Montag, 16. April 2018

Impuls für deine Woche

Ist der Frühling nicht einfach herrlich?
Nachdem der Winter uns dieses Jahr zum Teil bis Ostern mit Kälte und Schnee versorgt hat, geht es jetzt gleich richtig los. Es ist warm und sonnig geworden und alles ist im Aufbruch. Nicht nur die Bäume haben in nur wenigen Tagen grüne Blättchen und Blüten hervorgebracht, auch die Leute spazieren und picknicken, was das Zeug hält. Das kann man wirklich nur mit dem englischen Wort "spring" beschreiben, denn alles springt förmlich heraus und hervor.
Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Natur erneuert, wenn sie nur ein wenig Wärme und Licht bekommt. Und es scheint für die Pflanzen überhaupt kein Problem darzustellen, dass im Herbst alles sowieso wieder fällt und vergeht. Jedes Jahr aufs Neue kommen neue Triebe, und mit jedem Zyklus von Vergehen und neuem Aufblühen wachsen die Pflanzen ein Stück mehr.
Wenn wir Menschen uns davon nur ein klein wenig abschauen könnten. Wir sind eher darauf eingestellt, uns einzurichten und Dinge auf einem Niveau festzuhalten. Wenn etwas vergeht, sind wir zu Tode betrübt und vergessen völlig, dass das Vergehen fest zum Rhythmus des Lebens gehört. Und obendrein vergessen wir gleich mit, dass oft nur durch Vergehen ein neues Aufblühen und dadurch Wachstum möglich ist. Außerdem fällt uns gerade in oder nach Krisen der Aufbruch schwer.
Die Natur macht es da deutlich besser. Anstatt nach dem Winter einfach die trockenen Zweige trocken sein zu lassen, werden die Sonnenstrahlen aufgenommen und Neues spießt hervor. Das kann in diesen Frühlingstagen wirklich Ansporn für uns sein.

Lass die Sonne herein – nicht nur durchs Fenster in die Wohnung, sondern auch in dich selbst. Gibt es dunkle Ecken, die vom Winter noch brach liegen? Wo ist Gelegenheit oder Notwendigkeit für einen Neuanfang? Was willst du hinter dir lassen? Was wolltest du schon immer anfangen?
Der Frühling draußen macht es vor: Die Zeit des Wartens und der Kälte ist vorbei. Jetzt ist die Zeit des Aufbruchs.

Freitag, 13. April 2018

Wir sind wieder unterwegs: Balinger Rockfestival

Nächstes Wochenende geht es für uns nach Balingen, denn da steigt die nächste Party!
Am 21. April findet nämlich in der Volksbankmesse das 24. Balinger Rockfestival statt.

Einlass ist 15.00 Uhr. 15.30 Uhr soll es dann losgeht.

Und das Line-Up verspricht Partystimmung pur, denn es gibt einige Highlights!

Freunde der härteren Musik kommen mit Burning Nations auf ihre Kosten. Die Jungs brennen und stecken voller Energie.

Ein Highlight des Abends wird der Auftritt von Staryend sein, denn es wird ihr letzter Auftritt sein bevor sie sich von den (christlichen) Musikbühnen verabschieden.

Die Hütte abreißen werden mit Sicherheit wieder Normal ist anders. Mal laut und rockig, dann wieder tanzbar oder mit etwas ruhigeren Klängen, NIA versprechen Abwechslung und Party.

Zum festen Inventar des BRF gehören seit einigen Jahren auch schon Good Weather Forecast, die mit ihrem brandneuen Album "Superhumans" gerade auch sekulär voll durchstarten.

Partystimmung versprechen auch Twelve24 aus Manchester. Nicht nur auf der Bühne werden sie neue Songs dabei haben, sondern auch eine neue EP mit neuen Songs wird im Gepäck von Ryan und Josh nicht fehlen.

Der Headliner des Abends kommt aus den USA. Disciple sind in Deutschland keine Unbekannten mehr, denn schon seit vielen Jahren spielen sie auf der Christmas Rock Night. Nächstes Wochenende werden sie das Balinger Publikum kennenlernen, welches natürlich wieder richtig Bock auf Party hat.

Und wem das BRF nicht genug ist, der kann am Sonntag um 11 Uhr noch zum Gottesdienst in Erzingen gehen. Die Musik kommt dort von GWF und Flo wird zudem auch noch predigen.

Tickets gibt es für 21,00 € im Vorverkauf und für 24,00 € an der Abendkasse.

