskennen muss, ist wohl David Kadel.
Wenn man sich seinen Lebenslauf so ansieht, stellt man fest, dass er vielseitig begabt ist und das gerne auch an andere weitergibt. Manch einer kennt ihn von N24-Ethik, ein anderer kennt ihn als Kabarettist oder Autor. Und so manch einer hat seinen Namen schon in Verbindung mit David Alaba, Davie Selke, Marcello Bordon, Cacau und Co gehört. Außerdem ist er auch noch Inspirationstrainer und kann für Coachings oder Kabaretts in Kirchgemeinden, Firmen oder Institutionen gebucht werden.
Wir haben auch schon über den gebürtigen Perser und seine Bücher, aber und vor allem auch über seine Fußball-Geschichten wie die Fußball-Bibel und das Roadmovie "Und vorne hilft der Liebe Gott" berichtet.
Heute möchte er euch etwas zu unserem Thema des Monats erzählen:


BEGABUNG, BERUF ODER BERUFUNG?

Eines vorweg: Ich glaube aus vollem Herzen, dass jeder Mensch „begabt“ ist! Weil ich überzeugt davon bin, dass Gott uns das Leben als „Gabe“, als Geschenk gegeben hat und uns damit auch mit verschiedenen Begabungen ausgestattet hat. Talente, Fähigkeiten, Leidenschaften, die wir genießen sollen. Doch bei all der Reizüberflutung tun wir Menschen uns schwer heraus zu finden, was wir wirklich gut können, da wir 30 Dinge halbherzig tun, und kaum etwas mit voller Entschlossenheit und Hingabe. In meiner Arbeit als Persönlichkeits-Coach geht es mir immer wieder um die Frage der „Identität“. Wo ist mein Platz in dieser Welt - was soll ich tun? Gibt es einen höheren Plan, oder ist alles nur Zufall?

Ich bin überzeugt, dass unser großes Burnout Problem (laut dekra betrug 2016 der Schaden für die Deutsche Wirtschaft durch Burnout 43 Milliarden € !) damit zusammen hängt, dass die meisten Menschen nicht den Unterschied zwischen Beruf und Berufung kennen.
Woher auch? Es wird ja nicht gelehrt – und ich würde mir wünschen, dass Kultusminister dieses Landes umdenken und endlich Chemie abschaffen und stattdessen das Fach „Leben“ an den Schulen einführen. Dort würde man geschult werden, herauszufinden wozu man eigentlich geschaffen ist. Man würde lenen, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, mit ganz individuellen Begabungen und Talenten.
Robbie Williams bezeichnen wir als der geborene Entertainer. Barack Obama, der geborene Politiker. Meryl Streep, die geborene Schauspielerin. Mutter Theresa, die geborene Helferin.
Bei den Berühmtheiten dieser Welt tun wir uns leichter von Berufung zu sprechen – aber wie denken wir von uns selbst in unserem kleinen, überschaubaren Leben? Wir haben Begabungen, aber haben wir auch eine Berufung? Wo wir uns doch schon schwer tun überhaupt den richtigen Beruf zu finden?

Begabungen und Beruf sind nicht gleich Berufung! Das merkt man oft bei Lehrern, Ärzten und sogar auch Pfarrern. Sie haben viele Jahre intensiver „Ausbildung“ hinter sich - warum wirken so viele trotz ihres fundierten Wissens dennoch unsympathisch auf uns?
Und warum kommt ungeachtet ihres vermeintlichen Wissens und Bemühens nichts rüber, was uns zu Herzen geht und was uns in unserer Situation als Ratsuchende helfen könnte?

Manche Lehrer, Ärzte, Wissenschaftler und Geistliche leben ihren hoch angesehenen Beruf sehr uninspirierend aus, weil sie (oft ohne es zu bemerken) eine gewisse prätentiöse Arroganz unter ihrem Doktor-Kittel mittragen, die auf Umfeld und Zuhörerschaft abstoßend wirkt.
Für sie scheint das oft ein Beruf wie jeder andere zu sein – ich denke dagegen, dass manche dieser hoch respektierten Berufsgruppen sich wieder neu Ihres „Privilegs“, ihrer hohen Verantwortung und ihrer Identität eines „Dieners“ bewusst werden müssten – damit sich ihr Selbstverständnis von Beruf zur spürbaren und leidenschaftlichen Berufung verwandelt. Erst dann könnten sie Menschen wieder im Herzen „bewegen“, so dass sie aufbrechen zu neuen Ufern der Veränderung.
Ermutiger sind in diesem Land beinahe ausgestorben – so wie Samuel dem David zu seiner königlichen Berufung verhalf brauchen wir Menschen, die uns helfen uns zu entfalten, damit wir unsere Berufung entdecken.

Achtung, jetzt folgt eine These, die voraussetzt, dass man an die Existenz eines Gottes glaubt.
Ich denke, wenn man sich bewusst macht, dass der Begriff Berufung auf einem „RUF“ basiert, dann kommt man nicht umhin zu fragen, wer einen da be-RUFT? Jogi Löw? Klar, mein Kumpel Andre Schürrle schwärmt heute noch vom An-RUF des Bundestrainers, der ihm damals die Berufung in die Nationalelf aussprach.
Und Gott, wen ruft er? Wie ruft er? Wen beruft er? Berufung klingt für viele nach „exklusiv auserwählt sein!“ Ich glaube nicht, dass Gott nur eine Elite im Auge hat, ich bin viel eher überzeugt, dass Gott jeden einzelnen Menschen beruft – das schreibt auch Paulus in seinem Liebesbrief an uns: „Gott will, dass ALLEN MENSCHEN geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!“ 1.Timotheus 2,4
Und Paulus muss es wissen, er ist quasi der Proto-Typ in Sachen Berufung. Als er noch Saulus hieß war sein Beruf: Christen-Killer! Unzählige Gläubige ließ er verfolgen und im Kolosseum den Löwen zum Fraß vorwerfen. Solange, bis er glücklicherweise den „Ruf hörte“ und zu seiner Berufung fand – in dem er Jesus begegnete und von ihm im Herzen berührt wurde. Eine Begegnung, die alles veränderte. Der Berufs-Killer wird von Jesus berufen Menschen zu lieben und ihnen von der bedingungslosen Liebe Gottes zu erzählen. Wahnsinn!

Zu Beginn jeder Berufung stehen Fragen:
Welche Begegnung würde in unserem Leben alles verändern? Was ist die Wahrheit über meinem Leben? Was müsste passieren, damit ich in meine Berufung finde?
Eine Erfolgs-Biografie beginnt mit dem BEWUSST SEIN, dass es eine Bestimmung für mich gibt. Wenn ich eine ganz neue Sensibilität dafür entwickle, dass ich ein Potential in mir habe, das Gott in mir entfalten will, dann werde ich diese Berufung auch finden. Im Coaching sitzen mir oft „schlafende Riesen“ gegenüber, die sich gar nicht bewusst darüber sind, dass etwas in ihnen schlummert, das von Gott „wach geküsst“ werden will. Wir „verschlafen“ unser Leben und unsere Berufung – deswegen sprechen wir auch von Ehrgeiz „wecken“, von Begeisterung „wecken“.

Berufung heißt, den „Wake up call“ vernommen zu haben – wo auch immer. Sobald sich ein Mensch ernsthaft auf die Suche nach seiner Berufung macht und Gott befragt, was er ihm in die Wiege gelegt hat, kann es überall passieren, dass Menschen plötzlich sich selbst erkennen.

Es gibt Menschen, die kommen aus dem Kino („Club der toten Dichter“ – „Schindlers Liste“ - „Gladiator“ - „The Blind Side“ - „The Kings Speech“) und ändern ihr Leben. Es gibt Menschen, die lesen die Biografie von Abraham Lincoln, Mutter Theresa, Steve Jobs, Hape Kerkeling, Martin Luther King, und finden ihre Berufung. Der eine hört einen Vortrag, die andere kommt von einer Beerdigung, der dritte kommt aus einem Gottesdienst, der vierte hat eine zweitägige Wanderung mit viel Stille hinter sich – alles inspirierende Möglichkeiten „wach zu werden“, für das was sie eigentlich tun sollen.
Eigentlich recht gefährlich für Arbeitgeber dieser Artikel, es könnte eine Kündigungs-Flut auf diverse Firmen zu kommen … von Menschen, die ihren Beruf an den Nagel hängen, um ihre Berufung zu leben. Aber keine Panik, es geht auch beides miteinander ganz dufte, Jesus war Zimmermann und lebte seine Berufung, die Menschen wieder mit Gott zu verbinden. David war Musiker und Schafhirte und lebte seine Berufung, als König das Volk Israel zu führen. Einen Pfarrer, der dann Bundespräsident wurde haben wir ja schon mit Jo Gauck gefunden - vielleicht wird ja mein Metzger umme Ecke, der nächste Bundeskanzler, der dieses wunderschöne Land endlich wach küsst.


Mehr zu Kadels Persönlichkeits-Coaching ---
www.davidkadel.de
"Inspiration hat Folgen ...!"

