Montag, 31. Juli 2017

Impuls für deine Woche

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Neulich klingelte es bei mir an der Tür und zu meiner Überraschung war es nicht der Paketbote, sondern ein älterer Herr mit einer Meinungsumfrage. Und zwar eine von denen, die oft im Fernsehen und in Zeitungen zitiert werden und bei denen ich mich oft gefragt habe, wie diese Institute nur wissen wollen, wie Deutschland denkt und welche Partei bei einer Wahl wieviel Prozent erreichen würde. Im Allgemeinen blieb mir das weitgehend unklar, denn ich persönlich wurde nie befragt und kannte auch niemanden, der schon einmal an einer solchen Umfrage teilgenommen hatte.

Besonders bei Wahlen und vielen politischen Prozessen kommt schnell das Gefühl auf, dass die einzelne Meinung nichts bewirkt und dass sich eigentlich auch niemand interessiert, was man persönlich denkt und fühlt. Und auch im privaten Umfeld kann es passieren, dass man sich allein fühlt, selbst in der Familie und mit guten Freunden. Da scheint es niemanden zu geben, der dich versteht. Keinen, der zuhört und Verständnis hat für Fragen, Ängste und Sorgen.

Doch ich kann bezeugen: Es existieren tatsächlich Menschen, die von Tür zu Tür gehen, dort klingeln und fragen, ob man optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft blickt und ob man mit der Wohnsituation zufrieden ist. Die oftmals fraglichen Statistiken über „die Deutschen“ beruhen tatsächlich auf Antworten von Menschen aus Fleisch und Blut. Da ist jemand herum gegangen und hat zugehört.

Und es gibt noch eine um Welten bessere Nachricht: Selbst wenn du nicht in der Stichprobe der Meinungsumfrage dabei bist, gibt es jemanden, der immer ein offenes Ohr für dich hat: Gott. Er ist immer an deinen Gedanken und Gefühlen interessiert. Er ist offen für alles was dir auf dem Herzen liegt. Er hört dir zu. Egal ob Freude oder Kummer, ob Ratlosigkeit oder Mutlosigkeit, bei Gott ist Raum für alles. Und das beste: Du brauchst nicht einmal bis zur Wohnungstür zu gehen, er hört dir immer und überall zu. Du brauchst nur anfangen zu reden.



Manchmal wirkt es so, als wären wir einsam und es gibt keinen, der uns versteht. Aber du kannst gewiss sein: Gott steht auch vor deiner Tür mit dem Klemmbrett in der Hand und will wirklich wissen, wie es dir geht.

Dienstag, 25. Juli 2017

Buch: Saat des Segens

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Wieder mal haben wir für euch ein Buch gelesen. Genauer gesagt: Eigentlich sind es 5,  die in
einem Sammelband erschienen sind.
Das Buch "Saat des Segens" von Francine Rivers enthält folgende Bücher, die vorher schon als Einzelbände auf dem deutschen Buchmarkt erschienen sind:

Tamar - Der Gott, der mich segnet
Die Geschichte der jungen Tamar, die für ihr Recht kämpft. Einfühlsam und verständnisvoll erzählt, finden wir uns in der Welt von Jakob und seinen Söhnen wieder. Hier werden bekannte Geschichten allerdings nur kurz gestreift, um sich dann auf die weibliche Nebenfigur Tamar zu konzentrieren, deren Geschichte wohl weniger bekannt sein dürfte.

Rahab - Zukunft und Hoffnung
Auch in der Geschichte um Rahab, einer Prostituierte,die den israelitischen Kundschaftern hilft, als diese das Land einnehmen wollen, finden wir eine große Fülle an Details, die beim ersten lesen wohl sehr schnell untergehen. Hier scheint sich, wie auch im ersten Buch sehr mit den geschichtlichen Hintergründen beschäftigt wurden zu sein. Allerdings waren mir einige Dinge und Details selbst vollkommen neu, daher war vor allem dieser und der dritte Teil (zu dem ich gleich komme) eine Entdeckungsreise in die Zeit des Alten Testamentes.

