Donnerstag, 31. August 2017

Thema des Monats: Lobpreis

Solarjet - Tom, René, Christian
Gott die Ehre geben - das kann man auf verschiedene Weise tun.
Eine Möglichkeit ist Lobpreis in Form von Musik. Für die meisten ist es ein Herzensanliegen. Auf Außenstehende wirkt es manchmal etwas befremdlich.
Aber was steckt dahinter?

René Podesser, Frontman der österreichischen Rockband Solarjet hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht. Er ist verheiratet und hat u.a. mit seiner Frau, aber auch mit seinen Bandkollegen noch 2 andere Bandprojekte laufen. Eines der Bandprojekte ist das Worship-Projekt GNADE mit selbstgeschriebenen, überwiegend deutschsprachigen Lobpreisliedern.


Lobpreis - Wer das Warum kennt, der fragt nicht wie

Kaum ein Thema wird so heiß diskutiert, wie das mysteriöse, für manche gar unheimliche, für andere unabdingbare Thema „Worship“.


Die einen produzieren Alben am laufenden Band und verdienen Millionen, die anderen diskutieren darüber, ob im Gottesdienst ein Schlagzeug vorkommen darf oder welche Zupftechnik die einzig wahre, heilige, gottgewollte ist (ich übertreibe nicht).

Oftmals kommt es mit so vor, als würden wir vor lauter Fragen nach dem „Wie“ ganz vergessen, „Weshalb“ oder vor allem „WEN“ wir anbeten.

In Zeiten der großen Verwirrung um ein Thema ist es generell nicht so schlecht einfach in die Bibel zu schauen.

via
Dort finden wir Bücher voller Lieder, voller Aufforderungen zu Singen, zu spielen, LAUT zu musizieren, zu tanzen, Fahnen zu schwenken, etc. Kurz gesagt: Da geht es richtig zur Sache.

Ein paar Seiten weiter finden wir einen Jesus, der ziemlich bald über wahre Anbetung spricht. Er sagt: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Johannes 4,24
Lustigerweise ist das seine Antwort auf eine Streitfrage seiner Zeit, nämlich: „Wo soll man denn Gott anbeten, so dass es Ihm gefällt?

Im Geist und in der Wahrheit. Ok?

Während das Alte Testament voll ist mit Aufforderungen zum Singen, spielen, tanzen, Lärm machen, usw. finden wir im Neuen Testament wie viele Aufforderungen dazu? Genau! Eine einzige! Und zwar im Jakobusbrief, Kapitel 5, wo es heißt: „Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen!“ (Jak.5,13b)

Es gibt noch zwei weitere Stellen, die uns zum Singen auffordern. Allerdings mit einem kleinen, aber überaus signifikanten Unterschied. In Epheser und Kolosser heißt es nämlich: „Singt und spielt dem Herrn“, und jetzt wird es spannend… Trommelwirbel… „IN EUREM HERZEN!“ (Eph.5,19; Kol.3,16)

Das ist die Aufforderung des Neuen Testamentes. In Geist und Wahrheit anbeten, Lieder singen in unserem Herzen! Und wenn wir das verstanden haben, dann ist das Wie nicht mehr so relevant. Wenn wir verstehen, dass Gott am Lied unseres Herzens mehr Interesse hat als an "10000 Reasons" (nicht falsch verstehen, ich liebe diesen Song) und dass es um einen Lebensstil geht, der IHM Ehre macht, dann ist unsere Worship-Time nicht begrenzt, sondern 24/7.

„Weil Gott so barmherzig ist, fordere ich euch nun auf, liebe Brüder, euch mit eurem ganzen Leben für Gott einzusetzen. Es soll ein lebendiges und heiliges Opfer sein - ein Opfer, an dem Gott Freude hat. Das ist ein Gottesdienst, wie er sein soll.“ Römer 12,1

Was mir persönlich ganz groß geworden ist, in den letzten zehn Jahren, in denen ich auch als sogenannter „Lobpreis-Leiter“ unterwegs bin, ist die Tatsache, dass Gott kein bekloppter Egomane ist, der da oben sitzt und sich sonnt darin, wenn wir ihm ständig sagen, wie gut er ist. Ich glaube, dass er das weiß. Die Zeiten der Anbetung sind oftmals viel mehr ein Vergegenwärtigen von geistlichen Wahrheiten für unser Leben. Eine Zeit, in der wir uns nach Ihm ausstrecken, nicht eine Zeit, in der wir krampfhaft versuchen, Ihn durch das Dach unseres Gemeindegebäudes in unseren Gottesdienst zu zerren. Erinnert euch, wir sollen in Geist und Wahrheit anbeten. Gott ist Geist und die Wahrheit ist, dass er „mitten unter uns“ ist, „bis an das Ende der Weltzeit“. Amen.

Dienstag, 29. August 2017

Film: Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott

via Gerth Medien
Der treue Familienvater Mackenzie „Mack“ Phillips erlebt wohl die schwerste Zeit die man erleben kann. Bei einem Campingausflug mit seinen drei Kindern verschwindet seine jüngste Tochter Missy. Lange ist unklar was genau passierte. Die letzte Spur verliert sich in einer Hütte im Wald, nicht weit von jenem Campingplatz entfernt. 4 Jahre später leidet er immer noch unter Trauer und Schuldgefühlen. Doch eines Tages, Mack ist alleine zu Hause, bekommt er einen Brief. Es ist eine Einladung in eben jene Hütte – und ihr Absender ist Gott.
Während all die schmerzhaften Erinnerungen wieder hoch kommen überlegt Mack was er tun soll. Trotz all der ungewissheit bricht er auf und fährt zur Hütte. Das folgende Wochenende stellt sein ganzes Leben auf den Kopf und verändert es von Grund auf.