Dienstag, 17. Oktober 2017

Film: Old fashioned

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Altmodisch - das ist eher ein negativ anbehaftetes Wort. Und irgendwie passt es auch nicht so recht in unsere Zeit. Vor allem, wenn man jemanden als altmodisch bezeichnet, dann will man damit deutlich machen, dass es vielleicht ein wenig weltfremd ist und nicht so recht hineinpasst.
Diese Vorurteile muss sich auch Clay Walsh (Rik Swartzwelder) anhören. Und sogar von seinen Freunden wird er für seine altmodische Ansicht von Liebe und Romantik belächelt und bei jeder Gelegenheit aufgezogen.
Eines Tages strandet die junge, attrakive Amber (Elizabeth Roberts) in Clays Wohnort und bringt sein ruhiges, geordnetes Leben durcheinander. Mit ihrer Eigensinnigkeit lockt sie den Antiquitätenhändler aus seiner Reserve. Immer wieder sucht sie Gelegenheiten mit ihm ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, was hinter Clays Regel steckt, dass er nicht mit einer Frau in einem Raum sein möchte.
Wird sein Geheimnis gelüftet?
Kann sich Clays Wunsch nach einer gottesfürchtigen, wahren und altmodisch wirkenden Liebe bewähren? Die Antwort gibt es im Film "Old Fashioned - Mr. Walsh und die vergessene Kunst der Liebe".

Der Film zeigt auf besondere Weise eine andere, fast vergessene Art von Liebe und Annäherung, die man heute nur noch selten findet, die es aber wert ist, näher betrachtet zu werden.
Ein Film für's Herz, der zum Nachdenken anregt.

"Ich hoffe, dass viele sehen möchten, wie Liebe in einer Beziehung durch Respekt und Ehre wachsen kann. Eine erfrischende Alternative zur heutigen Standard-Filmkost."
Debbie Smith, Frau von Michael W. Smith

Zu kaufen gibt es den Film für 14,95 € bei SCM Hänssler.

Außerdem bei SCM Hänssler erhältlich:
Old Fashioned - Music From The Motion Picture Soundtrack für 14,95 €.
Mr. Walsh und die vergessene Kunst der Liebe Roman für 14,95 €.





Titel: Old Fashioned - Mr. Walsh und die vergessene Kunst der Liebe 
Original: Old Fashioned
Genre: Spielfilm
FSK: 6 Jahre
Veröffentlichung: 01/2016
Länge: 113 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Estras: PDF-Bonusmaterial
Preis: 14,95 € bei SCM Hänssler

Montag, 16. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

via Richard Eurich - Jonah and the Whale
Wenn man sich umschaut und vielleicht mit dem einen oder anderen Menschen redet, gewinnt man häufig den Eindruck, dass es überall nur Schlechtes zu berichten gibt. Die allgemeine Einstiegsfrage „Wie geht’s?“ zieht zwar zwangsläufig die Antwort „Danke, gut!“ nach sich, aber wenn man doch länger mit einer anderen Person ins Gespräch kommt, überwiegen oftmals die Probleme. Es gibt Stress auf der Arbeit oder in Schule und Uni, Zank mit den besten Freunden, zu wenig Geld, zu wenig Zeit. Meistens gibt es irgendetwas, was einen stört.
Die meisten Dinge, die wir zum Anlass nehmen, uns zu beschweren, sind aus der Ferne betrachtet nur Nebensächlichkeiten. Fakt ist aber: Diese Erkenntnis ist kein Heilmittel, wenn man von einer Tatsache oder Situation bedrückt ist. Auch Nebensächlichkeiten können uns den Tag, die Woche oder manchmal sogar den Monat verderben. Objektive Kriterien finden keine Anwendung, wenn uns etwas beschäftigt oder am Herzen liegt.
Nichtsdestotrotz hat man selbst Einfluss darauf, wie man mit Schmerz, Kummer oder Sorgen umgeht. Meistens verbleibt man dabei, sich darin einzuigeln und mehr oder weniger in Selbstmitleid zu versinken. Wie oft wälzt man die Sachen im Kopf umher und denkt: Ich bin so allein in meinem Elend. Mich versteht doch sowieso niemand. Keiner kann nachvollziehen wie es mir wirklich geht.

Kennst du solche Gedanken?

Wenn ja, dann möchte ich dir sagen, dass es auch eine andere Weise gibt, mit Kummer, Angst und Problemen umzugehen: Du kannst deine Sorgen an Gott abgeben.

In der Geschichte von Jona, der von dem großem Fisch gefressen wurde, weil er Gottes Weg nicht gehen wollte, steht sein Gebet aus dem Bauch des Fisches. Jona hatte sicherlich große Angst und keine Perspektive in dieser aussichtslosen Lage, und dennoch enthält dieses Gebet einen sehr spannenden Satz:

Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.
Jona 2,8

Jona ging es wirklich schlecht, aber er richtete seine Gedanken auf Gott und betete. Und was noch viel wichtiger ist: Das Gebet kam auch wirklich bei Gott an. So wie jedes Gebet auch heute noch bei Gott ankommt.
Es ist oft sehr schwer, seine Gedanken auf irgendetwas zu richten, wenn das Gedankenkarussell sich voll Sorgen dreht. Aber darin liegt die Hoffnung, sich auf Gott zu richten.

Ich wünsche dir die Kraft, dich innerlich loszureißen, wenn dir gerade etwas das Herz schwer macht, und dich an Gott zu wenden.
Denn Gott wird dich befreien.

Impuls für deine Woche

Lässig sollte es sein, aber nicht übertrieben. Cool, aber dennoch seriös. Und es sollte den richtigen Hintergrund haben. Vorzugsweise ein spannender, besonders schöner Ort auf der Welt oder viele, nette Freunde, die mit mir das Leben genießen. Ohnehin sollte das Profilbild, das ich bald in die Weiten des Webs senden werde, Lebensfreude ausdrücken oder ganz besonders den Teil der Persönlichkeit hervorheben, der mir selbst am besten gefällt. Eine ganze Reihe bewusster oder unbewusster Überlegungen stehen vor dem Klick, mit dem der User ein Bild freigibt und dadurch wie auf einer großen Leinwand der Öffentlichkeit präsentiert. Anschließend bleibt nur abzuwarten, was die Facebook-Freunde davon halten und wie oft sie den veröffentlichten Lebensausschnitt mit »Gefällt mir« bewerten.

Wenn wir jedoch ehrlich zu uns selbst sind, gibt es genügend Momente in unserem Leben, die wir eher mit einem »Gefällt mir nicht« bewerten würden. Augenblicke, in denen wir gescheitert sind, Taten, die wir lieber rückgängig machen würden, Gedanken, von denen niemand etwas wissen darf. Die Bibel sagt uns, dass Gott alle diese Facetten meines Lebens kennt. Nichts ist vor ihm verborgen, ich muss nicht erst mein Einverständnis zur Veröffentlichung geben. Und Gott sagt zu unseren Fehltritten nicht nur »Gefällt mir nicht«, er sagt, dass er diese schlechten Gedanken und Taten hasst. Gott ist so heilig, dass uns diese Schattenseiten unseres Lebens von ihm trennen. Doch Versöhnung ist durch seinen Sohn Jesus Christus möglich. Gottes Liebe zu uns ist nämlich so groß, dass er uns sogar mit all den Unvollkommenheiten unserer Lebensgeschichte in seine Familie aufnehmen möchte. Wir müssen sie nur ehrlich vor ihm bekennen!

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Weihnachten im Schuhkarton

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Draußen ist es kalt und regnerisch und in den Supermärkten liegen Stollen und Lebkuchen in den Regalen. Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und es nähert sich, was viele als die schönste Zeit im Jahr bezeichnen: Weihnachten.
Es wird Weihnachtsmärkte geben, Weihnachtsbäume und Weihnachtsplätzchen Bei vielen kommt die ganze Familie zusammen und verbringt ein frohes Fest mit Weihnachtsbraten und natürlich mit Geschenken. Wer freut sich nicht darauf?
Doch was ist mit den Menschen, die zu arm sind, um all das genießen zu können? Für die es weder ein ausschweifendes Fest noch Geschenke gibt?
Unsere Gesellschaft ist so reich, dass oft ernsthaft überlegt wird, wenn man nach einem Geschenkwunsch gefragt wird, weil man eigentlich schon alles hat. Manch einer erinnert sich vielleicht noch an Erzählungen seiner Großeltern, die zu Weihnachten Nüsse und Orangen geschenkt bekamen. Und nun stellt euch vor: Es gibt Familien, die selbst dafür kein Geld haben. Es gibt Kinder, die in ihrem Leben noch nie ein Weihnachtsgeschenk bekommen haben. Wenn ich an meine eigene Kindheit zurückdenke, kann ich mir kaum ausmalen, wie trostlos das sein muss.

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Um Kindern in ärmeren Ländern an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, gibt es die weltweite Aktion Weihnachten im Schuhkarton, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder in Not zu beschenken.
Jedes Jahr im Herbst packen deshalb Menschen in Deutschland und anderen reichen Ländern liebevolle Schuhkartons voll mit Süßigkeiten, Schreibwaren, Spielzeug, Omas selbstgestrickten Socken und anderen Dingen. Die Geschenkpakete werden dann gesammelt, versendet und in ärmeren Ländern wie z. B. Bulgarien, Georgien oder Litauen durch lokale Partner persönlich an Kinder verteilt, die sonst keine Geschenke bekommen würden.

Du hast ein schlechtes Gewissen, weil Weihnachten hierzulande immer mehr in ein Konsumfest ausartet und möchtest deshalb gerne ärmeren Menschen helfen?
Du bist kreativ, packst für dein Leben gerne Geschenke und weißt schon nicht mehr wen du alles beschenken könntest?
Du erinnerst dich daran, als du 10 Jahre alt warst und an Heilig Abend vor Freude über den neuen Schlitten kaum einschlafen konntest und möchtest anderen Kindern auch diese Freude ermöglichen?

Sei dabei und packe selbst einen Schuhkarton!