Ruth - Dein Gott ist mein Gott
Ruth, eine Moabiterin, folgt ihrer Schwiegermutter nach Israel und zeigt ihre Liebe zu ihr und
zum Gott Isaels. Auch in dem Buch, das wohl von einer der bekanntesten Frauen der Bibel handelt, da ein biblisches Buch nach ihr benannt wurde, nämlich Ruth, entdeckt man viel Neues. Vor allem in
den Stammbäumen. Verwandtschaftsverhältnisse, die einem bisher noch nie so klar vor Augen standen, lassen einen jetzt staunen. Auch hier muss wieder die gute geschichtliche Recherche gelobt werden, die Francine Rivers scheinbar in ihren Büchern betreibt, wodurch die Geschichten noch authentischer wirken.

Batseba - Schönheit aus der Asche
Batseba, die wunderschöne Frau des Soldaten Uria, erregt die Aufmerksamkeit von König David. Das führt zu einer Katastrophe für sie aber auch den König. Ein der wohl bekanntesten Geschichten aus der Bibel über Fehltritte und deren Folgen mitfühlend erzählt. Hier wird besonders auf die Gedankenwelt von Batseba vor, während und nach ihrem Fehltritt eingegangen. Auch darin scheint die Autorin eine besondere Begabung zu haben, nämlich uns zu vermitteln was in den Personen vorgeht.

Maria - Das Ende ist der Anfang
Maria, die wohl bekannteste Frau der Bibel, begleiten wir in diesem Teil durch die uns wohl bekannteste Geschichte. Wir erleben wie sie zu Josefs Frau wurde und Jesus zur Welt brachte. Doch auch all das bekannte ist nicht das einzige, was wir in diesem Buch finden. Wir finden Gottvertrauen und Hoffnung.

Das gesamte Buch hat 606 Seiten und die Geschichten orientieren sich sehr nah am biblischen Text.
Selbst Teile der Gespräche wurden 1-zu-1 übernommen. Darin sieht man wie sorgsam Francine Rivers mit den biblischen Texten, die sie als Vorlage wählte, umgeht. Sie hat kein Interesse daran,
den Text zu verändern. Was ihr scheinbar am Herzen liegt ist den Text noch etwas lebendiger zu erzä
hlen und historische Informationen für den Leser einfließen zu lassen.
Die einzelnen Geschichten haben zwischen 100 und 110 Seiten. Sie sind daher auch für Menschen
geeignet die keine dicken Wälzer mögen, da jede Geschichte in sich geschlossen ist. Und sich gut an
einem oder zwei Abenden lesen lässt.

Das Buch ist bei Gerth Medien für 21 Euro zu erhältlich.

Montag, 24. Juli 2017

Impuls für deine Woche

Gott in eine Schachtel stecken?
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Für Gott ist alles möglich.
Markus 10,27

Wenn du an Gott denkst, versuch nicht, ihn auf dein begrenztes Vorstellungsvermögen zu reduzieren. Steck ihn nicht in eine Schachtel. Er
ist so viel größer.

Unsere Fragen zeigen, wie wenig wir ihn begreifen: Wie kann Gott überall auf einmal sein? (Wer sagt, dass er an einen Körper gebunden ist?) Wie kann Gott alle Gebete auf einmal hören? (Vielleicht hat er ganz andere Ohren als wir?) Wie kann Gott gleichzeitig Vater, Sohn und Heiliger Geist sein? (Könnte es sein, dass die Physik im Himmel ganz anders funktioniert?) Wenn die Menschen hier uns schon nicht vergeben, wie viel mehr sind wir dann vor einem heiligen Gott schuldig? (Ganz im Gegenteil. Gott kann uns immer Gnade schenken, wenn wir Menschen das nicht schaffen – er hat sie ja erfunden.)