Der Film, "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" ist die perfekte Verfilmung des Buches von Autor William Paul Young. Von Dramatik, lustig, schmerzvoll und tiefer Traurigkeit ist alles dabei. 2 Stunden gefühlvolles Drama die einem am Ende des Filmes ziemlich kurz erscheinen. Doch das Buch ist perfekt umgesetzt. Auch die Bestzung hätte nicht passender sein können, darunter Sam Worthington ("Avatar") und Octavia Spencer ("Oscar" für "The Help"). Auch der ein oder andere Witz kommt in all der Dramatik nicht zu kurz. Ein Film der sich definitiv lohnt anzuschauen.




Zu kaufen gibt es die DVD aktuell für 15,00 € bei Gerth Medien.

Titel: Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott
Originaltitel: The Shack
Genre: Spielfilm
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 08/2017
Länge: 132 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Preis: 15,00 €

Montag, 28. August 2017

Impuls für deine Woche

via
So ein Labyrinth kann eine echt coole Beschäftigung sein. Man kann sich aber auch heillos darin verirren, wenn man mal einen Moment nicht darauf achtet, wo man wie abgebogen ist.

Manchmal fühlt sich das Leben an, als würde man in einem Labyrinth umher irren. Man läuft und läuft und kommt doch seinem Ziel nicht näher. Oder man irrt umher und weiß nicht, wie man an der nächsten Kreuzung abbiegen soll.

Da ist es gut, wenn jemand von oben auf das Labyrinth schaut und einem den Weg weisen kann. In einem Labyrinth kann es eine andere Person sein, die auf einem Turm steht und auf das Labyrinth von oben sieht.

Im Leben kann dieser jemand, Gott sein. Er sieht unser Leben aus einer anderen Perspektive. Er weiß wo unser Ziel ist und wie wir dorthin kommen. Wir müssen ihm nur zuhören und ihm vertrauen, dass er es gut mit uns meint und uns ans Ziel führen kann und will.

Das ist natürlich leichter gesagt als getan, weil Gott selten laut hörbar spricht. Er spricht auf unterschiedlichen Wegen mit uns, zum Beispiel durch sein Wort oder durch andere Menschen. Wenn wir offen sind für sein Reden, werden wir es auch erkennen, dass er zu uns spricht.

Freitag, 25. August 2017

Wir sind wieder unterwegs: XI. Checkpoint in Großrückerswalde

via
Wir sind nächste Woche wieder unterwegs.

Bereits zum 11. Mal findet in Großrückerswalde bei Marienberg der Checkpoint statt.

Checkpoint ist ein Volleyball-Turnier, veranstaltet von der Jungen Gemeinde Großrückerswalde.
Als kleines Warmup vorm Turnier gibt es am Freitagabend eine kleine Party. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Sports. Über 15 Mannschaften stellen sich der Herausforderung im Hobby-Mix.

Wir sind für euch beim Warmup am Freitag dabei.

Wir verraten euch natürlich auch, wer sonst noch mit am Start ist:

Kevin Neumann - Rap aus Berlin
Normal ist anders -  Electro Jump Rock aus Stuttgart

Wer nach dem Konzert mit Kevin Neumann und normal ist anders noch Kraft in den Beinen hat, der kann bei der Aftershow-Party noch richtig abdancen mit
MJ Deech - DJ aus Dornholzhausen

Außerdem wird noch Ben Jack von The Message aus Großbritannien dabei sein.

Los geht es am Freitag um 19.30 Uhr im Festzelt am Sportplatz in Großrückerswalde. Der Eintritt ist frei!


Dienstag, 22. August 2017

Buch: Frank Heinrich - Frank und Frei - Warum ich für die Freiheit kämpfe

via SCM-shop.de
Freiheit ist ein großes Wort. Es weckt Assoziationen an bedeutende Ereignisse der Geschichte: das Ende der Sklaverei, die Befreiung der Kolonien, den Fall der Berliner Mauer. Es ist aber auch etwas sehr persönliches. Kein Mensch möchte unfrei sein. Doch wenn ich mich vollkommen frei entfalte, schränke ich dann nicht andere Menschen ein?

Frank Heinrich, der seit 2009 als Direktkandidat für Chemnitz im Bundestag vertreten ist, geht in seinem neuen Buch mit Co-Autor Uwe Heimowski der komplexen Frage nach der Freiheit nach. Das Buch ist dabei weder eine abstrakte Abhandlung darüber, was Freiheit bedeuten kann und welche Konsequenzen daraus entstehen, noch eine staubtrockene Politikerbiografie, wie das Cover vielleicht nahelegen könnte. Der Autor verknüpft vielmehr seine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem allumfassenden Thema der Freiheit.
In vier Teilen beschreibt er seinen Weg der Freiheit, angefangen vom Wunsch frei zu werden von engen Prägungen über den Prozess des Freiwerdens hin zum politischen Engagement für Freiheit und dem praktischen Erleben von Freiheit.
Das Buch ist sehr persönlich. Offen und ehrlich berichtet Frank Heinrich aus seinem Leben. Er schreibt von seinem eigenen Weg in die Freiheit, aber auch von Konflikten und Rückschlägen, die diesen Prozess begleitet haben. Immer wieder finden sich Einschübe aus seinem Tagebuch und aus Briefen. Seine Ausführungen zur politischen Arbeit werden durch Pressemitteilungen, kurze Interviewauszüge und Textausschnitte aus verschiedenen Quellen ergänzt. Man erhält dadurch ganz nebenbei Informationen über verschiedene Vereine und Organisationen, die dem Autor am Herzen liegen.