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Alle notwendigen Hinweise zu Größe, Alterszielgruppen, Geschenkideen, Einschränkungen (z. B. durch Zollbestimmungen) findest du auf www.weihnachten-im-schuhkarton.org. Die fertig gepackten Kartons können bis 15.11. bei einer regionalen Sammelstelle abgegeben werden. Wo die nächste Sammelstelle in deiner Umgebung ist, findest du ebenfalls auf der Webseite.
Du findest die Aktion gut, hast selbst aber keine Zeit oder keine Motivation, einen ganzen Karton zu besorgen und zu packen? Kein Problem, es gibt auch die Möglichkeit, Geld zu spenden oder sogar online in wenigen Minuten einen Schuhkarton zu packen.

Ein Weihnachten ohne Geschenke ist für uns nicht vorstellbar, warum also nicht einmal etwas weitergeben vom Reichtum, den wir täglich und besonders an Weihnachten genießen?
Wir sollten auch daran denken, dass alle Geschenke, die wir uns zu Weihnachten gegenseitig geben, auf ein anderes, großes Geschenk hinweisen: Auf Christus, der selbst als Geschenk für uns in die Welt gekommen ist.
Jeder gepackte Schuhkarton lässt ein Kind in Not dieses größte aller Geschenke unglaublich greifbar erleben.

Weitere Infos findest du hier.

Montag, 9. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren, 42,195 km Laufen – das sind die Distanzen des Ironman, des vielleicht härtesten sportlichen Wettkampfes der Welt. Seit 1978 gibt es ihn. Die Besten absolvieren das Pensum in weniger als acht Stunden. Das ist ein unglaublicher Kraftakt.

Von einem Teilnehmer habe ich gehört, dass der Körper irgendwann damit anfängt, nicht nur Fett, sondern sogar Muskelmasse abzubauen, um die geforderten Muskeln zu ernähren. Nach dem Wettkampf habe er erst einmal über Tage Fieber, weil der Organismus sich von der unerhörten Anstrengung erholen muss. Es handelt sich also um eine unglaublich schweißtreibende Angelegenheit, die das Letzte aus den Sportlern herausholt.Und doch ist es bei Weitem nicht die schwerste physische Anstrengung für einen Menschen. Denn hast du schon einmal von einem Ironman-Teilnehmer gehört, der sogar Blut schwitzt?
Tatsächlich ist dieses Ereignis außergewöhnlich in der Menschheitsgeschichte.

Damals, im Garten Gethsemane, ist es dazu gekommen, als der Mensch Jesus Christus um das Schicksal der ganzen Menschheit rang. Er hatte die Aufgabe, die Schuld aller Menschen auf seinen Schultern zu tragen. Jede Vergewaltigung, jeden Massenmord, jeden Kindesmissbrauch, jeden Betrug, jede noch so bestialische Handlung lud er sich auf seine Schultern. Und wer schon einmal Schuld tragen musste, der weiß, welche Last das ist. Es forderte Jesus das Letzte ab, sodass sein Körper Blut und Wasser ausschied. Das war aber nicht einfach ein sportlicher Wettkampf, kein überheblicher Rekordversuch, sondern tödlicher Ernst. Was er trug, musste weg. Und was er hier aus dem Weg geräumt hat, kann dich und mich nie mehr belasten – wenn wir uns auf ihn verlassen.


Samstag, 7. Oktober 2017

12. Jugendfestival in Annaberg-Buchholz

Auch dieses Jahr startete das Jugendfestival Buchholz in eine neue Runde. Mit internationalen Bands verschiedenster Genres war wie immer für jeden etwas dabei.

Wie schon in den letzten Jahren fand im Vorfeld eine 5-tägige Schultour statt. Twelve24 und The Protest waren dabei an Schulen in Annaberg-Buchholz, Großrückerswalde, Burkhardtsdorf, Chemnitz und Thum, um sich in Unterrichtsstunden von den Schülern Löcher in den Bauch fragen zu lassen. In den MIttagspausen gab es dann jeweils ein Schulhofkonzert für alle Schüler.

Am 1. Oktober 2017 fand dann das 12. Jugendfestival erneut in der Annaberger Festhalle statt. Zu Gast waren Word aus Köln, Staryend aus Stuttgart, Written In Kings aus Wales, Burning Nations aus Freiburg, Twelve24 aus UK und als Headliner The Protest aus den USA. Als Special Guest wurde Ben Jack aka DJ Galactus Jack aus Manchester als Speaker und DJ begrüßt.

Gleich als Opener lieferte Word mit Hip Hip einen gelungenen Start. Eine wertvolle Message verpackt in heiße Beats heizte die Stimmung bei allen an. Bereits von Anfang an war das Publikum voll dabei, mit wippenden Armen und lauter Stimme. Mit Songs wie „Lukas 10,19“, präsentierten sie selbstbewusst Gottes Wort auf eine Weise, die bei dem jugendlichen Publikum schnell Anklang fand.

In dieser und den darauffolgenden Umbaupausen konnten sich die Besucher eine kleine Erfrischung gönnen, an den Merchständen stöbern oder zur Talkstage, die von unserem Team von Burnin' Heart Reports moderiert wurde, kommen. Dort wurden auch in diesem Jahr wieder die Bands des Abends kurz von uns interviewt, damit die Jugendfestivalbesucher die Bands noch etwas besser kennenlernen konnten.

Staryend sind im Erzgebirge auch schon längst keine Unbekannten mehr. Bereits im Frühjahr ließen sie am Rande verlaufen, dass es ein Wiedersehen geben wird.  Im Gepäck hatten sie einige Songs ihres aktuellen Albums und auch eine Coverversion eines Hillsong-Klassikers. Mit gepflegtem Pop luden sie zum Tanzen ein und ebneten so den Weg für eine Band, die an diesem Abend ihr Deutschland-Debut feierten.

Als nächstes brachten Written In Kings mit Alternativ Rock einen musikalischen Kontrast, der besonders die Fans der etwas härteren Musikrichtung in Stimmung brachte. Schnell entwickelte sich bereits hier ein Moshpit, der das Publikum ordentlich einheizte. Mit ihrer Show lieferten die Briten, die zum allerersten Mal in Deutschland spielen durften und dafür eine ziemlich lange Autofahrt auf sich nahmen, einen tollen Auftritt, nach dem viele Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes atemlos waren.

Die nächste Band war auf dem Jugendfestival bereits bekannt und beliebt: Twelve24. Aber diesmal brachten die sympathischen Briten noch einen besonderen Gast mit: DJ Galactus Jack. Nicht zum ersten Mal durften wir die Band mit ihrem Dance/Pop im von ihnen geliebten Erzgebirge begrüßen, weshalb es schon viele Fans gab, die besonders Stimmung machten. Wie immer brachten sie mit ihren Songs die Halle zum Kochen. Da durften auch die neuen Songs "the book" und "missing piece" nicht fehlen. Kein Fuß blieb still, das ganze Publikum war am Mitsingen und Springen. Auch der DJ ließ die Masse mit seinen Bässen beben. Neben der Musik kam auch hier die Message nicht zu kurz. Ben Jack, der als DJ Galactus Jack die Bühne rockte, hatte auch eine Message für das Jugendfestival-Publikum dabei und ermutigte die überwiegend jungen Menschen zu einem Leben mit Jesus.

Direkt im Anschluss übernahmen Burning Nations die Bühne und heizten die Halle mit ihrem Metalcore ordentlich ein. Hier kristallisierten sich vorallem die Metalfans heraus, die einen Moshpit eröffneten, der am Ende die Fläche von der Bühne zu den Technikern fast komplett einnahm. Vom Circlepit zur Wall of Death wurde alles ausgereizt um völlig auszurasten. Trotz Schweiß und Bier auf dem Boden, den Haaren und der Kleidung wurde bis zum letzten Song durch gemosht, was schlussendlich selbst die härtesten Kerle außer Atem ließ.

Fotos von  Brodel B. Photography
Als krönender Abschluss lieferten The Protest feinsten Hardrock ab. Auch hier nahm nochmal jeder alle letzte Kraft zusammen und ging richtig ab. Auch ein Moshpit war trotz der Erschöpfung wieder voll im Gange. Sowohl Gäste als auch Bands und Mitarbeiter genossen die letzten Klänge des 12. Jugendfestivals 2017 mit vollen Zügen. Neben eigenen Songs wie "Welcom to the Freakshow" und "Pull Me Away" hatten sie auch eine ganz eigene Version von "In the air" und als Zugabe "Sweet Caroline" dabei.

Dass das Jugendfestival schon längst ein überregionales und organisationsübergreifendes Event ist, hat sich vor allem in diesem Jahr gezeigt. So bestand das Mitarbeiterteam aus Leuten von New Generation, Bikern des CMS, der evangelischen Jugend, dem EC, einem kleinen Team aus Karlsbad (CZ) und während der Schultour auch aus einem kleinen Team des Glaubenszentrums Bad Gandersheim, die mit dem gleichen Ziel vor Augen zum Gelingen des Festivals beitrugen und eine besondere Atmosphäre kreierten.

Weitere Fotos und Aftermovies gibt es unter www.festival-buchholz.de.

Freitag, 6. Oktober 2017

Wir sind wieder unterwegs: Music+Message in Sersheim

Der Festivalherbst geht weiter!

Am 14. Oktober findet in der Sport- und Kulturhalle in Sersheim wieder das music+message Festival statt.

Mit dabei sind wieder hochkarätige Bands.

Für die etwas rockigeren Klänge sorgen We Want A King. Mit normal ist anders wird es schon etwas elektronischer. Ordentlich springen könnt ihr auch mit WARUMLILA. Und wer noch Kraft in den Knochen hat, dem wird von Twelve24 nochmal so richtig eingeheizt.

Tickets dafür gibt es u.a. hier für 10 € VVK bzw. für 14 € an der Abendkasse.

Los geht es um 17.30 Uhr. Die erste Band spielt dann ab 18.00 Uhr.

