Montag, 31. Juli 2017

Impuls für deine Woche

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Neulich klingelte es bei mir an der Tür und zu meiner Überraschung war es nicht der Paketbote, sondern ein älterer Herr mit einer Meinungsumfrage. Und zwar eine von denen, die oft im Fernsehen und in Zeitungen zitiert werden und bei denen ich mich oft gefragt habe, wie diese Institute nur wissen wollen, wie Deutschland denkt und welche Partei bei einer Wahl wieviel Prozent erreichen würde. Im Allgemeinen blieb mir das weitgehend unklar, denn ich persönlich wurde nie befragt und kannte auch niemanden, der schon einmal an einer solchen Umfrage teilgenommen hatte.

Besonders bei Wahlen und vielen politischen Prozessen kommt schnell das Gefühl auf, dass die einzelne Meinung nichts bewirkt und dass sich eigentlich auch niemand interessiert, was man persönlich denkt und fühlt. Und auch im privaten Umfeld kann es passieren, dass man sich allein fühlt, selbst in der Familie und mit guten Freunden. Da scheint es niemanden zu geben, der dich versteht. Keinen, der zuhört und Verständnis hat für Fragen, Ängste und Sorgen.

Doch ich kann bezeugen: Es existieren tatsächlich Menschen, die von Tür zu Tür gehen, dort klingeln und fragen, ob man optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft blickt und ob man mit der Wohnsituation zufrieden ist. Die oftmals fraglichen Statistiken über „die Deutschen“ beruhen tatsächlich auf Antworten von Menschen aus Fleisch und Blut. Da ist jemand herum gegangen und hat zugehört.

Und es gibt noch eine um Welten bessere Nachricht: Selbst wenn du nicht in der Stichprobe der Meinungsumfrage dabei bist, gibt es jemanden, der immer ein offenes Ohr für dich hat: Gott. Er ist immer an deinen Gedanken und Gefühlen interessiert. Er ist offen für alles was dir auf dem Herzen liegt. Er hört dir zu. Egal ob Freude oder Kummer, ob Ratlosigkeit oder Mutlosigkeit, bei Gott ist Raum für alles. Und das beste: Du brauchst nicht einmal bis zur Wohnungstür zu gehen, er hört dir immer und überall zu. Du brauchst nur anfangen zu reden.



Manchmal wirkt es so, als wären wir einsam und es gibt keinen, der uns versteht. Aber du kannst gewiss sein: Gott steht auch vor deiner Tür mit dem Klemmbrett in der Hand und will wirklich wissen, wie es dir geht.

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