Zwei Dinge lassen sich zusammenfassend über das Buch sagen: Frank Heinrich eröffnet den Blick und berichtet von einer Seite der Politik, die oft nicht wahrgenommen wird, weil sie in den Medien nicht vorkommt. Das ist die unermüdliche Arbeit der Abgeordneten im Hintergrund, in Ausschüssen, Vereinen, im eigenen Wahlkreis oder auf Dienstreisen. Im Falle des Autors ist es das Engagement für humanitäre Hilfe und Menschenrechte.
Der zweite Anstoß, den das Buch liefert, ist ganz persönlicher Natur. Die Erfahrungen und Anregungen können Anlass sein, Freiheit und Unfreiheit im eigenen Leben zu betrachten. Frank Heinrich macht Mut, das eigene Leben zu hinterfragen, immer mehr in die Freiheit hineinzuwachsen und aus Freiheit heraus Verantwortung für andere zu übernehmen.

Das Buch ist im SCM-Verlag erschienen und kann für 19,95 € (bzw. 15,99 € als E-Book) hier oder in gut sortierten christlichen Buchhandlungen erworben werden.

Montag, 21. August 2017

Impuls für deine Woche

Als ich letztes Jahr in Kanada war, stieß ich bei einem Spaziergang auf dieses Straßenschild. Der relativ simple Warnhinweis war dabei nicht das, was mich ins Nachdenken brachte. Als Nicht-Muttersprachler bezog ich den Hinweis weniger auf die schlechte Einsehbarkeit der Straße, sondern viel allgemeiner: Achtung, limitierte Vision!
Ein wenig ertappt musste ich feststellen, dass das Schild recht hatte. Meine Vision war tatsächlich ziemlich begrenzt.
Dabei beruht eine Vision ja eigentlich auf Unbegrenztheit und auf dem Erweitern des Bekannten. Wer eine Vision hat, der hat eine Richtung, auf die er zu läuft. Eine Vision ist ein Ziel, dem man sich ganz verschreiben kann. Ein Traum, wie die Dinge sein könnten.
Visionen haben Menschen verändert, und Menschen mit Visionen haben die Welt verändert.

Ohne Vision kann das Leben ziemlich eingefahren und langweilig sein. Ohne Ziel und Richtung kann es passieren, dass man mit dem Blick rückwärts gewandt in der Vergangenheit fest hängt oder sich einfach nur um sich selbst dreht.
Aber auch wenn das Ziel eigentlich klar ist, kann es vorkommen, dass sich etwas anderes einschleicht, die begrenzte Vision. Eigentlich weiß man genau, was dran ist und worauf es zuzusteuern gilt, aber dann wird alles wieder von Bedenken begrenzt. Die Argumente kennt vermutlich jeder, ob von einer anderen Person formuliert oder zu sich selbst gesagt: Meine Fähigkeiten reichen dafür niemals aus. Der Zeitpunkt ist gerade ungünstig, ich möchte vorher noch dies und jenes erreichen. Ich würde ja gern, aber ich trau mich nicht. Ich hab gerade so viel um die Ohren, das kann ich unmöglich noch anfangen. Was, wenn es nicht klappt? Ich schaffe das doch sowieso nicht.
Und so kann es passieren, dass der anfängliche Traum, die Vision, nach und nach zusammengestutzt wird. Und irgendwann ist nichts mehr davon übrig.
Das ist ähnlich gefährlich wie eine enge, kurvige Straße und hätte durchaus auch ein gelbes Schild verdient: Achtung, begrenzte Vision!
Es ist hilfreich, gelegentlich in sich gehen und zu hinterfragen, wie weit die eigene Vision vom Leben sich vom ursprünglichen Anfang wegbewegt hat, weil Bedenken und menschliche Unzulänglichkeiten die Oberhand hatten.
Es braucht gelegentlich eine Rückbesinnung auf das eigentliche Ziel. Und dafür gilt: Keines ist zu groß oder zu schwer oder zu unwahrscheinlich. Die Welt, wie wir sie heute sehen, wurde maßgeblich von Menschen verändert, die an etwas Großes glaubten und daran festhielten, auch wenn die Umstände dagegen waren. Und mit Gott an der Seite sind alle menschlichen Bedenken so oder so nichtig. Weil Jesus gesagt hat:

Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
(Mk 9,23)

Welche Vision hast du? Was willst du verändern? Ist es etwas ganz kleines, was außer dir niemand bemerken würde? Betrifft es dein Leben und dein Umfeld? Oder willst du die Welt verändern?
Völlig gleich, wie der Maßstab ist, halte dir die Vision vor Augen!

Und gib Acht, dass daraus nicht irgendwann eine limitierte Vision wird.

Freitag, 18. August 2017

Buch: Tricia Goyer - Mums' Night Out

via SCM Hänssler
Allyson ist gestresst. Sehr gestresst. Sie ist Mama von drei Kindern und hat mit ihnen, ihrem hart arbeitenden Ehemann und dem schönen Haus in einer guten Gegend eigentlich alles, was sie sich je gewünscht und vorgestellt hatte.
Und trotzdem ist sie gestresst. Sie will sich einen Blog aufbauen, aber irgendwie kommt das nicht so richtig in die Gänge. Sobald sie das Haus in Ordnung gebracht hat kommen die Kinder und versuchen, ihr "Frühstück" zu machen wenn sie nach dem Putzwahn noch einmal eingeschlafen war - und das zum Muttertag. Und bemalte Wände. Und ihr Ehemann ist immer noch wegen der Arbeit verreist.
Im Gottesdienst trifft Allyson beinahe des letzten Nervs beraubt auf ihre Freundinnen Izzy und Sondra - erstere hat selbst Zwillinge und einen überforderten Ehemann zuhause, letztere ist die bodenständige Frau des Pastors, die mit aller Kraft versucht ihre Teenager Tochter auf den richtigen Weg zu leiten. Nachdem die Situation geklärt ist steht fest: Ein Mädelsabend muss her. Ohne Kinder. Ohne chaotisches Haus. Einfach nur drei Freundinnen, die ihren Abend genießen.