Wenn du anfängst. Gott würde nicht… Gott wird nicht… Gott kann nicht zu denken, hör sofort auf und denk noch mal scharf nach. Er ist größer, stärker, mächtiger und liebevoller, als du je begreifen wirst. Du willst ihn in die größte Schachtel stecken, die du dir vorstellen kannst? Vergiss es. Er passt niemals rein.

Zum Nachdenken

Wir sind es gewöhnt, unsere Welt in Zahlen zu messen. Sieben Unterrichtsstunden pro Tag. Ein Meter fünfundsiebzig groß. Zweitausend Lieder auf dem iPod. Aber können wir auch die Sandkörner am Strand zählen? Oder die Sterne am Himmel? Die Planeten im Universum? Nein. Können wir Gott messen? Noch mal nein. Er wird sich niemals auf eine Zahl reduzieren lassen.

(aus: Max Lucado "3 Minuten mit Gott")

Samstag, 22. Juli 2017

Rock am Stein 2017

Mit einem Besucherrekord von ca 800 Leuten wurde der Theresienstein in Hof gerockt. Das Rock am Stein stand am 15.Juli wieder an und fand wieder in der wohl schönsten (kleinsten) Open Air Bühne statt. Das Wetter entschied sich durchzuhalten und schenkte uns noch einen schönen Tag.

Den Anfang machteen The Cake Is A Lie. Sie stammen aus der Gegend des Festivals und waren für die harte Musik am Abend verantwortlich. Seit 2013 machen die fünf jungen Männer Melodic Hardcore und brachten, das zu Beginn verhaltene Publikum, nach und nach zum springen und pogen. Auch der Abstand zwischen den Besuchern und der Bühne wurde mit Song zu Song kleiner. Es gibt noch Hoffnung für die christlich harte Musik in Deutschland. Auch eine Zugabe forderte das Publikum, die sie auch prompt bekamen in Form eines Taylor Swift Covers von Shake it Off im Hardcore Gewand.

In den Umbaupausen stellten sich die Bands wie gewohnt den Fragen des Publikums und der Moderation. So konnte man hier erfahren, was die Lieblingseissorte von DJ FreeG ist oder was Staryend in ihrer Freizeit neben der Musik machen.

We Want A King betraten als nächstes die Bühne. Die Pop-Punk Band aus Stuttgart brachten das Publikum zum springen, zum mitsingen und hatten auch große Gefühle dabei. Den Song "Life is a joke" widmete Sänger Frieder einen Freund, der sich das Leben genommen hat und appellierte an das junge Publikum sich Hilfe zu suchen und mit anderen über ihre Sorgen, Probleme und Gefühle zu sprechen. Auch etwas ruhiger wurde es bei einem Song mit der Akustikgitarre. Nach einer gemischten Setlist durften auch die Füchse für eine Zugabe noch einmal auf die Bühne.

Für das leibliche Wohl war auch gut gesorgt. So konnte man seinen Hunger mit einer kleinen Auswahl an Speisen sättigen. Mit einer Vielzahl an Sitzplätzen im hinteren Bereich konnte man sich vom tanzen und springen etwas ausruhen.

Weitere Fotos auf Time Passed By Photography
Nach der Umbaupause stürmte die junge, fünfköpfige Band Staryend die Bühne. Der Platz vor ihr wurde immer voller. Die Sonne ging langsam unter und das Publikum lauschte den vielseitigen Tönen der Band. Mit ihrem aktuellen Debütalbum im Gepäck und einer energiegeladenen Show zogen sie das Publikum schnell in ihren Bann. Die Zuhörer tanzten, sangen und rissen die Hände in den Himmel. Auch das obligatorische Bild der Band zusammen mit dem Publikum durfte natürlich nicht fehlen.