Mehr Infos findet ihr hier.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Thema des Monats: du bist begabt!

Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du begabt bist? Kennst du deine Begabungen?
Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du überhaupt welche hast, dann lass dir sagen: Jeder hat mindestens eine Begabung! In diesem Begriff steckt das Wort "gab" - es ist eine Gabe, die dir gegeben wurde, damit du sie einsetzen kannst.
Sebastian Damm ist Jugendreferent in Bayern und arbeitet viel mit Jugendlichen zusammen. Außerdem ist er Hauptorganisator des Rock am Stein Festivals in Hof. Im Bezug auf Begabungen ist ihm so einiges aufgefallen, was er mit euch im Thema des Monats teilen möchte.


Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht
Ja, ich gebe es ja zu. Dieses alte Sprichwort ist ziemlich abgedroschen. Für dieses Monatsthema passt es aber einfach zu gut. Es geht um unsere Begabungen. Zunächst einmal aber ganz langsam von Anfang an.

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat,
als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes. 1. Petrus 4,10

In dieser Bibelstelle werden 3 Punkte zu Begabungen ganz deutlich:
1. Jeder hat Begabungen (man hat sie empfangen).
2. Wir sollen gut damit umgehen (gute Haushalter).
3. Gott gibt sie uns aus freien Stücken (aus Gnade).

Als Jugendreferent freue ich mich sehr, wenn junge Menschen ihre Begabungen entdecken. Seit vielen Jahren bin ich in der Ausbildung von Jugendleitern tätig. Ich bin immer wieder erstaunt, was da manchmal schlummert, was ich nicht erwartet hätte. So mancher Teenager hatte in seiner ersten vorbereiteten Andacht so tiefgründige und geniale Gedanken, dass ich mit gespitzten Ohren dasitze und innig lausche. Ich staune dann zum einen über die Wege, über die mich Gott immer wieder erreicht. Zum anderen kann ich ein bisschen erahnen, wie reich Gott diese Welt ausgestattet hat. So viel steckt in uns und ich wage zu behaupten: Nur recht wenig kommt davon zum Vorschein.
Warum ist das so? Warum sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht? Ich würde mir so wünschen, dass mehr davon aufbricht und dazu beitragen kann, dass Gottes Reich wächst und gedeiht. Daher ein paar Gedanken von mir dazu.

Zu viel Energie für die Suche – zu wenig für den Einsatz
Eine Methode wie Christen den Schatz der eigenen Begabungen zu bergen versuchen, sind Gabentests. Ich sage es ganz ehrlich – ich habe noch keinen gemacht. Daher möchte ich darüber auch gar nicht viel sagen. Ich habe da einen ganz pragmatischen Zugang: Wo kannst du dich einbringen? Pack das an! Und dann wirst du sehen, wo dein Platz ist.
Eine große Experimentierfreude kann hier nicht schaden und ich wünsche mir große Offenheit Neues auszuprobieren. Im Tun zeigt sich uns doch ganz schnell, was mir leicht von der Hand geht und was mir Spaß macht. Dort bist du dann genau richtig.

Die kleine Dinge werden vergessen
Na klar braucht es mitreißende Prediger und tolle Musiker. Doch Gott braucht genauso hartnäckige Beter, eifrige Geschirrspüler und herzliche Zuhörer. Diese Begabungen erscheinen auf den ersten Blick nicht so attraktiv und werden von anderen leicht übersehen. Doch sie sind so unendlich wertvoll. Ich wünsche mir, dass wir ihnen den richtigen Stellenwert geben und das in zwei Richtungen: 1. Übersehe diese kleinen Dinge bei deiner persönlichen Gabenentdeckungsreise nicht! 2. Nimm war, was andere um dich herum treu und unauffällig tun und danke ihnen dafür!

Gott beschenkt uns immer wieder neu
Gott gibt uns immer wieder das, was wir gerade brauchen. In Matthäus 6,32 verspricht Jesus uns: „Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.“ Daher können wir unser Leben lang immer wieder Herausforderungen annehmen und dabei neue Begabungen entdecken, die dazu notwendig sind. Wenn wir im Herzen die Gewissheit tragen, dass Gott die Kraft ist, aus der wir handeln, können wir mutig auch das anpacken, von dem wir denken, dass es nicht unseren Begabungen entspricht.

Montag, 2. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

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"Hochmut kommt vor dem Fall" - wer hat diesen Spruch nicht schonmal gehört oder gesagt,
vielleicht teilweise auch mit ein bisschen Genugtuung, dass der betroffene die Quittung für sein hochmütiges Verhalten bekommen hat. Niemand mag schließlich die Leute, die sich ständig selbst feiern, alles für selbstverständlich nehmen weil sie mit reichen Eltern aufgewachsen sind oder die ganze Zeit von ihren ach so tollen neuen Sachen oder Taten prahlen.
An dieser Stelle halten wir kurz inne. Tue ich nicht gerade genau das gleiche? Ich denke insgeheim "Ich bin besser, weil ich nicht so rumprahle und mich über andere stelle."
Direkt darauf folgt "Oh. Was mache ich dann gerade hier in meinen Gedanken?! Mist."

In diesen Momenten, und auch sonst ziemlich oft, muss ich mich immer wieder daran erinnern, demütig zu sein. Demut, das Wort hatte für mich irgendwie immer etwas melancholisches, trauriges, es klingt so seriös. Die Bedeutung, die dahintersteckt, ist allerdings so viel mehr. Genau genommen bedeutet Demut nichts anderes als "Mut zum Dienen". Denn es gehört manchmal eine ganze Menge Mut dazu, sich selbst zurück zu nehmen, keine Gegenleistung für eine gute Tat zu erwarten oder einzusehen, dass manche Menschen nicht mit Lob um sich werfen. Das kann auch weh tun, keine Frage.
Trotzdem möchte ich dich diese Woche ermutigen, demütig zu sein. Versuche, deine Talente einzusetzen um anderen zu helfen oder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Lass die gestresste Mutter mit dem weinenden Kind an der Supermartkasse vor, sag einmal mehr "Bitte" und "Danke" als vielleicht nötig wäre, dein Gegenüber freut sich bestimmt darüber. Lass dich auf diese kleine Herausforderung ein und sieh, was du damit in deinem Umfeld bewirken kannst. Vielleicht hat Gott die eine oder andere Überraschung für dich geplant.

"Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden."
Lukas 14, 11

Sonntag, 1. Oktober 2017

Impulse for your month

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Such a maze can be a really nice activity. But you can also lose yourself if you don’t remember which way you took.
Sometimes your life feels like you’re lost in a maze. You walk and walk, but you don’t get closer to your goal. Or you wander around and still don’t know which way you should go next.
In this case it is good, if someone can see everything from above and show you which way to choose. In a real maze this can be a person who is standing on a platform.
In your life god can be such a person. He can see our lifes from a different perspective. He knows where we should go and which way we have to go. We just have to listen to him and trust him that he will guide us to our goal.

This is of course not as easy as it sounds, because god doesn’t talk out loud. He talks in different ways, e.g. through his word or other people. If you are open to his talking, you will notice that he is talking to you.

Montag, 25. September 2017

Impuls für deine Woche

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Die meisten von euch haben es wahrscheinlich bemerkt.
Gestern war Wahl in Deutschland.
Der eine ist mit dem Ergebnis zufrieden, ein anderer wiederum gar nicht.

In all dem Hin und Her und die Diskussionen um die Wahlen bin ich auf einen ganz interessanten Post von Johannes Hartl gestoßen, der auch mein Denken in eine andere Richtung gelenkt hat:

"Hier mein einziger Post zur Bundestagswahl. In wenigen Stunden wird es Jubel und Empörung, Erleichterung und Entsetzung, jede Menge Beschuldigungen und Selbstlob geben. Millionen von Menschen werden Gewählte verwünschen, Wähler als übelwollende Idioten bezeichnen, sich wegen politischer Meinungen entfreunden und die Zukunft in düsteren Farben zeichnen. Wer sich an alledem gerne beteiligen möchte: kein Problem. Du wirst Dir und bestenfalls ein paar anderen die Laune verderben, ansonsten aber absolut Null Einfluss auf das weitere Geschehen nehmen.
Ich persönlich hab da keine Lust drauf. Beweisen kann ich es zwar nicht, doch ich bin davon überzeugt, dass Worte Macht haben. Zum Guten oder zum Bösen. Die Bibel nennt das eine „segnen“, das andere „fluchen“. Das Doofe: ob Du segnest oder fluchst, es wirkt auf Dich zurück.
Was ist unsere Aufgabe ab Sonntag Abend, nach dieser Wahl? „Vergeltet nicht Böses mit Bösem noch Kränkung mit Kränkung! Stattdessen segnet; denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erlangen.“ (1 Petr 3,9) Damit sage ich nicht, dass jedem das Ergebnis der Wahl gefallen wird (wird es mir selbst vielleicht auch nicht). Sondern ich sage, dass die Gewählten jetzt unser Gebet und segnende Worte brauchen, keine Hasstiraden. Du kannst ja auch um Erleuchtung und Umkehr beten 🙂
Deshalb frage ich: wer macht mit beim Wahl-Challenge BTW2017? Das geht so: sobald Du hörst, wer gewählt wurde, betest Du erst einmal für die Gewählten. Bete für die Personen, bevor Du mit irgend jemandem darüber sprichst, bevor Du Deine Freude oder Enttäuschung mitteilst. Und bevor Du etwas in sozialen Medien postest, frage Dich, ob das, was Du postest, aus einem liebenden und hoffnungsvollen Herzen kommt. Kritisieren darf und muss man Politiker (und es gibt auch keine einzige heilige Partei). Doch lasst uns bitte immer davon ausgehen, dass es Menschen sind, die etwas Gutes wollen (das ist sicherlich bei den meisten so) und durch die Gott etwas Gutes tun kann (das ist definitiv bei allen so, selbst bei Schuften wie Dir und mir). Und stell Dir vor: es gibt intelligente, liebe und gläubige Menschen, die zu komplett anderen politischen Ansichten neigen als Du selbst!
Nachdem Du also die Neugewählten gesegnet hast, nimm Dir vor, nicht im Nachhinein über sie zu lästern. „Mit der Zunge preisen wir den Herrn und Vater und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die als Abbild Gottes erschaffen sind. Aus ein und demselben Mund kommen Segen und Fluch. Meine Brüder, so darf es nicht sein. Läßt etwa eine Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser hervorsprudeln?“ (Jak 3,9-11)
Wenn Du das tust, werden Deine politischen Meinungsäußerungen aufbauend sein und nicht giftig. Gestritten und diskutiert werden darf dann immer noch von Herzenslust und höchst kontrovers, denn das Recht darauf zeichnet die Demokratie aus. Doch es sind die Beter, die die Geschichte verändern, nicht die Maulhelden.
Also: bist Du dabei?"