Gedacht, getan - und was soll schon schief gehen?
Nun ja - das Autoradio plärrt lautstark Elmo, die Reservierung im Restaurant ist auf das falsche Datum gelegt, schließlich kommt ein Baby abhanden - das kann zum Beispiel schief gehen.
Schafft es Allyson trotzdem, ein wenig Klarheit und innere Ruhe zu finden? Warum erfüllt sie das, was sie sich immer gewünscht hatte; Mutter zu sein; mit so viel Angst und Stress? Wie kann sie diesen Gefühlen begenen, ohne damit anderer Leute Gefühle zu verletzen?

Die Autorin Tricia Goyer ist selbst Mutter von 10 Kindern und kennt sich daher bestens mit dem Thema und der Gefühlswelt einer jungen Mutter aus. Vieles aus ihrem Leben spiegelt sich in "Mums' Night Out" wider - genau deshalb ist das Buch vermutlich so kurzweilig, lebensnah und erfrischend zu lesen. Lacher sind genauso garantiert wie Spannung und Mitgefühl.
Eine klare Empfehlung für kurzweilige, humorvolle Urlaubslektüre.

Erschienen ist das Buch, welches auch verfilmt wurde, 2015 bei SCM Hänssler als e-Book und Paperback. Die gebundene Version ist für 14,95€ hier im Onlineshop oder in gut sortierten Buchhandlungen erhältlich.

Montag, 14. August 2017

Impuls für deine Woche

Fragst du dich auch manchmal, was Gottes Wille für dein Leben ist?

Ich wünschte mir dann meistens, dass Gott einfach mal ganz akustisch (manchmal wäre vielleicht auch ein Megafon von Nöten) zu mir sprechen würde.

Aber so ist Gott nicht. Er nutzt ganz viele verschiedene Möglichkeiten, um mit uns in Kontakt zu kommen.

Manchmal ist es nur ein Gefühl, manchmal sind es andere Menschen, manchmal ist es die Bibel,...
Aber viel zu oft warten wir auf ein eindeutiges Zeichen. Einen direkten, unmissverständlichen Aufruf: Geh nach xy! Tu das und mach jenes!

Manchmal kommt die Gewissheit über Gottes Willen für unser Leben wie von selbst, manchmal wächst sie allmählich.

Paulus und seine Begleiter hatten zu Beginn der 2. Missionsreise eine Marschrichtung. Sie haben nicht auf besondere Zeichen gewartet oder gefragt, ob die Umstände dafür egrade günstig sind. Sie machten sich einfach auf den Weg und liefen los. Das Ziel war klar und der Weg dahin würde sich schon ergeben. Sie vertrauten darauf, dass Gott sie führen wird. Auf ihrem Weg wurden sie einige Male vom Heiligen Geist gehindert und mussten Umwege in Kauf nehmen bis sie dort ankamen, wo sie hinkommen sollten.

Was wäre aus dieser Reise geworden, wenn sie gewartet hätten, dass Gott ihnen alles im Detail erklären würde und sie auf alles vorbereitet hätte?

Stattdessen machten sie sich auf den Weg, ohne Angst sich zu verlaufen, das Ziel zu verfehlen, Gottes Führung zu verpassen.

Manchmal warten wir viel zu lange auf ein Zeichen, um am Ende das zu verpassen, was Gott für uns vorbereitet hat. Wir warten auf den masterplan und wollen den dann ganz korrekt befolgen und verpassen dabei all das Schöne, was am Straßenrand, auf den Wiesen oder gar auf dem Umweg auf uns wartet.

Ich wünsche dir Mut, den Sicherheitsgurt abzulegen und den ersten Schritt zu gehen - das Ganze nicht kopflos, aber betend mit Gottes Führung.

Sonntag, 13. August 2017

MissioCamp Erzgebirge

Wie in jedem Jahr fand auch dieses Jahr in der letzten Sommerferienwoche im idyllischen Pockautal, mitten im Erzgebirge, das MissioCamp statt. Hunderte Camper besiedelten das Gelände der Strobelmühle, um gemeinsam eine Woche zu verbringen, mehr über Gott zu erfahren und eine Menge Spaß zu haben.

Am Freitagnachmittag zogen die Campbewohner in ihre Doublepipes ein. Thema des diesjährigen MissioCamps war "Die Welt ist nicht genug". Passend dazu starteten die beiden Moderatoren ihre Raumfahrtmission, die sich durch die gesamte Woche zog. und auch Campprediger Markus Heusser, Leiter von Adonia, sprach davon, dass die Welt für uns Menschen nicht genug ist. Was das bedeuten sollte, zeigten diverse Workshops, Seminare, Bibelarbeiten und natürlich auch die Ev'Events, die an jedem Abend auch für Außenstehende offen waren. In diesem Jahr gab es auch eine neue MissioCamp-Band: ELYAZ, mit denen es den Campern noch mehr Spaß machte Gott zu loben.
Bei der täglichen Challenge-of-the-day gab es für die Dorfbewohner (die Camper wurden in Doublepipe Dörfer aufgeteilt) eine Aufgabe, die es zu meistern galt. Im Ev'Event wurde das Gewinnerteam bekanntgegeben, welches dann am nächsten Tag bestimmte Vorrechte genießen durfte, wie z.B. vordrängeln bei der Essensausgabe.