Donnerstag, 12. April 2018

Thema des Monats: Stille

Stille. Was ist das? Kann man Stille überhaupt noch in den oft so stressigen Alltag integrieren?
Uns fällt es oft so schwer still zu werden und erst recht für eine gewisse Zeit Stille auszuhalten.
Doch oft ist es genau die Stille, die Gott nutzen will um uns zu begegnen.
Manchmal kann Stille auch quälend sein. Vor allem dann, wenn Gott still ist.  Hat Gott mein Gebet nicht gehört? Ist er gerade beschäftigt?

Ein paar Gedanken dazu hat sich Andreas Pries gemacht.
Andy's Stimme habt ihr bestimmt schon gehört, denn er ist der Sänger und Rapper bei Soundbar.
Stille ist nicht gerade das, was die Band auszeichnet. Denn wie es sich für eine Band gehört, machen Soundbar laute Musik - tanzbar, voller Lebensfreude und mit Ohrwurm-Garantie.


Unsere Gesellschaft bewegt sich immer hektischer, alles muss schnell, unkompliziert und sofort verständlich sein. Beim Onlineeinkaufen ist alles auf max. 3 Klicks programmiert, weil wir keine Geduld haben zu suchen. Wir sind schnell genervt wenn etwas nicht sofort funktioniert und wir unser Ikearegal nicht in 10 Minuten aufgebaut bekommen. Wir haben für fast alles eine App. Bei Fragen können wir unser Smartphone fragen und es spuckt sofort eine Antwort aus. Wir stehen nicht mehr auf, um das Licht zu dimmen oder in unsere HiFi Anlage eine CD einzulegen, nein - wir befehlen Alexa vom Sofa aus unseren Lieblingssong über Spotify abzuspielen und dabei lassen wir Alexa das Licht dimmen. Wir schreiben Beschwerdebriefe weil wir beim Kundenservice 40 min in der Warteschlange warten müssen weil unser WLAN nicht funktioniert.
Ist unsere Erwartung bei Dingen, die in unserem Leben nicht sofort laufen oder funktionieren, an Gott auch so? Sind wir genervt oder enttäuscht wenn wir nicht sofort eine klare Antwort bekommen und Tage, Monate oder vielleicht Jahre auf eine Antwort warten müssen? Fragen wir uns nicht manchmal, ob Gott uns überhaupt hört? Ich schon. Doch Gott ist nicht Siri! Gott kennt meine und deine Bedürfnisse. Gott weiß wann und was für uns gut ist. Er kennt den perfekten Zeitpunkt. Und wenn er sich mal nicht sofort zurück meldet....dann heißt es auch mal für mich abwarten und Kaffee trinken - auch wenn es schon die 6000ste Tasse ist :-)

Psalm 139, Verse 3 bis 6 und 16
Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war."

Montag, 9. April 2018

Impuls für dein Woche

via
Wenn kleine Kinder ein Puzzle zusammensetzen, gehen sie manchmal lustig vor. Sie nehmen es nicht so ganz ernst, ob das Teil jetzt genau an diese Stelle gehört oder nicht. Wenn es sein muss, wird es einfach festgedrückt. Passt schon! Wenn ich unsere Gesellschaft anschaue, denke ich manchmal, dass es die Menschen genauso machen wie die Kinder. Sie pressen einfache Puzzleteile zusammen und denken: »Passt schon!«
Da beobachtet man Folgendes: Wenn eine Ehe auseinandergeht, sagt man: Es ging halt nicht mehr. Das kann im Leben nun mal so passieren. Oder man wechselt den Partner in regelmäßigen Abständen, weil man den idealen noch nicht gefunden hat. Kinder wachsen in Patchworkfamilien auf und wissen evtl. nicht genau, zu wem sie eigentlich gehören. Da spricht man von Lebensentwürfen. Aber ein Entwurf ist ja noch lange kein Leben. Man versucht das Lebenspuzzle irgendwie hinzukriegen. Wenn es hakt, sagt man: »Es passt schon! Sieht doch ganz gut aus!« Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben: Das ist ein Leben in Fragmenten. Weiß denn niemand, wo der Deckel mit dem Bild für das ganze Puzzle ist?
Gott hat den Deckel mit dem Bild. Er möchte uns echtes Leben schenken. Nicht nur einen Entwurf oder Fragmente. Wie das fertige Lebenspuzzle aussehen soll, kann man in der Bibel entdecken. Es beginnt damit, dass wir mit unserem Leben zu Gott kommen und in Beziehung zu ihm treten. Dann entdecken wir seine Lebensprinzipien, die für uns Leitlinien zu einem erfüllten Leben werden. Hört sich das nach einer gewissen Mühe an? Ja, klar! Jedes Puzzle für Fortgeschrittene erfordert Mühe und Einsatz. Man muss dranbleiben und immer wieder auf den Deckel mit dem Bild schauen.