Donnerstag, 21. September 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

Im September geht es um das Thema, wie wir Gott sehen. Ist Gott für dich wie ein liebender Vater oder siehst du ihn eher als strengen Herrn?
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Wir haben mal bei Josh von TWELVE24 nachgefragt, wie das bei ihm ist:
 

Als Junge bin ich in Manchester, Großbritannien aufgewachsen mit Eltern, die beide Pastoren in einer Kirche waren - deswegen war das ganze Konzept "Gott" immer von den Dingen beeinflusst die um mich herum zu Hause und in der Kirche abgingen. Meine Eltern haben in der Kirche viel auf der Kanzel gepredigt, aber auch daheim im Stillen, wo Taten viel lauter Sprachen als Worte.
Als ich 14 war hatte ich eine sehr schwere Zeit in der Schule. Ich wurde schwer gemobbt, fühlte mich als würde ich nicht dazugehören und ich sehnte mich nach Akzeptanz. Ich unternahm sogar einen halbherzigen Selbstmordversuch der zwar fehlschlug, aber meine Gedanken waren so durcheinander und zerstörerisch dass ich nur schwer auf die Situation zurückblicken kann und dann immer noch nicht richtig verstehe, was genau eigentlich vor sich ging. Eins ist sicher: ich war kaputt. Dazu kam noch, dass ich in der Schule viel Ärger bekam, was wiederum meinen Vater wütend gemacht hat. Ich bekam regelmäßig Briefe von der Schule nach Hause geschickt, die mein schlechtes Benehmen aufzeigten. Es wurde so schlimm, dass mein Vater mir drohte, mich ins Internat weit weg zu schicken wenn ein weiterer Brief kommen würde. Und natürlich kam ein Brief...

Mein Vater weckte mich morgens um 6Uhr an einem Samstag (DANKE PAPA!!!) und zog mich aus dem Bett ins Auto und sagte, er würde mich zum Internat bringen. Wir fuhren und fuhren, es fühlte sich wie Stunden an, Tränen strömten über mein Gesicht aber mein Vater fuhr weiter, trotz allem Protest. Mein Kopf lag in meinen Händen als das Auto auf einen Hügel und in einen Parkplatz einfuhr - Mein Herz sank. Er stellte den Motor ab und das Auto wurde still. Verwirrt schaute ich auf und sah vor mir eine Skipiste, auf der Menschen frohen Mutes herunterfuhren. Ich dachte auf einmal die Idee mit dem Internat sei doch nicht so schlecht, aber ich schaute ich um und da war nirgendwo eine Schule zu sehen; nur die Skipiste. Ich fragte meinen Vater was los war. Er antwortete, dass er mir Skiunterricht gebucht hatte und ich mir einen schönen Tag machen sollte. Ich war so verwirrt!!! Ich fragte ihn was das sollte und er antwortete mit einem der tiefgreifendsten Statements, die ich je gehört habe und was mich heute immer noch bewegt. Er sagte: "Mein Sohn, ich möchte dir zeigen, was Gnade ist."
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, worüber er sprach und hatte einen schönen Tag auf der Piste. Vier Jahre später wurde ich Christ, übergab mein Leben Jesus und erinnerte mich bald daran, was mein Vater gesagt hatte. Man kann Jesus beinahe hören wie er genau die gleichen Worte am Kreuz sagt als er an unserer Stelle für unsere Sünden gestorben ist. "Ich möchte dir zeigen was Gnade ist" klingt sehr ähnlich wie "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" (Lukas 23,34). Für mich ist das der perfekte Ausdruck von Gott als liebendem Vater. Oftmals trennen Menschen den Vater und den Sohn am Kreuz beinahe als wären sie an zwei völlig unterschiedlichen Orten, ich glaube allerdings dass Jesus der perfekte Ausdruck der Liebe Gottes am Kreuz für uns war, indem er für uns gestorben ist. In der Bibel steht direkt: "Denn Gott war in Christus, versöhnte die Welt mit sich selbst und zählte die Sünden der Menschen nicht länger gegen sie auf."
Wenn es also um die Frage geht ob Gott Herr oder liebender Vater ist, würde ich intuitiv an den liebenden Vater denken. Jedoch kann es auch sein, dass wir Gottes Liebe und auch seine Herrschaft manchmal missverstehen. Ich schlage vor, dass wir an Gott, den Vater und Herrn der Liebe denken. Lasst mich das erklären...
Wir haben nun gehört dass Gott der Vater der Liebe ist, aber wie ist er auch der Herr der Liebe?
Ich denke darüber so: Gott ist Liebe... Ja? (In 1. Johannes 4,8 steht, dass er es ist) aber Liebe ist nicht Gott! Was meine ich damit? Ich denke oft wenn Leute diese Bibelstelle "Gott ist Liebe" zitieren, dass Gott Liebe ist in dem Sinne wie sie selbst Liebe definieren. Sie haben das Konzept von Liebe zu einem Punkt erhöht wo sie sagen "Das ist Gott und so ist er." Aber das ist ziemlich selbstherrlich und eine Vorstellung von Gott die wir uns ausdenken, nicht so wie Gott in der Bibel beschrieben wird. Wir alle kennen den berühmten Vers "Gott ist Liebe" aber kennen wir den Vers davor? 1. Johannes 4,7 wo steht "Liebe kommt von Gott" - Gott ist also Liebe, aber nicht wie wir sie definieren, sondern wie er sie definiert. Wie kommt nun die Liebe von Gott? Ist es die Liebe, die wir im Fernsehen sehen oder in Musik hören? Ist es diese Vorstellung von Liebe die wir uns selbst bauen, die uns passt und mit der wir uns wohlfühlen? Nein! Wir müssen eigentlich nur weiterlesen um herauszufinden, was gemeint ist. 1. Johannes 4,9: "So hat Gott uns seine Liebe gezeigt: Er sandte seinen einzigen Sohn in die Welt dass wir durch ihn leben können."
Damit ist Gott der Vater und Herr der Liebe. Er zeigt uns, wie er ist durch Jesu' Tod am Kreuz. Der Gott, der lieber sterben würde als uns sterben zu lassen. Er starb, dass wir leben können. Seine Liebe ist eine Zusage, selbstaufopfernd, er verschenkt sich selbst, ist über alle Maßen groß, lässt sich nicht leugnen, ist unerschütterlich und seine Liebe versagt niemals.

Dienstag, 19. September 2017

More for you Festival in Mülsen

Letztes Wochenende waren wir wieder unterwegs und zwar im sächsischen Mülsen beim More for you Festival.

Auch in diesem Jahr hatten die Veranstalter wieder Bands eingeladen, die mit ihrer Musik für jeden Geschmack etwas dabei hatten!

Den Anfang machten Just Friends, eine Cover-Bands aus Bernsdorf. Und auch wenn die Musiker noch recht jung waren, für ihren Auftritt griffen sie tief in die Musikkiste. Von den Toten Hosen, über Sportfreunde Stiller bis hin zu Samuel Harfst hatten sie eine top Mischung verschiedener Musikrichtungen mit brandaktuellen Songs, aber auch etwas älteren Tophits! Ein perfekter Einstieg bei dem die Besucher des Festivals gut ankommen konnten und gleich abgeholt wurden mit Liedern, die sie aus dem Radio kennen. Getanzt wurde dabei auch, den die bekannten Coverlieder lockerte die Stimmung gut auf.

Nach einer kleinen Umbaupause in der man sich an der Bar stärken konnte, die Merchstände der Bands und des Veranstalters nach dem einen oder anderen Schnäppchen durchstöbern konnte oder einfach mal raus ging um frische Luft zu schnappen, ging es auch schon weiter mit der 2. Band des Abends.

We Want A King haben zwar noch nicht so oft im Osten der Republik gespielt, aber Unbekannte waren die Bandmitglieder dennoch nicht. Viele Besucher kannten den einen oder anderen Musiker noch aus My Little Rockstar Dream Zeiten, was so manchen Besucher mit Sicherheit Grund genug war nach Mülsen zu kommen. Und auch Mülsen ist für die 4 Stuttgarter nicht unbekannt, denn schon seit Jahren lassen sie hier ihren Merch bedrucken. In ihren Songs ging es nicht nur selbstkritisch zu, sondern ab und an auch richtig tiefsinning wie im Song "Life is a Joke" in dem es um einen Freund geht, der sich das Leben genommen hat. Damit sprachen sie so manchen Festivalbesucher nicht nur aus dem Herzen, sondern auch ins Herz. Bei ihrem Mix aus Alternative, Rock, Pop und Punk ließen sich die Besucher auch nicht lange bitten und moshten und gingen ab als gäbe es kein Morgen mehr.