Bereits am 2. Abend gab es das erste Highlight der Woche.
Die österreichische Alternative-Pop-Rockband Solarjet heizten den Campern nach dem Ev'Event so richtig ein. Und wie es sich für richtige MissioCamper gehört, darf auch bei dieser Band eine Wall of Death, ein bisschen Moshen oder einfach nur rudern nicht fehlen. Da staunte die Band nicht schlecht. Aber auch darf Publikum bekam einiges auf die Ohren. Altbekannte Solarjet-Songs, neue Songs wie "Gold", aber auch ein paar ganz ungewohnte Klänge. So spielten sie zu viert auch ein paar Songs der anderen Bandprojekte Letters for Jonah und ein Lobpreislied des Projektes GNADE. Passend zum Motto des Camps war ihnen die Bühne nicht genug, sodass sie sich unters Publikum mischten.

Der Sonntag wurde tierisch. Der große Gangster "Pinguin" woltle die Weltherrschaft an sich reißen. Doch die Geheimagenten konnten dies in letzter Sekunde noch verhindern und das Missiocamp vor dem Untergang retten. Am Abend stand großes Kino für die Camper auf dem Plan nach dem Ev'Event.

Montagabend wurde es wieder etwas actionreicher, denn Bauchredner und Evangelist Sebastian Rochlitzer weiß, wie man Stimmung macht.

Und auch der Dienstagabend war nicht ohne. Tilo Reichelt, Gründer von NEW GENERATION in Chemnitz, sprach aus seinem Leben. Seine Erlebnisse waren für viele Camper sehr interessant und auch bewegend. Die Frage danach, wo Jesus mit deinem Leben vor hat, war zentraler Punkt des Abends.

Am Mittwoch sollte es abends nochmal richtig laut werden. Denn Jonas koann nicht nur moderieren, er mag es auch, wenn es richtig paar auf die Mütze gibt. Musikalisch natürlich. Mit seiner Band Headedge sorgte er für mächtig gegröhle und den Totalabriss.

mehr Bilder hier
Der letzte Abend des Camps ist für viele Camper ein kleines, persönliches Highlight. Denn an diesem Abend findet die alljährliche Campgala statt, in diesem Jahr unter dem Motto "Casino Royale". Bei der Campgala dürfen die Teilnehemr jedes Jahr zeigen, was sie so können, wie z.B. Poetryslam, selbstgeschrieben Lieder vortragen usw. Außerdem wurde der goldene Nußknacker verliehen.

Über die ganze Woche verteilt gab es coole Workshops, beispielsweise über Geistesgaben, Lebensentscheidungen oder wie man eine Andacht vorbereitet.

Was es sonst noch so gab beim MissioCamp könnt ihr auf der Seite des Missiocamps nachlesen, denn dort gibt es die MissioTimes, die Campeigene Zeitung, die über alles Wichtige (und Unwichtige) informiert. Weitere Bidler gibt es dort natürlich auch!

Donnerstag, 10. August 2017

Thema des Monats: Lobpreis

via Time Passed By Photography
Unser Thema des Monats ist wie ihr wisst "Lobpreis". Wir haben bereits von Cardiac Move gehört, was sie dazu denken; nun freuen wir uns sehr, dass diesmal Dawn Michele, Frontsängerin der US- Rockband Fireflight, ihre Gedanken mit uns teilt. 
Schon seit 1999 steht sie mit ihren Bandkollegen aus Florida auf der Bühne und ist dabei durch die ganze Welt getourt. Seit einiger Zeit ist sie zudem nicht nur Musikerin, sondern auch Mutter. Sie teilt hier ihre Erfahrungen zum Thema Lobpreis mit uns:

Nach einer langen Karriere im christlichen Musikbusiness hatte ich merkwürdigerweise bis vor kurzem nie die Gelegenheit, öffentlich Worship zu leiten. Als sich diese Möglichkeit eröffnete war ich tatsächlich anfangs ziemlich nervös, und das obwohl ich in den letzten 17 Jahren mit Fireflight auf unzähligen Bühnen stand. Ich glaube, Lobpreis zu leiten erschien mir immer als ein ganz anderes Paar Schuhe als mit der Band zu spielen.
Ehrlicher Lobpreis hat etwas sehr intimes, verletzliches an sich. Auf der Bühne zu stehen und den Worship zu hat sich sehr beängstigend angefühlt. Es hat sich herausgestellt, dass es anfangs wirklich eine Herausforderung war, denn Ablenkung ist nur schwer zu vermeiden wenn man in einem großen Raum voller Leute steht. Ich glaube allerdings wirklich dass jede Person in dem Raum damit fast genauso viele Probleme hatte wie ich , als ich sie so anstarrte!
Da habt ihr es also, ein simples Geständnis: Wir alle haben manchmal Probleme, im Lobpreis eine Verbindung zu Gott zu finden. Nicht nur im Gottesdienst, auch im ganz privaten. Das ist ein großes Problem was sich leicht ignorieren lässt, aber furchtbare Konsequenzen haben kann. Der Grund warum das so wichtig ist liegt darin, dass wir beim Lobpreis für eine kurze Zeit unseres Lebens die Wahrheit aussprechen; mit unseren Gedanken, unserem Mund und unserem Herzen. Aber nicht irgendeine Wahrheit, sondern die kraftvollste Wahrheit im Universum. Diese Wahrheit ist, dass Gott unfassbar ist, kraftvoll ist, und das ist wichtiger als alles andere was wir sehen oder anfassen.
Wir verbringen viel Zeit damit uns auf alles andere zu konzentrieren und das bedingt, wie wir unser Leben erfahren. Lobpreis ist eines der Fenster, durch die wir sehen und denken können, wie Dinge wirklich sind. Gleichzeitig ist es eine Chance dankbar zu sein und den zu erhöhen, der uns alles gegeben hat und uns bedingungslos liebt.
Ich glaube, dass jeder undankbare Gedanke den wir haben nicht wirklich der Realität entspringt. Stattdessen ist es ein Gedanke, der von unserem Fokus auf die kraftlose, gefallene, kaputte Welt vernebelt ist. Aber es gibt Kraft und Hoffnung in dieser gefallenen Welt! Sein Name ist Jesus! Gott ist Liebe! Darin liegt so viel Schönheit und alle Dinge sind möglich!