Dienstag, 3. April 2018

Wir sind wieder unterwegs: NG Party mit den O'Bros

Am Wochenende ist wieder Party angesagt.
Wir sind dieses Mal in Chemnitz bei NEW GENERATION zur NG Party.
Die findet eigentlich immer an jedem ersten Samstag im Monat um 20 Uhr statt. Die Musik kommt dann u.a. von der hauseigenen Band JESUSSTYLE oder von DJs oder von angesagten Bands.
Diesen Monat sind 2 junge Talente aus der Hip Hop Szene dabei.
Die O'Bros kommen aus München und machen feinsten modernen Hip Hop. Und wie der Name schon vermuten lässt, sind Maxi und Alex natürlich Brüder.
Die NG Party am 7. April beginnt 20.00 Uhr. Der Eintritt kostet 4,00 €.
Wenn ihr noch nicht Volljährig seid, solltet ihr unbedingt die Einlasshinweise beachten.
Weitere Infos findet ihr hier.

Montag, 2. April 2018

Impuls für deine Woche

via Bible App - You Version
Wenn ihr unser Osterspecial in den letzten Tagen verfolgt habt, dann habt ihr gemerkt, dass es um die Ostergeschichte ging. Ganz schön krass, was da alles passierte. Nur die wenigsten Menschen, die damals lebten, ahnten welche Auswirkungen das auf die gesamte Menschheit haben würde.

Schon lange bevor Jesus lebte, wurde vorausgesagt, was mit ihm passieren würde. Und warum das alles passieren würde.

In Jesaja 53 Vers 5 steht nämlich:
"Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt."

Weil wir Gott die Treue gebrochen haben und wegen unserer Sünden musste Jesus das alles erleiden, diese Schmerzen ertragen.

Dass seine Wunden Heilung bringen, das durften schon viele Menschen erfahren.
Dabei geht es nicht nur um körperliche Heilung, sondern vorallem um unsere unsichtbaren Verletzungen. Die Verletzungen, die tief in uns drin sind, die wir auch nicht jedem zeigen und die nur schwer von Menschen geheilt werden können.
Sein Blut, seine Wunden bringen Heilung.
Für mich. Für dich. Für jeden von uns.
Er drängt sie uns nicht auf. Jesus bietet sie uns an.
Nimmst du sie an?

Sonntag, 1. April 2018

Osterspecial – Erwachen trotz Wachen

via
Jesus tot und begraben. Damit sollte die Geschichte eigentlich ein Ende gefunden haben, oder doch nicht?