DJ FreeG und Saymo'K schließten den Abend mit ordentlich Bass und elektronischen Dance Rhythmen ab. Sie schafften es, dass das Publikum ihre letzten Kräfte aktivierte um zu dem Set zu tanzen, springen und zu singen. Mit einem Battle zwischen den beiden Publikumsseiten um eine CD und dem aufblasbaren Wal, der nicht fehlen durfte, brachten sie Abwechslung und Interaktion in ihre Liveshow. Die Schweizer feierten mit den Besuchern von Rock am Stein bis kurz vor 24 Uhr.

Ein gelungener Festivalabend mit einer bunten Mischung an Bands, sodass für jeden etwas dabei war. Das Wetter meinte es gut mit uns und der Veranstalter konnte sich über einen Besucherrekord freuen. Wir freuen uns schon nächstes Jahr bei der 18.Auflage des Rock am Stein wieder in Hof dabei zu sein.

Freitag, 21. Juli 2017

Wir sind wieder unterwegs: MissioCamp Erzgebirge in Pockau

Es ist der Sommer der großen Festivals und Camps. Auch die christliche Szene hat da so einiges zu bieten; u.a. das MissioCamp Erzgebirge.


Vom 28. Juli bis 4. August werden auf dem Gelände der Strobelmühle Pockau wieder ca. 200 Jugendliche aus ganz Sachsen die letzte Woche ihrer Sommerferien verbringen.

Eine ganze Woche lang verbringen sie den ganzen Tag miteinander. Singen, beten, Bibellesen und natürlich auch Spaßhaben steht auf dem Tagesplan für die Campteilnehmer.

An den Abenden öffnet das Camp seine Türen für Tagesbesucher.

Jeden Abend um 19.30Uhr gibt es das Ev'Event, eine Art Jugend- oder Evangelisationsabend. Da erwartet einem gute Musik, coole Aktionen und in diesem Jahr eine Predigt von Markus Heusser, dem Leiter von ADONIA Deutschland.

Im Anschluss an die einzelnen Ev'Events gibt es noch ein buntes Nachtprogramm, welches an folgenden Tagen auch für Leute gedacht ist, die nicht am Camp Teilnehmen:

Samstag, 29.07. – Konzert mit Solarjet (5 € Unkostenbeitrag)
Sonntag, 30.07. – Film
Montag, 31.07. - Kleinkünstler & Bauchredner SEBASTIAN ROCHLITZER (3 € Unkostenbeitrag)
Dienstag, 01.08. – „Lebensbericht“  Tilo Reicholdt
Mittwoch, 02.08. – Konzert Headege (3 € Unkostenbeitrag)

Wir sind mit dabei und werden euch davon berichten!

Donnerstag, 20. Juli 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

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Joshua war Sänger und Gitarrist bei der Band Siegesboten, die sich Anfang des Jahres aufgelöst hat. Er ist verheiratet mit Anna und Vater von Samira und Nathanael und arbeitet als Grafik- & Webdesigner. Neben der Musik interessiert er sich für Filme, zockt gerne, unternimmt gerne was mit Freunden oder der Familie und geht, wenn es denn mal möglich ist, tauchen.

Auch er hat sich ein paar Gedanken zum Thema des Monats "Gott als Herr oder liebender Vater" gemacht:


Was das Monatsthema angeht, kann ich direkt sagen: Wieso oder?
Als ich glaubenstechnisch noch in den Kinderschuhen war, erschien mir der Begriff „Vater“ in Verbindung mit Gott immer sehr surreal. So einen krassen „Herr“ kann ich doch nicht als meinen Vater bezeichnen. Ich dachte immer, ich würde Gott damit sogar ein wenig degradieren, weil wer bin ich schon…

Naja, man besuchte den ein oder anderen Jugend- und Hauskreis und das Gott irgendwie auch mein Vater ist, wurde dann halt schon irgendwie selbstverständlich. Wirklich greifbar wurde es für mich aber immer noch nicht.