Ich bin genauso schuldig wie jeder andere, der entmutigt oder abgelenkt ist. Aber ich will mich bessern! Lobpreis ist Wahrheit. Ich möchte Lobpreis machen, weil Gott es verdient und ich so viel habe wofür ich dankbar sein kann. Besonders dankbar bin ich dafür, dass ein gesegneter Nebeneffekt dessen ist, dass die Wahrheit mich frei macht!

"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."
Johannes 8,32


Dienstag, 8. August 2017

Wir sind wieder unterwegs: Celebrate Event in Lichtenstein

Vom Festival-Sommerloch war in den letzten Wochenenden nicht allzuviel bei uns bemerkbar. Und es reißt auch nicht ab: denn am 19. August findet im sächsischen Lichtenstein wieder das Celebrate Event in der Räumen des GCL Lichtenstein statt. Mit dabei sind in diesem Jahr: Solarjet, Good Weather Forecast und TWELVE24. Außerdem gibt es noch eine Aftershow-Party mit DJ H. Mendez.

Das verspricht Partystimmung vom Feinsten - nicht nur für alle Tanzmäuse, sondern auch für jeden Tanzmuffel, denn hier bleibt kein Bein still stehen!

Da in Sachsen seit dieser Woche auch wieder Schule ist, wird das Celebrate Event von einer Schultour eingeläutet. So macht Schule Spaß!

Los geht es am 19. August um 19.00 Uhr in der Paul-Zierold-Straße 8.

Tickets gibt es für 14,00 € hier zu kaufen.

Weitere Infos unter www.celebrate-event.de

Montag, 7. August 2017

Impuls für deine Woche

http://view.stern.de/de/tags/klingelschild-110742
Vor einigen Wochen hörte ich eine interessante Sendung im Radio. Ein Namensforscher wurde interviewt, der sich mit der spannenden Frage beschäftigte, was Nachnamen aussagen, und vor allem, was wir mit einem bestimmten Namen, wenn wir ihn hören, verbinden. Er hatte eine Studie durchgeführt und dafür die Menschen befragt, welche Eigenschaften sie mit einem bestimmten Namen verbinden. Bei Vornamen hatte ich davon schon öfters gehört: Zum Beispiel bringen Mädchen, die Charlotte heißen, oft sehr gute Leistungen in der Schule, während Kinder mit Namen wie Kevin, Jacqueline und Chantal von Lehrern eher als leistungsschwach eingestuft werden. Dass es diese Unterschiede aber auch bei Nachnamen gibt, war mir neu. Der besagte Namensforscher hatte herausgefunden, dass Personen mit einem edlen Nachnamen wie »Kaiser«, »König«, oder »von Greifenstein« bessere Aufstiegschancen im Beruf haben als Personen mit Nachnamen wie »Müller«, »Schuster«, »Bauer« oder »Fischer«.

Früher hatten die Familiennamen noch mehr Bedeutung als heute. Besonders in der Bibel sagt der Name einer Person oft viel über deren Eigenschaften aus. Gott hat in der Bibel auch verschiedene Namen. Zum Beispiel heißt er Gott, »der Allmächtige«, oder »der Herr der Heerscharen«. Er wird auch »der ewige Gott«, »der höchste Gott«, »der Herr, unser König« und sogar »der Herr, mein Hirte« genannt. Das sind nur einige wenige von Gottes Namen. Doch wieso hat Gott so viele Namen?
Sie drücken alle eine besondere Eigenschaft Gottes aus. Wenn wir seine Namen lesen, dann sollen wir damit seine guten Eigenschaften verbinden und Gott so kennenlernen. Wie gut, dass Gott nicht wie wir nur einen Namen hat, der kaum etwas aussagt. Nein, er hat viele Namen, die ihn alle als wunderbaren Gott beschreiben.

Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen preisen immer und ewig.
Psalm 145,1

Samstag, 5. August 2017

Homeward Festival

via
Der Ausfall des Freakstocks in diesem Jahr war für viele begeisterte Festivalbesucher eine große Enttäuschung. Was macht man nun mit dem freien Wochenende mitten im Sommer? Man kann natürlich einfach zu Hause sitzen und nichts tun, oder aber die Chance nutzen um etwas Eigenes und Neues auszuprobieren. Für die zweite Option haben sich die Organisatoren des Homeward-Festivals, was letztes Wochenende in Niederwürschnitz stattfand, entschieden. Sie haben in monatelanger Vorarbeit ein neues Festival aus dem Boden gestampft, was sicher vielen in guter Erinnerung bleiben wird.

Wenn man das Homeward-Festival rückblickend kurz zusammenfassen will, kann man nur sagen: Der Name war Programm. Für drei Tage gab es ein Heimkommen für über 1000 Besucher nicht nur in die eigenen vier Wände, sondern auch auf das Festivalgelände an der Alten Ziegelei Niederwürschnitz.

Wie schafft man das?

Erstens: Gute Musik. Zwei Bühnen sind für ein für ein Festival dieser Größenordnung sicher nicht notwendig, aber unglaublich empfehlenswert. Auf der „Homestage“ gab es von Freitag bis Sonntag eine bunte Mischung von Bands aus allen möglichen Stilrichtungen, von Punkrock bis Hip Hop, von Singer-Songwriter bis Hardcore. Da kann man fast mit Sicherheit behaupten, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Für die Liebhaber der elektronischen Musik gab es im „Backyard“ ordentlich was auf die Ohren, wobei auch hier mit diversen DJs für Abwechslung gesorgt wurde. Gelegenheit zum Tanzen gab es also reichlich und das wurde auch bis in die frühen Morgenstunden hinein in Anspruch genommen.