Nach einer etwas zu langen Pause und einer kleinen Predigt war es dann auch schon wieder Zeit für den Headliner des Abends. Und das waren keine geringeren als October Light.
Sie nahmen den weiten Weg aus Kroatien auf sich, um endlich mal wieder in Sachsen ein Konzert zu geben!
Und wer jetzt denkt, das Ska out sei und keiner mehr was damit anfangen kann: weit gefehlt!
Die Tanzfläche füllte sich innerhalb weniger Minuten und Jung und Alt "skankten" was das Zeug hielt. Die Kroaten hatten einen guten Mix aus über 15 Jahren Bandgeschichte dabei. Angefangen bei "Something Special" über "Bez Boli" und "Hands High" bis hin zum brandneuen Song "Thank you Hymn". Ein besonderes Schmankerl, was man so auch von October Light nicht kennt, war das Cover des MAGIC!-Hits "Rude". Das Publikum war so begeistert von den Skarock- und Reggae-Klängen der Kroaten, dass es unbedingt noch eine Zugabe forderte. Bevor die Band überhaupt loslegen konnte, tönte es aus dem Publikum "Read your Bible pray every day, pray every day, pray every day. Read your Bible pray everyday and you'll grow, grow, grow..."
Besser als mit einem glücklichen Publikum kann man so einen Abend kaum abschließen.

Wer nach den 3 Bands noch Kraft in den Beinen hatte und noch mehr tanzen wollte, der hatte dann bei der Aftershow Party die Chance dazu.

Der Amorsaal in Mülsen ist zwar nicht die größte Location für so ein Event, wurde aber gut gefüllt. Dass das Veranstalterteam mit ganzem Herzen dabei war, konnte man deutlich an der Atmosphäre spüren, die vorherrschte. Es zeigt vor allem auch, dass es nicht die ganz großen Events immer sein müssen, die gut ankommen!

Montag, 18. September 2017

Impuls für deine Woche

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Heute gibt es einen etwas anderen Impuls.
Vor 8 Tagen war der Welttag der Suizidprävention. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen. Doch diese Problematik wird in der Öffentlichkeit weitestgehend verdrängt. Suizid und Suizidversuch sind aber keine Probleme von Randgruppen, sie sind alltäglich. Jeder Mensch, vor allem in der Zeit der Pubertät und des frühen Erwachsenenalters, kann in eine Situation kommen, wo er oder sie die Lösung im Suizid sieht. Der Welttag wurde 2003 das erste Mal ausgerufen von der International Association for Suizide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der 10.September ist besonders auch eine Tag der Trauer und des Gedenkens an die durch Suizid Verstorbenen.

Doch was sagt die Bibel zur Selbsttötung? In der Bibel kann man über vier Personen lesen, die Suizid begangen haben: Saul (1. Samuel 31,4), Ahitofel (2. Samuel 17,23), Simri (1. Könige 16,18) und Judas (Matthäus 27,5). Jeder einzelne war sündhaft. Selbstmord wird in der Bibel wie Mord betrachtet und ist eine Sünde. Aber verliert ein Christ dabei seine Rettung? Nein, denn in der Bibel steht, dass man von dem Moment an, in dem man wahrlich an Jesus Christus glaubt, ewiglich sicher ist (Johannes 3,16). Wir können über jeden Zweifel erhaben sein, denn wir besitzen das ewige Leben, ganz gleich was passiert. Auch steht in Römer 8, 38-39 das uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann. "Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn." (Römer 8, 38-39). Wenn kein "Geschöpf " Christen von der Liebe Gottes trennen kann, dann kann ihn auch der Mord an sich selbst nicht von der Liebe Gottes trennen. Jesus ist für all unsere Sünden gestorben. Also ist er auch für die Sünde des Suizid gestorben.

Das heißt aber nicht, dass Suizid ein Ausweg ist oder sein sollte. Jeder Suizidtote lässt durchschnittlich ca. sechs nahe stehende Menschen zurück, die oftmals kaum wissen, wie sie weiterleben können.

Wenn du Suizidgedanken haben solltest, sprich mit deinen Freunden darüber oder rufe die Telefon Seelsorge (0800 1110111) an. Auch gibt es viele Organisationen und Leute die dir zuhören, wie u25-deutschland oder To Write Love On Her Arms.
Und falls du jemanden kennst, der mit solchen Gedanken spielt, dann sei da für ihn und zeig ihm, dass er oder sie in dieser Welt nicht alleine ist. Bete mit der Person und versuch ihn zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist. Hilf ihr, nehme sie ernst und zeig ihr die Liebe Gottes. Niemand ist alleine.

Samstag, 16. September 2017

Wir sind wieder unterwegs: 12. Jugendfestival Buchholz

Wie jedes Jahr am ersten Wochenende im Oktober lädt die Evangelische Jugend Annaberg-Buchholz zum Jugendfestival ein. Bereits zum 12. Mal findet das Festival in der erzgebirgischen Kreisstadt statt.

Auch in diesem Jahr werden 6 nationale, sowie internationale Bands auf der Bühne vertreten sein.

Word - Das sind Myrical-I und Cavar - zwei Rapper aus dem Ruhrgebiet. Zusammen sind sie WORD. Mit abwechslungsreichen Beats und eindeutiger Botschaft kommen sie zum ersten Mal ins Erzgebirge.

Staryend -  Die Jungs aus Reutlingen sind keine Unbekannten im Erzgebirge. Sie bringen Musik zum Tanzen, Feiern und Nachdenken in die Festhalle. Mit im Gepäckt haben sie auch ihr Debüt-Album.

Written in Kings - Eine walisische Rockband, die deine Welt durch ihre Musik und Auftritte verändern will, selbst wenn es nur für einen kleinen Moment ist. Das Herz der Band ist es, der Gemeinde überall mit ihrer Musik zu dienen. Ihre Rockmusik wird euch gefallen.

Twelve24 - Sie sind der Dauerbrenner aus England. In ihrer Musik vereinen sie poppige Wohlfühlmusik mit Dancehall und gepflegtem Rap. Party ist vorprogrammiert, mal sehen ob sie die Stimmung vom letzten Jahr toppen können.

Burning Nations - Die Jungs aus Süddeutschland strotzen mit ihrer Musik nur so vor leidenschaftlichen Screams, brettharten Gitarren und Drums, sowie unnachahmlich hymnenartigen Refrains und Gangvocals, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen.

The Protest - Sie sind der Headliner dieses Jahr. Die 4 Herren aus New Castle/ USA werden bereits vorab mit Twelve24 auf Schultour durchs Erzgebirge fahren. Sie selber bezeichnen sich als melodische Rock-n-Roll-Metal-Band. Wir sind gespannt, ob sie zum Schluss nochmal richtig die Halle zum Beben bringen werden.

Als Special Guest kommt Ben Jack aus Manchester zum Jugendfestival. Er ist Teil der Organisation The Message. Er wird nicht nur von sich und seinem Leben sprechen, sondern auch als DJ Galactus Jack mit uns feiern und das Festival ausklingen lassen.

Vor dem Festival findet natürlich auch wieder um 15.00 Uhr der traditionelle Jugendgottesdienst in der St. Katharinenkirche in Buchholz statt. Mit dabei ist Heiko Wetzig und die Band Staryend.

Das Festival beginnt 17.00 Uhr. Einlass ist aber 16.00 Uhr.

Karten gibt's sowohl für 14,00 € bei cvents, im VVK per Mail oder an den Vorverkaufsstellen. An der Abendkasse kosten die Tickets 18,00 €.

Also sichert euch schnell noch euer Ticket, seid dabei und feiert mit 12 Jahre Jugendfestival.

Ach übrigens, zum 12-Jährigen gibt es auch Jugendfestival T-Shirts und Stoffbeutel käuflich zu erwerben!

Du willst zum Jugendfestival? Dann mach bei unserem Gewinnspiel mit und gewinne 3x2 Tickets. (Gästelistenplätze)


Da wir auch in diesem Jahr wieder für die Talkstage verantwortlich sind, habt ihr wieder die Chance Fragen an die Bands zu stellen!

Schickt uns einfach eure Frage (an welche Band auch immer) per Mail mit eurem vollständigen Namen bis 23.09.2017 (23.59 Uhr)  an burningheartreports[at]yahoo.de und wandert somit in den Lostopf.

Am 24.09.2017 werden die Gewinner bekannt gegeben!

Die beiden Gewinner werden wie immer auf Facebook bekannt gegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt. Eure Tickets bekommt Ihr per Post. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns.  Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 25. September 2017 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Montag, 11. September 2017

Impuls für deine Woche

www.museen-nord.de/Objekt/DE-MUS-075910
In dem Film »Der Sturm« unternimmt die wagemutige Besatzung eines kleinen Fischfangschiffes noch eine letzte Tour vor dem Ende der Saison in entlegene Fischgründe. Zeitgleich zeichnet sich ein seltenes Wetterphänomen ab: Ein Meteorologe, der die Wetterlage beobachtet, ahnt, dass etwas Gewaltiges entstehen könnte. Er nennt es »den perfekten Sturm«, der sich durch eine seltene Konstellation und die Vereinigung mehrerer Stürme zu dem Sturm schlechthin ergeben könnte.
Auf dem Rückweg von ihrem sehr erfolgreichen Fischfang geraten diese erfahrenen Fischer genau in diesen Sturm. Alle Maßnahmen, die sie ergreifen, scheinen nicht auszureichen, um heil durch das Unwetter zu kommen. Schließlich müssen sie sogar den gesamten Fang, die Grundlage ihres Lebensunterhaltes, über Bord werfen, um das Schiff zu erleichtern. Ohne Erfolg. Das Zusammentreffen mehrerer Stürme an einem Ort war einfach zu viel.