Dann wurde ich selbst Vater. Das hat an meinem Gottesbild einiges geändert. Wenn man plötzlich die Verantwortung für so ein kleines Geschöpf übernimmt, es versorgt, es erzieht,… kann man, bzw. konnte ich, auf einmal vieles viel besser verstehen.
Zum Beispiel, warum Gott nicht immer jeden Wunsch erfüllt oder manchmal auch Leid zulässt. Meine Kinder sind heute 6 und 4 Jahre alt und natürlich würden sie am liebsten den ganzen Tag fernsehen. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es bei uns nicht hin und wieder einen Fernsehertag gibt, aber natürlich kann ich das meinen Kindern nicht immer erlauben. Für mich ist es selbstverständlich, dass es für Kinder wichtig ist, sich auch ohne Medien beschäftigen zu können. Für ein Kind von 4 Jahren, ergibt so ein Verbot überhaupt keinen Sinn.
Man hat ja schon oft gehört, dass Gott einen Plan hat und wir den nicht verstehen können. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich fand diese Aussage immer extrem unbefriedigend. Aber… es ist so!
Wenn ich meinen Kindern etwas verbiete, etwas nicht ermögliche, dann hat das für mich einen Grund, der völlig klar ist. Als Kind verstehst du oft nicht, warum du manche Sachen nicht darfst und findest es einfach nur blöd.
Und so ist es auch in unserer Beziehung mit Gott. Wir sind Kinder! Gott ist der Erwachsene. Natürlich sind viele von uns mittlerweile auch erwachsen und man kann vieles sehr viel objektiver und reflektierter betrachten. Aber die Dimension zwischen uns und Gott, kann man sich, so denke ich, etwa so vorstellen, wie zwischen einem Erwachsenen und einem Kind.
Wir sollten uns unserer „Kinderrolle“ bewusst sein, uns erziehen lassen. Das die meisten da heute keine Lust mehr drauf haben ist klar, aber an dieser Stelle verweise ich gerne auf meinen Lieblingsvers:

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. -Matthäus 18,3

Lasst uns also unsere Kinderschuhe wieder anziehen, auch wenn wir meinen alles besser zu wissen und lassen wir uns von unserem Gott, der unser Herr und liebender Vater ist, immer wieder neu erziehen.

Montag, 17. Juli 2017

Impuls für deine Woche

Jesus ist bei uns! Auch wenn wir ihn nicht sehen! Und auch dann, wenn wir es selbst fast nicht glauben können! Wenn wir anstrengende Arbeit verrichten müssen! Wenn wir in der Schule sitzen und vielleicht Aufgaben nicht lösen können!

Lasst uns diese Woche daran denken.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

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Wer ist Gott für mich?
Dieser Frage ist auch Sebastian Rochlitzer im aktuellen "Thema des Monats" nachgegangen.
Sebastian ist Bauchredner, Evangelist und Entertainer. Aufgewachsen ist er im Erzgebirge und wohnt nun in Görlitz von wo aus er nun durch ganz Deutschland reist, um mit seinem bunten Programm aus Jonglage und Bauchrednerkunst Menschen für Jesus zu begeistern.


Gott als Herr oder liebender Vater?!

Ich weiß nicht, ob du dir schon einmal die Frage gestellt hast wie Gott eigentlich ist. Letztlich ist das eine unglaublich wichtige Frage, weil so viele andere genau an dieser hängen: Hat Gott überhaupt ein Interesse an dir? Macht es Sinn mit ihm zu reden? Ist er böse auf dich? Will er, dass du dein Leben änderst? Liebt er dich so wie du bist? Usw. usw. usw.

Zwei wesentliche Bilder in der Bibel, um zu beschreiben wie Gott ist, sind das eines Herrschers und das eines liebenden Vaters. Zwei total gegensätzliche Bilder!