Zweitens: Gute Verpflegung. Um die Besucher auch kulinarisch bei Laune zu halten wurde sich ordentlich ins Zeug gelegt. Es gab frische Pizza und Backkartoffeln aus dem Holzofen sowie Sommergemüse und Geschnetzeltes aus der Pfanne. Am Samstagmorgen gab es einen frische-Brötchen-Verkauf mit Lieferung bis ans Zelt und auch Sonntag war mit Brötchen und Kaffee für ein gemeinsames Frühstück auf dem Veranstaltungsgelände gesorgt. Zur Abkühlung wurden verschiedene Getränke und auch Eis angeboten. An dieser Stelle sei den Leuten besonders gedankt, die bei hochsommerlichen Temperaturen am Pizzaofen geschwitzt haben oder hinter den Kulissen vorbereitet und geschnippelt haben.

Drittens: Nur keine Langeweile aufkommen lassen. Neben der musikalischen Ausgestaltung war für viele Gelegenheiten zum Zeitvertreib gesorgt. Am Samstag gab es zwei Seminarblöcke, bei denen man entweder neuen geistlichen Input bekam oder eins der Lifestyle-Seminare besuchen konnte. Das Themenangebot reichte dabei von Seminaren über prophetisches Reden und Leiterschaft bis hin zu Henna-Tattoos, Skaten oder KFZ-Selbsthilfe. Über die gesamte Zeit des Festivals boten sich reichlich Möglichkeiten für alle, die nicht nur entspannt herumsitzen wollten. Eine Miniramp schaffte Raum für sportliche Betätigung, für kreativ Interessierte gab es eine Wand zum Graffiti-Sprayen und eine Ausstellung im Kunst-Zelt. Man konnte an der Kleidertauschbörse den Inhalt seines Kleiderschranks aufpeppen oder selbstgemachten Schmuck- und Dekoartikel kaufen. Für Leute, die es etwas ruhiger angehen lassen wollten, bot sich das Shishazelt an. Und wem der ganze Trubel zuviel wurde oder wer etwas auf dem Herzen hatte, der konnte sich in eine Auszeit im Gebetszelt nehmen.

Viertens: Eine angenehme Atmosphäre schaffen. Der Veranstaltungsort an der Alten Ziegelei in Niederwürschnitz bietet an sich schon einen rustikal-gemütlichen Raum, der wie gemacht für Sommeraktionen wie das Homeward scheint. Dazu kam die Gestaltung eines „Wohnzimmers“ auf dem Festivalgelände, wo sich ein wenig abseits der Bühnen zahlreiche Sofas und andere Sitzmöbel befanden. Hier konnte man sich nach ekstatischen Tanzeinlagen kurz ausruhen oder den Abend ganz gemütlich ausklingen lassen. Auch das Deko-Team hat sich mächtig ins Zeug gelegt und das Gelände mit vielen liebevollen Details geschmückt. Blumen, Teppiche und Stehlampen, selbstgemachte Holzwegweiser und viele Lichterketten sorgten tags und nachts für eine wohnliche Stimmung.

Natürlich hat die Atmosphäre eines Festivals auch mit den Menschen zu tun. Das betrifft auf der einen Seite Helfer und Ordner und auf der anderen Seite die Besucher. Über alle lässt sich sagen, dass die ganze Zeit ein entspannt-offenes, freundlich-warmes (bei viel Sonnenschein durchaus auch wörtlich zu verstehen) Flair vorhanden war. Es war ein bisschen so, wie wenn man nach Hause kommt.

Fünftens und Letztens: Schönes Wetter. Auch wenn der Einfluss auf diesen Faktor begrenzt ist, muss man doch sagen, dass nach der verregneten Woche vor dem Festival der Sonnenschein die Stimmung positiv beeinflusst hat.

Zum Schluss geht ein riesiges Dankeschön an alle, durch die das Homeward zu der Veranstaltung geworden ist, die es war: Organisatoren, Aufbauhelfer, Musiker, Ordner, Techniker, Dekorateure, Handwerker, Helfer beim Catering und an der Bar, Seminarleiter, Verkäufer an den Ständen, Seelsorger, Beter und alle anderen, die sich eingebracht haben um dieses Wochenende möglich zu machen. Gedankt sei auch allen, die am Sonntag nach dem Abschlussseminar noch ihren freien Nachmittag geopfert haben und beim Abbau mit angepackt haben.

Das Homeward war eine sehr gelungene Veranstaltung, da sollte es die Organisatoren folglich nicht wundern, wenn Rufe nach einer Wiederholung bzw. Fortsetzung des Festivals aufkommen.

Donnerstag, 3. August 2017

Thema des Monats: Lobpreis

via Cardiac Move (Johnny vorne Mitte)
Lobpreis ist ein großer Begriff. Es umfasst eine ganze Musikrichtung im christlichen Bereich, aber auch eine innere biblische Haltung.
Aber was genau ist Lobpreis? Wie funktioniert Lobpreis und warum machen wir eigentlich Lobpreis - und vor allem für wen?

Diesen Fragen wollen wir im Thema des Monats August etwas nachgehen.

Den Anfang macht Johnny von Cardiac Move aus Österreich.