Manchmal geht es uns im Leben auch so, dass sich verschiedene Dinge, die uns zu schaffen machen, vereinigen. Jede Herausforderung einzeln und schön hintereinander aufgereiht könnten wir vielleicht bewältigen. Aber das gleichzeitige Aufeinandertreffen von verschiedenen Sorgen, Schwierigkeiten oder Nöten ist kaum zu ertragen. Wir fühlen uns mittendrin im »perfekten Sturm«, der über unsere Kräfte geht.

Als damals die Jünger von Jesus in einen schweren Sturm gerieten und sich das Boot bereits mit Wasser füllte, waren auch sie mit ihren Kräften und Möglichkeiten am Ende. Welch ein Glück, dass sie sich in dieser Situation an einen besonderen Mitfahrer wenden konnten, der zu Beginn der Schifffahrt mit eingestiegen war: Jesus Christus. Seine spürbare Gegenwart kann Stürme in uns und um uns herum stillen!

Freitag, 8. September 2017

XI. Checkpoint in Großrückerswalde

Es ist schon wieder ein paar Tage her, da waren wir in Großrückerswalde beim XI. Checkpoint. Der Checkpoint ist ein Volleyball Turnier, veranstaltet von der Jungen Gemeinde Großrückerswalde. Doch wie auch schon im letzten Jahr gab es am Vorabend des Tuniers einen Konzertabend.
In diesem Jahr mit Rapper Kevin Neumann, DJ Mj Deech und der Band Normal ist Anders.

Kalt war es in Großrückerswalde, doch das sollte nicht lange so bleiben. Pünktlich 19:30 Uhr ging der Einlass los. Dieser ging allerdings nur schleppend voran. Da viele mit Muttizettel am Einlass waren nahm alles einige Zeit in Anspruch.

Kurz nach 20 Uhr ging es dann aber los. Kevin Neumann legte los und zog auch gleich das Publikum in seinen Bann. Der Rapper  begeisterte mit ausgefallenen Texten und guten Beats. Songs wie "Gedanke für Gedanke" oder "Gebrandmarkt" zeigten sein großes Spektrum seiner Musik. Unterstützt wurde er von DJ MJ Deech. Auch eine Tiermaske und einige Besuche im Publikum durften nicht fehlen. So bouncte er mit den Leuten gemeinsam zu seinen Songs.

Während der Umbauphase gab es eine kleine Überraschung. Speeker Ben Jack von The Message aus Manchester war zu Gast. Er erzählte eine Story. Sie war zwar relativ lang, aber einprägsam. Zum Ende hin gab Ben jedem die Chance seinem Leben eine neue Chance zu geben. Und viele taten dies und hebten ihre Hand.

© Time passed by Photography
Danach sollte es ordentlich krachen. Denn es war Zeit für die Jungs von Normal ist Anders. Von Beginn an gaben die Jungs 100% und das Publikum dankte es ihnen. Es wurde gesprungen, getanzt und gepogt. Die Stimmung im Zelt kochte bis der Schweiß von der Zeltdecke tropfte und nahezu alle schwangen das Tanzbein. Keinem war mehr kalt, im Zelt hatte es locker die doppelte Temperatur als draußen. Selbst auf der Bühne war es so nass, dass Sänger Chris sich die Schuhe ausziehen musste um nicht Gefahr zu laufen auszurutschen.
Wie immer hatten NIA auch dieses Mal wieder einen Mix aus ihren bereits bekannten Songs und neuen Songs dabei. Auch gaben sie einen noch nie zuvor live gespielten Song zum Besten. Bei "Keine Angst" brauchten sie das komplette Publikum. Für die Aufnahme des Songs brauchten sie noch einen Chor. Und so durfte das Publikum die Worte "Keine Angst" mehrfach ins Mikro rufen.
Man kann über Normal ist Anders sagen was man will, aber sie bringen jede Bühne zum Beben und das Publikum zum Eskalieren.

Zum Abschluss gab DJ MJ Deech nochmal ordentlich Gas. Leider war zwischen ihm und Normal ist Anders eine zu lange Pause, die einem Technikausfall geschuldet war, so dass viele schon den Weg nach Hause nahmen. Trotzdem gab er alles und einige schwangen munter noch das Tanzbein und ließen so den Abend ausklingen.

Kurz nach Mitternacht war die Party dann zu Ende, denn am nächsten Tag sollte es ja noch das große Volleyball-Turnier geben. Rundum ein gelungener Abend.
Und auch das Volleyballturnier am nächsten Tag kam bei den 19 Mannschaften super an.

Donnerstag, 7. September 2017

DVD: Ben Hur

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Einer der erfolgreichsten Filmproduktionen ist mit u.a. 11 Oscars, 4 Golden Globe Awards und noch einige andere Preise, der Film "Ben Hur" aus dem Jahr 1959. 2016 erschien die Neuverfilmung des Spielfilms, der auf den gleichnamigen Roman von Lew Wallace beruht.

Ben Hur ist ein fiktiver jüdischer Fürst, der durch eine Intrige seines Freundes und Adoptivbruders Messala, seines Zeichens Tribun des römischen Militärs, ohne Verhandlung verurteilt. Grund für die Verhaftung ist ein angebliches Attentat auf den neuen Statthalter Valerius Gratus, für das Ben Hur und seine gesamte Familie verhaftet werden.
Judah Ben Hur wird zur Sklaverei auf einer römischen Galeere verurteilt und schwört Rache, die ihn antreibt die Sklaverei zu überstehen. Bei einem Seeangriffs kann er entkommen und macht sich auf die Suche nach seiner Familie und Messala, um diesen zu töten. Dabei bekommt er die Chance seinen Feind bei einem Wagenrennen zu erniedrigen und Rache zu nehmen. Doch seine Begegnung mit Jesus stellt sein Leben auf den Kopf.

Die Neuverfilmung des Klassikers ist leicht verändert. Kritiker bemängeln die historische Ungenauigkeit, die jedoch dem Roman geschuldet ist. Einige Szenen unterscheiden sich vom Original.
Die Unterschiede der beiden Filme kommen überwiegend zustande, weil Ben Hur keine Neuauflage des Films von William Wyler sei, sondern eine Neuverfilmung des Buches von Lew Wallace. Co-Drehbuchautor J. Ridleywollte bei der Neuauflage des Klassikers die Familienbeziehung, die Kraft des Glaubens und vor allem das Thema Versöhnung in den Fokus setzen. Und dies mit Erfolg. Der Film ist actionreich, dabei kommt der Glaube aber nicht zu kurz.

Bruder gegen Bruder. Sklave gegen Imperium. Ben Hur - ein Film über Freundschaft, Feindschaft, Gier, Macht, Hoffnung, Rache und Vergebung.

Der rund 100 Millionen Dollar teure Film ist sehr aufwendig und beeindruckend und definitiv sehenswert! Ein spektakulärer Heldenepos mit Hollywood-Star-Besetzung durch Morgan Freeman.

Allerdings ist die Altersfreigabe FSK 12 jedoch meines Erachtens nicht gerechtfertigt, da vor allem die Szene des Wagenrennens sehr brutal und für 12-Jährige durchaus ungeeignet ist.

Zu kaufen gibt es den Film bei Gerth Medien für 15,00 €. Auch erhältlich als Blu-Ray. und als modernisierte Neuauflage des Romanbestsellers durch Carol Wallace (Ur-Ur-Enkelin von Lew Wallace).



Titel: Ben Hur
Genre: Spielfilm
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 01/2017
Länge: 118 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch
Preis: 15,00 € bei Gerth Medien

Dienstag, 5. September 2017

Wir sind wieder unterwegs: More for you Festival

Der Festival-Herbst wird heiß und hat mehr zu bieten, als man denken mag.
Und "mehr" ist ein gutes Stichwort für das nächste Event von dem wir euch berichten werden. Denn "mehr" ist beim More for you Festival Programm!

Das More for you Festival findet am 9. September im Amorsaal in Mülsen statt. Startschuss ist 18.00 Uhr mit der Öffnung der Türen. Um 19.00 Uhr wird es dann laut und definitiv tanzbar.

Mit dabei sind:
Just Friends (Coverband aus Bernsdorf)
We want a King (Rock aus Stuttgart)
October Light (Ska aus Kroatien)

Karten gibt's an der Abendkasse für 8,00 €.

Mehr Infos findet ihr hier.

Montag, 4. September 2017

Impuls für deine Woche

Lobpreis-Musik.

Warum singen wir im Gottesdienst oder Hauskreisen?
Weil man das halt so macht? Oder haben wir tiefere Gründe?

Heute haben wir mal eine Parodie für euch auf die beliebtesten Lobpreis-Lieder.
Der Text prangert einiges an und macht einiges klarer.




Die Herausforderung an euch diese Woche: Überlegt euch warum ihr die Lieder im Gottesdienst singt und wo eure Gedanke in dem Moment sind. Sind sie bei Gott oder bei euch?

Eine gesegnete Woche euch allen.

Samstag, 2. September 2017

Celebrate Event in Lichtenstein

Lieber spät, als nie folgt nun der Bericht über das Celebrate in Lichtenstein. Das fand am 19.August statt und in den Tagen vor dem Festival gab es eine große Schultour. Die Bands waren in 16 Schulen zu Gast. 