Im ersten Teil der Bibel wird dir Gott weitgehend als Herrscher vorgestellt. Er steht deutlich über dir! Wenn du überhaupt von einer Beziehung zu ihm reden kannst, dann bist du wohl sein Knecht. Er darf über dich bestimmen. Er ist zu fürchten. Das ist ein Gedanke, der vielen Menschen überhaupt nicht gefällt. Aber hey: Wenn Gott wirklich Gott ist und er die Macht hat ein Universum aus dem Nichts zu erschaffen, dann ist „Herrscher“ eigentlich noch ein netter Ausdruck für ihn. Andere Eigenschaften versuchen diesen Begriff zu untermauern. „heilig“ - also einzigartig oder ausgesondert, „allmächtig“, „allwissend“, „gerecht“. Das lässt mich über Gott staunen! Aber gleichzeitig ist er damit auch ein unnahbarer, ein ferner Gott.

Jesus hat dann im zweiten Teil der Bibel dieses Bild total auf dem Kopf gestellt. Er beschreibt ihn wie einen liebenden Vater. Das war eine Revolution! Ein Gott der gnädig und barmherzig ist. Ein Gott, der ein Interesse an dir hat und deine Nähe will. Ein Gott für den du nicht bloß sein Geschöpf bist, sondern der dich zu seinem Kind machen möchte. Ein Gott, der sich selbst opfert, um den Preis deiner Schuld zu bezahlen. Ein Gott der dir zeigt, dass du ihm wertvoller bist als sein eigenes Leben. Wie genial: Ich darf zu Gott kommen und weiß, dass ich ihm vertrauen darf. Ich darf wissen, dass er es gut mit mir meint.

Doch passen diese grundverschiedenen Bilder überhaupt zusammen? Hat sich Gott verändert? Wie ist er denn nun? Ein Herrscher oder ein liebender Vater? Im Hebräerbrief Kapitel 13 Vers 8 gibt es dazu einen richtig herausfordernden Satz: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!“ Kurz um: Gott verändert sich nicht. Die Frage: „Ist Gott ein Herrscher ODER ein liebender Vater?“ macht keinen Sinn. Gott ist ein Herrscher UND gleichzeitig auch ein liebender Vater.

Und weißt du was? Ich finde das richtig super! Wenn Gott wirklich Gott ist, dann kann ich ihn niemals komplett mit meinem Verstand oder Worten erfassen! Ich muss an den Punkt kommen wo er das was ich begreifen kann übersteigt. Einen Gott den ich mir ausdenken könnte ist kein Gott. Das ist ein Götze.

Gott ist also beides gleichzeitig und das ist auch gut so! Seine Herrscher-Seite zeigt uns, wie souverän er ist und hilft uns einen gesunden Respekt vor ihm zu haben. Seine Vater-Seite zeigt uns wie liebend er ist und hilft uns ihm vertrauen zu können. Was für einen genialen Gott die Bibel uns da vorstellt! Ich bin dankbar ihn zu kennen und immer mehr zu lernen wie er ist! Du auch? Frage dich doch mal diese Woche, welche Seite Gottes du schon kennen gelernt hast und welche du vielleicht noch besser kennenlernen solltest.

Montag, 10. Juli 2017

Donnerstag, 6. Juli 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

Im Juli geht es beim Thema des Monats um die Frage, wer Gott für uns ist. Sehen wir ihn als Herr oder ist er für uns eher der liebende Vater? Sind wir ihm zu treuem Gehorsam ergeben oder dürfen wir seine Kinder sein und mit ihm über alles reden, was uns bedrückt oder Freude macht? Ist Gott ein naher Gott oder ein unnahbarer Gott?

Samuel hat sich auch mal mit dieser Frage beschäftigt und möchte seine Gedanken mit euch teilen.
Wenn er nicht gerade studiert, dann singt er auch bei der Band PaperClip und schreibt den einen oder anderen Song für die Band.