Für mich ist Lobpreis weit mehr als Musik, die von GOTT erzählt; vielmehr ist es GOTT selbst, der durch mich spielt und singt. "Der HERR thront im Lobpreis seines Volkes" GOTT liebt es nicht nur, wenn sich Menschen versammeln, um ihm musikalisch und stimmlich die Ehre erweisen. Weit darüber hinaus verteilt er liebend gerne Gnadengaben, besonders an jene, die ihm in Treue dienen. Ich gebe zu: nicht immer kommt bei mir große Freude auf, wenn ich mich für die Nachtanbetung oder eine bestimmte Zeit des musikalischen Lobpreises verpflichte. Ablenkungen wie die eigene Tagesverfassung, Arbeiten oder Freizeitaktivitäten erscheinen dann nicht selten "viel wichtiger". Und doch: jedesmal, wenn ich mich überwinde, darf ich letztlich tiefen Frieden verspüren und meine Freude am HERRN wird buchstäblich mehr und mehr zu meiner Stärke. Weil Er in meiner Schwäche wahrhaft stark ist! Einer meiner neuesten Songs handelt genau davon: Noch ehe ich irgendetwas tun kann, bin ich in diese Welt hineingeliebt- so ist GOTT! ER hat mich zuerst geliebt, bedingungslos. ER nimmt mich IMMER an, so wie ich JETZT eben gerade VOR IHM BIN. Genau genommen könnte ich ohne GOTT nicht einmal atmen. So ist Anbetung auch ihrem ganzen Wesen nach "zweckfrei". Es geht überhaupt nicht um die Frage "Was bringt mir das", sondern darum, "Was könnte, Ich HERR, Dir bringen, was wir nicht von Dir empfingen?", wie es in einem Albert Frey - Lied heißt. Ich bete GOTT an, weil ER es einfach wert ist, weil ich IHM alles zu verdanken habe. Das ist für mich auch das Wesen der Eucharistischen Anbetung, aus Dank mit Allem was mich ausmacht, vor den HERRN zu kommen. Nicht weil ich so fromm wäre, sondern weil ER aus freien Stücken, sich selbst, sein ganzes Leben in Jesus Christus hingegeben hat- für mich, für Dich, für jeden Menschen, der diese wunderbare Wahrheit annehmen möchte. Mittlerweile freue ich mich auf meine nächtlichen Anbetungsstunden und diverse Dienste im musikalischen Lobpreis, weil GOTT IMMER so viel zurückschenkt, sogar auch dann, wenn ich einfach nur mal guten Willen zeigen kann und die Treue stärker da ist, als das "gute" Gefühl. Ich habe die tiefe Erfahrung gemacht, dass GOTT sich freut über den Lobpreis und noch viel mehr: zugegen ist im Lobpreis! ER VERWENDET JEDES GEBET, WENN AUCH OFT AUF SEINE GANZ EIGENE ART UND WEISE. Hör nie auf, Dein eigenes Lied zu singen- GOTT liebt es, leidenschaftlich und mit ganzer Hingabe geliebt zu werden. Was für eine Wahrheit: Du bist geliebt, vor jeder Leistung und trotz aller Schuld. ER ergänzt, was fehlt, wenn ich ehrlich zu IHM im Gebet komme. Hier noch einer meiner Lieblings-Refrains für Dich- möge Er Dich ins Gebet führen:


"Du bist die Hoffnung, die uns hält / Du bist die Rettung dieser Welt / Wenn alles fällt, bleibst Du besteh'n / Du bist wunderschön"


(Aus: "Zuerst Geliebt" - Maria Bacher, Johnny Krysl:


Vers 1:
Du hast mich zuerst geliebt
Bist ein Vater Der mich sieht
Noch bevor ich Dich erkannt
Hast Du meine Schuld gesühnt
Mir den Siegeskranz verlieh'n
Mich Dein Königskind genannt

Bridge:
Niemand kommt Dir gleich
König der Herrlichkeit
Niemand kommt Dir gleich Dir mein Gott


Chorus:
Du bist die Hoffnung, die uns hält
Du bist die Rettung dieser Welt
Wenn alles fällt bleibst Du besteh'n
Du bist wunderschön

Du bist was im Letzten zählt
Hast mich aus Gnade auserwählt
Ewig eins mit Dir zu sein
Bist mein Anfang und mein Ziel
Du bist Alles, was ich will
Du mein König, Du allein

Dienstag, 1. August 2017

Impulse for your month

How often do you think about your feet?

Most people care a lot about their body and about their looks. They might do sports and count calories, they go to the hairdresser's, they spend hours and hours looking for the latest fashion. In most cases the intentions are quite superficial, it's just about admiring some body at the first glance. But if you take a closer look, there is much more to admire.

Why don't you just stop reading for a second and look down at your feet.
Did you ever notice how incredible they are?

Compared to the size of our body, our two feet are quite small. Nevertheless they carry the whole weight, wherever we go. Often we think about our hands as being the most important part of the body. We write with our hands, we can paint, we can play the violin. We can shake hands and we can hug the one's we love. But if you try to stand on your hands, you propably won't have enough strength to do so for a few seconds or maybe a minute. And now remind yourself that you can stand on your feet for hours without any problems.
Each day from the moment I get out of the bed in the morning until I lay down at night I rely on my feet. I go to the kitchen to grab a coffee. I go to work. I go on a walk with my best friend. Sometimes I climb up hundreds of stairs to take a look down from a tower. Sometimes the path is smooth and I walk at a quick pace and sometimes there are sticks and stones and I have to watch every single step. But whatever the case, always my feet are carrying me.
Like most of the small everyday-things we take it for granted to walk whenever and wherever we want. Only if we stumble we are painfully reminded of the importance of our feet. So if your feet are well, just take a minute and be thankful.
God gave the promise to watch over you. And this does not mean that He just takes a quick look at you once a day. No, He watches your feet on every single step they take.

He won't let your foot slip. He who watches over you won't get tired.
Psalm 121,3

May you walk into this month without slipping!