Nach einer Anmoderation und den Fragen aus welchen Orten die vielen Jugendlichen kommen, betrat die erste Band des Abends die Bühne. Solarjet aus Österreich haben die Veranstaltung eröffnet. Die Alternative-Pop-Rock Band konnte das Publikum schnell für sich gewinnen. Auch eine gewisse Fanbase der Band war vor Ort, schließlich waren sie schon einige Mal in der Gegend zu Gast.
Mit der aktuellen Single "Gold" im Gepäck und älteren Songs wie "Wenn das so ist" sorgten sie für gute Stimmung. Ein Highlight war die Zugabe der Band, die sie im Publikum spielten. Damit hatte selbst die Moderation nicht gerechnet und allen wird das im Gedächtnis bleiben. 

Danach gab es eine kleine Aktion bevor die nächste Band dran war. Das Celebrate Event stand unter dem Motto "Best Friends", wie bereits die Veranstaltung im Frühjahr. Um das Band der Freundschaft zu zeigen, wurden Freundschaftsarmbänder in das Publikum geworfen und nicht nur für einzelne, sondern das Ziel war, dass jeder Besucher ein Armband erhält. 
Danach haben Good Weather Forecast die Bühne gestürmt und in gewohnter Manier das Publikum zum springen und Laser-tanzen bewegt. Neben einem kleinen Impuls den Flo erzählt hat und den bekannten Lieder der Band, gab es auch schon den ein oder anderen neuen Song. Die Band arbeitet kräftig an einem neuen Album, das im Frühjahr 2018 erscheinen soll. 

Während der Umbaupause auf der Bühne wurde neben der Bühne das Gewinnspiel ausgelost. Die Besucher haben am Eingang eine Karte erhalten, die sie ausfüllen konnten um Merch der Bands zugewinnen. Solarjet hatte die Ehre die Gewinner zu ziehen und die Preise zu überreichen. Danach durften TWELVE24 die gute Nachricht mit ihrer Dancemusik weitergeben. Sie haben bereits im letzten Jahr die Herzen der Lichtensteiner Jugend und Umgebung gewonnen und konnten das auch in diesem Jahr wieder. Leider waren nur Josh und Ryan vor Ort ohne einem weiblichen Part und ohne Band im Hintergrund. Das ließ sich aber an der Stimmung nicht anmerken. Diese war nämlich ausgesprochen gut und das Publikum tanzte, sprang, reckte die Fäuste in die Luft und sang aus vollem Hals mit. Josh erzählte von seinem Weg zum lebendigen Glauben und lud die Jugendlichen, die ein Gespräch über den Glauben wollen, nach dem Konzert in das Gebetszelt ein. Hier haben sich Rene von Solarjet, Flo von GWF und Josh von TWELVE24 die Zeit genommen mit den suchenden Jugendlichen über den Glauben zu reden. 

Wer dann noch nicht genug hatte, konnte zu den Sounds von DJ H. Mendez noch etwas tanzen. 
Das Celebrate Event 2017 war wieder ein voller Erfolg. Neben einem großem Publikum haben sich viele durch die Aufrufe von Flo und Josh angesprochen gefühlt. 

Freitag, 1. September 2017

Impulse for your month

Have you ever just wanted a hotline to heaven so you could dial-up God and ask Him some questions? Joyce does exactly that on this fun clip.




Donnerstag, 31. August 2017

Thema des Monats: Lobpreis

Solarjet - Tom, René, Christian
Gott die Ehre geben - das kann man auf verschiedene Weise tun.
Eine Möglichkeit ist Lobpreis in Form von Musik. Für die meisten ist es ein Herzensanliegen. Auf Außenstehende wirkt es manchmal etwas befremdlich.
Aber was steckt dahinter?

René Podesser, Frontman der österreichischen Rockband Solarjet hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht. Er ist verheiratet und hat u.a. mit seiner Frau, aber auch mit seinen Bandkollegen noch 2 andere Bandprojekte laufen. Eines der Bandprojekte ist das Worship-Projekt GNADE mit selbstgeschriebenen, überwiegend deutschsprachigen Lobpreisliedern.


Lobpreis - Wer das Warum kennt, der fragt nicht wie

Kaum ein Thema wird so heiß diskutiert, wie das mysteriöse, für manche gar unheimliche, für andere unabdingbare Thema „Worship“.


Die einen produzieren Alben am laufenden Band und verdienen Millionen, die anderen diskutieren darüber, ob im Gottesdienst ein Schlagzeug vorkommen darf oder welche Zupftechnik die einzig wahre, heilige, gottgewollte ist (ich übertreibe nicht).

Oftmals kommt es mit so vor, als würden wir vor lauter Fragen nach dem „Wie“ ganz vergessen, „Weshalb“ oder vor allem „WEN“ wir anbeten.

In Zeiten der großen Verwirrung um ein Thema ist es generell nicht so schlecht einfach in die Bibel zu schauen.

via
Dort finden wir Bücher voller Lieder, voller Aufforderungen zu Singen, zu spielen, LAUT zu musizieren, zu tanzen, Fahnen zu schwenken, etc. Kurz gesagt: Da geht es richtig zur Sache.

Ein paar Seiten weiter finden wir einen Jesus, der ziemlich bald über wahre Anbetung spricht. Er sagt: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Johannes 4,24
Lustigerweise ist das seine Antwort auf eine Streitfrage seiner Zeit, nämlich: „Wo soll man denn Gott anbeten, so dass es Ihm gefällt?

Im Geist und in der Wahrheit. Ok?

Während das Alte Testament voll ist mit Aufforderungen zum Singen, spielen, tanzen, Lärm machen, usw. finden wir im Neuen Testament wie viele Aufforderungen dazu? Genau! Eine einzige! Und zwar im Jakobusbrief, Kapitel 5, wo es heißt: „Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen!“ (Jak.5,13b)

Es gibt noch zwei weitere Stellen, die uns zum Singen auffordern. Allerdings mit einem kleinen, aber überaus signifikanten Unterschied. In Epheser und Kolosser heißt es nämlich: „Singt und spielt dem Herrn“, und jetzt wird es spannend… Trommelwirbel… „IN EUREM HERZEN!“ (Eph.5,19; Kol.3,16)

Das ist die Aufforderung des Neuen Testamentes. In Geist und Wahrheit anbeten, Lieder singen in unserem Herzen! Und wenn wir das verstanden haben, dann ist das Wie nicht mehr so relevant. Wenn wir verstehen, dass Gott am Lied unseres Herzens mehr Interesse hat als an "10000 Reasons" (nicht falsch verstehen, ich liebe diesen Song) und dass es um einen Lebensstil geht, der IHM Ehre macht, dann ist unsere Worship-Time nicht begrenzt, sondern 24/7.

„Weil Gott so barmherzig ist, fordere ich euch nun auf, liebe Brüder, euch mit eurem ganzen Leben für Gott einzusetzen. Es soll ein lebendiges und heiliges Opfer sein - ein Opfer, an dem Gott Freude hat. Das ist ein Gottesdienst, wie er sein soll.“ Römer 12,1

Was mir persönlich ganz groß geworden ist, in den letzten zehn Jahren, in denen ich auch als sogenannter „Lobpreis-Leiter“ unterwegs bin, ist die Tatsache, dass Gott kein bekloppter Egomane ist, der da oben sitzt und sich sonnt darin, wenn wir ihm ständig sagen, wie gut er ist. Ich glaube, dass er das weiß. Die Zeiten der Anbetung sind oftmals viel mehr ein Vergegenwärtigen von geistlichen Wahrheiten für unser Leben. Eine Zeit, in der wir uns nach Ihm ausstrecken, nicht eine Zeit, in der wir krampfhaft versuchen, Ihn durch das Dach unseres Gemeindegebäudes in unseren Gottesdienst zu zerren. Erinnert euch, wir sollen in Geist und Wahrheit anbeten. Gott ist Geist und die Wahrheit ist, dass er „mitten unter uns“ ist, „bis an das Ende der Weltzeit“. Amen.

Dienstag, 29. August 2017

Film: Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott

via Gerth Medien
Der treue Familienvater Mackenzie „Mack“ Phillips erlebt wohl die schwerste Zeit die man erleben kann. Bei einem Campingausflug mit seinen drei Kindern verschwindet seine jüngste Tochter Missy. Lange ist unklar was genau passierte. Die letzte Spur verliert sich in einer Hütte im Wald, nicht weit von jenem Campingplatz entfernt. 4 Jahre später leidet er immer noch unter Trauer und Schuldgefühlen. Doch eines Tages, Mack ist alleine zu Hause, bekommt er einen Brief. Es ist eine Einladung in eben jene Hütte – und ihr Absender ist Gott.
Während all die schmerzhaften Erinnerungen wieder hoch kommen überlegt Mack was er tun soll. Trotz all der ungewissheit bricht er auf und fährt zur Hütte. Das folgende Wochenende stellt sein ganzes Leben auf den Kopf und verändert es von Grund auf.

Der Film, "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" ist die perfekte Verfilmung des Buches von Autor William Paul Young. Von Dramatik, lustig, schmerzvoll und tiefer Traurigkeit ist alles dabei. 2 Stunden gefühlvolles Drama die einem am Ende des Filmes ziemlich kurz erscheinen. Doch das Buch ist perfekt umgesetzt. Auch die Bestzung hätte nicht passender sein können, darunter Sam Worthington ("Avatar") und Octavia Spencer ("Oscar" für "The Help"). Auch der ein oder andere Witz kommt in all der Dramatik nicht zu kurz. Ein Film der sich definitiv lohnt anzuschauen.




Zu kaufen gibt es die DVD aktuell für 15,00 € bei Gerth Medien.

Titel: Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott
Originaltitel: The Shack
Genre: Spielfilm
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 08/2017
Länge: 132 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Preis: 15,00 €