Liebe Freunde,

je länger ich über den Titel des Beitrags nachgedacht habe, desto mehr habe ich mich an dem Wort „oder“ gestoßen. Ich glaube wir alle hatten in unserer Kindheit die verschiedensten Vorstellungen von Gott. Die Bibel zeigt uns ja auch eine ganze Reihe von Bildern, die Gott beschreiben, auf (König, Hirte, Gärtner). Und egal welches Bild wir benutzen, es wird wohl immer zu kurz gegriffen sein. Denn Gott ist zu groß, als dass er sich durch ein einziges Bild beschreiben ließe. Deswegen gibt es vielleicht so viele verschiedene, welche die einzelnen Charaktereigenschaften Gottes versuchen zu zeigen. Manche erscheinen uns vielleicht auf den ersten Blick widersprüchlich, wie „Herr“ und „liebender Vater“. Ich möchte kurz meine Gedanken zu diesen beiden Bildern mit euch teilen.

Viele meiner Gebete beginnen mit „Herr“, denn dieses Wort drückt für mich eine demütige Haltung aus. Ich weiß mich als Mensch einzuordnen und mache damit ganz klar, wer hier Chef ist. Für mich ist das wichtig, weil ich schnell dazu neige mich selbst zu überheben und alles andere, auch Gott, nach meinem Willen auszurichten. Ich glaube, dass es gut ist, Gott als meinem Herrn zu begegnen, wenn ich nach seinem und nicht nach meinem Willen leben möchte.
Wer einen liebenden Vater erleben durfte, der weiß, wie viel Identität, Vertrauen und Lebensfreude er einem schenken kann. Das Bild des liebenden Vaters ist für mich ein Bild dafür, das ich von Gott gewollt, gemacht und geliebt bin. Es zeigt mir, wo ich hingehöre und das auch wenn ich Dinge tue, die für Gott nicht in Ordnung sind. Wie er mein Vater ist, so bin ich sein Kind, welches er bedingungslos liebt.

Ich möchte euch ein paar Zeilen mitgeben, die mir wichtig geworden sind, als ich über die vielen Bilder und Charaktereigenschaften, die uns Gott durch die Bibel von ihm zeigt, nachgedacht habe.

Du bist Viel Mehr als ich versteh´,
als ich mit meinen Augen seh´.
Ein Wort von dir, die Welt steht still.
Und für dich leben ist was ich will.

Will dich lieben und erkenn´, mich nie wieder verenn´, doch bin ich für Dinge blind,
die dir möglich sind.


So steht für mich am Ende kein „oder“ sonder ein „und“. Ich glaube, wir sollten Gott nicht auf ein Bild, welches uns vielleicht gerade gut gefällt, beschränken, sondern uns seine Größe und sein Facettenreichtum bewusst machen.


Ich wünsche euch Gottes Segen

Samuel

Montag, 3. Juli 2017

Impuls für deine Woche

Ein Gespräch mit Gott. Wäre würde dies nicht gerne führen. Ich denke jeder hat Fragen die er oder sie gern einmal beantwortet haben möchte. 
Jeder von uns hat schon mal gezweifelt. Hat an Gott gezweifelt. Ob seine Entscheidungen die richtigen sind, weil man sie selber nicht verstehen kann. Ein geliebter Mensch verstribt und man fragt, klagt an: "Herr, warum hast du Ihn mir genommen?"
Man fragt sich warum Gott all das Leid auf der Welt zulässt. 

Wir haben ein Video auf  www.Gottkennen.ch gefunden, was es sich lohnt einmal anzusehen. Vielleicht ergeht es euch so wie mir. Durch dieses Video habe ich antworten, und seien sie noch so klein für den ein oder anderen, gefunden.



Samstag, 1. Juli 2017

Impulse for your month

Do you know that God placed a calling on your life? You have a purpose, don't you know?

God created you and he loves you. And because he has so much love for you he gave you something. His gifts for you are talents.

Some of them are visible and others are deep inside you.

But he gave them to you because he knows that you can fulfill his calling. You are able to do this!

Don't forget this.