Diese Angelegenheit um diesen Jesus von Nazareth lässt mich nicht los. Er wurde zwar am Freitag ins Grab gelegt, aber damit kam noch lange keine Ruhe in die Sache. Die Hohen Priester standen mal wieder bei Pilatus auf der Matte. Sie hatten Angst, dass jemand die Leiche stehlen würde und dann behauptet, Jesus wäre vom Tod auferstanden. Ich dachte, jetzt reagieren sie völlig über. Aber nichts desto trotz, Pilatus wollte nach den Ereignissen am Freitag vermutlich auf Nummer sicher gehen und stellte mich und ein paar Kameraden als Grabwache ab.
Da standen wir nun vor diesem Grab, was mit einem mächtigen Stein verschlossen und zusätzlich noch versiegelt war. Nicht unbedingt eine Aufgabe, die man als römischer Soldat jeden Tag bekommt, aber wir tun, was uns befohlen wird. Und so wachten wir. Bis zum Sonntagmorgen blieb auch alles ruhig, doch dann passierte etwas Seltsames und meine Erinnerungen werden löchrig. Es gab ein grelles Licht, und ein Erdbeben, und eine weiße Gestalt – danach ist das Nächste, an das ich mich erinnern kann, wie ich am Vormittag neben dem Grab wieder zu mir komme. Und das Grab ist offen und vor allem leer. Der Leichnam ist verschwunden.
Wir sind dann sofort in die Stadt, um die ganze Sache den Hohen Priestern zu berichten. Sie waren für diese Wache schließlich unsere Vorgesetzten. Doch sie wollten die Geschichte gar nicht wirklich hören. Wir fingen an zu erzählen, aber relativ schnell waren da plötzlich größere Geldsummen und die Priester erzählten uns, was wir gesehen hatten. Oder zumindest was wir den Menschen berichten sollten: Wir wären eingeschlafen und währenddessen hätten die Jünger das Grab aufgebrochen und den Leichnam gestohlen.
Eine römische Einheit kann kein Grab bewachen und lässt sich im Schlaf übertölpeln? Was für eine Rufschädigung, unser vermeintliches Versagen würde zurück bei Pilatus schlimme Konsequenzen haben. Aber die Priester beruhigten uns, dass sie auch mit dem Statthalter alles regeln würden und in Anbetracht des Geldes vor unseren Augen schien das nur plausibel.
Wir verließen den Palast als reiche Männer und meine Kameraden machten sich sogleich daran, die „richtige“ Version der Ereignisse unters Volk zu bringen. Nur zu verständlich, schließlich hatten wir hautnah mitbekommen, was diese Religionsführer alles in Bewegung setzen konnten, wenn etwas gegen ihre Meinung lief. Lieber nichts riskieren.
Ich tat und tue mich aber schwer mit der Lüge. Schließlich habe ich gesehen, was ich gesehen habe. Und eins ist sicher: Das waren keine dahergelaufenen Jünger eines Wanderpredigers, die mal eben einen Leichnam entsorgen. Da waren übernatürliche Kräfte am Werk und, so verrückt es klingt, die einzig logische Erklärung ist diese: Jesus aus Nazareth ist von den Toten auferstanden.
Da können Lügen verbreitet werden ohne Ende, die Wahrheit wird bleiben. Und das wird weitreichende Konsequenzen haben. Für Jerusalem, für diese Provinz hier, für das ganze römische Reich, die ganze Welt. Im Licht seiner Auferstehung haben die Worte von Jesus ein ganz anderes Gewicht. Ist er wirklich Gottes Sohn gewesen? Ist er es noch? Oder wieder?
Ich muss herausfinden, was er alles gesagt hat und was aus ihm geworden ist. Ich denke, ich werde mich absetzen und diesem Wanderprediger nachforschen. Ich habe einfach zu viele Fragen nach den letzten Tagen.
Und genügend Geld für einen Neustart habe ich ja auch.


Der Tod hatte also doch nicht das letzte Wort und Jesus lebt – noch immer.

Auch wenn die Geschichte schon fast 2000 Jahre alt ist, spannend und aktuell ist sie bis heute.
Der genaue Bericht über die Ereignisse kann in der Bibel nachgelesen werden, im Matthäusevangelium, Kapitel 21-28.

Impulse for your month

Today is not only April Fools Day, April 1st - more and MOST importantly, today is Easter Sunday! Hallelujah, the grave is empty! He Is Risen!!!
This must have been the best news ever for the women who originally came to mourn. Seeing that Jesus is alive - a miracle, relief, resurrection. And not only for the women at the grave: also for us, today. Jesus defeated death, and we can, too, because he did. On Easter we celebrate thte fact that there is hope, there is light, there is new life. Life after death. Eternity. It is what gives our lives on this earth purpose. Reflect today on this purpose, and maybe find a new thankfulness for the sacrifice that Jesus made, and for the love and grace that God has given. Happy Easter - let it be known, we are saved. Because God Demonstrates his love.

Samstag, 31. März 2018

Osterspecial – Die Kreuzigung war vermutlich doch nicht die beste Idee

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Eigentlich schien der Aufruhr in Jerusalem gelöst. Der Unruhestifter wurde zur Hinrichtung fortgebracht und die Angelegenheit so geklärt. Aber dann verliefen die Dinge anders als sonst:

Hinrichtungen und Kreuzigungen sind im römischen Reich mehr oder weniger an der Tagesordnung und nicht zwangsläufig mit Aufregung verbunden. Auch Hinrichtungen von Personen mit hohem öffentlichen Interesse kommen mitunter vor. Im Normalfall passiert auch da nichts Außergewöhnliches. Die Leute verfolgen das Spektakel, es kommt zu Schmähungen, Spott und vielleicht ein paar Rangeleien am Rande. Aber mit der Zeit oder spätestens mit dem Tod des Verurteilten verfliegt das Interesse und der Alltag kehrt zurück.
An der Kreuzigung des Jesus aus Nazareth war aber etwas anders. Gestern Mittag, zu der Zeit als sie ihn schon ans Kreuz geschlagen hatten, war ich im Haus des Pilatus in der Stadt. Ich hatte mit der ganzen Sache auch schon mehr oder weniger abgeschlossen, als es plötzlich dunkel wurde. Nicht eine-Wolke-schiebt-sich-vor-die-Sonne-dunkel, auch nicht schlimmes-Unwetter-mit-Blitz-und-Donner-dunkel. Es wurde Finsternis. Wie in der Nacht. Und das mitten am Tag.
Daraus folgte natürlich einige Aufregung. Alle stolperten mehr oder weniger hin und her und versuchten sich zu organisieren, die normalen Beschäftigungen kamen zum Erliegen. Alle sammelten sich irgendwo und warteten und hofften, dass die Finsternis bald vorüber geht. Es war wirklich unheimlich.
So verging eine Stunde, es verging eine zweite Stunde, es verging eine dritte Stunde. Nach drei Stunden waren die meisten nervlich ziemlich am Ende, doch dann ging es erst los. Es gab ein Erdbeben, wie ich noch keines erlebt habe. Ich dachte, ich muss sterben.
Danach war es zwar vorbei und es wurde auch wieder hell, aber die bedrohlichen Gedanken blieben. Ein offensichtlich Unschuldiger, der von sich selbst behauptet hatte, er sei Sohn eines Gottes, wird zum Tod verurteilt und hingerichtet. Und am gleichen Tag bricht so eine außergewöhnliche Naturkatastrophe über uns herein. Das kann doch kein Zufall sein.
Man sagt zwar, dass Jesus jetzt tot und begraben ist, aber wer weiß, was trotzdem noch alles kommt? Ich habe von einem zerrissenen Vorhang im Tempel gehört, der das religiöse Weltbild der Juden gewaltig ins Wanken gebracht hat. Und von offenen Gräbern. Schaurig.
Ich hatte gehofft, dass ein guter Schlaf in der Nacht dieses Unwohlsein vertreibt, aber ich habe auch heute noch ein ungutes Gefühl.
Wenn Pilatus, die Hohen Priester und das ganze Volk mit dieser Hinrichtung mal nicht einen riesigen Fehler gemacht haben.

Fortsetzung folgt…

Freitag, 30. März 2018

Osterspecial – Von Volksfest zu Tumult in weniger als 24 Stunden

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Gestern schien in Jerusalem noch alles in Ordnung, aber heute im Laufe des Tages hat sich einiges zugetragen:

Ich hatte es ja geahnt. Wenn religiöser Eifer auf so viele Menschen trifft, kann nur Unruhe und Aufstand dabei herauskommen. Momentan hat sich die Lage in der Stadt zwar wieder etwas beruhigt, aber zwischendurch sah es auch mal ganz anders aus. Aber der Reihe nach:
Ich hatte ja schon berichtet, dass die Ältesten der Juden hier Differenzen mit einem Wanderprediger aus Nazareth hatten. Differenzen ist vielleicht etwas untertrieben, denn gestern Abend noch haben sie ihn einfach festgenommen und die ganze Nacht verhört. Und heute Morgen standen sie vor unserer Tür und lieferten ihn aus.
Ihr Anliegen war relativ offensichtlich, sie wollten ihn beseitigen und brauchten dazu die Hilfe von Pilatus. Um aus den wilden Anschuldigungen der Hohen Priester schlau zu werden und etwas Klarheit in die Angelegenheit zu bringen, fand zuerst ein Verhör statt. Es war eine seltsame Situation: Auf der einen Seite die Priester, die ununterbrochen die verschiedensten Anklagen vorbrachten, auf der anderen dieser Wanderprediger, Jesus, der kein einziges Wort sagte. Nur die Frage, ob er der König der Juden sei, bejahte er. Die ganze Sache mutete immer mehr an wie eine Intrige, um diesen Jesus aus dem Weg zu schaffen. So ähnlich sah das vermutlich auch Pilatus, auf dessen Stirn sich deutliche Falten abzeichneten.
Er war in einem Dilemma. Der Angeklagte war offensichtlich unschuldig, aber es sah nicht so aus, als ob die Religionsführer von ihm ablassen würden. Geschickt versuchte Pilatus eine Tradition auszunutzen, um aus dieser misslichen Lage zu kommen: Zum Fest war es üblich, dass er dem Volk einen Gefangenen freigab. Er stellte also Jesus zur Wahl und hoffte so an den erbitterten Hohen Priestern vorbeizukommen. Ein guter Plan. Doch er hatte sich verschätzt, denn die sie hatten das Volk aufgewiegelt. Es war befremdlich. Die versammelten Menschen schrien und verlangten nicht etwa die Freigabe dieses friedlichen Wanderpredigers, sondern die eines berüchtigten Gefangenen. Jesus aber sollte getötet werden. Die Rufe nach der Kreuzigung gingen durch Mark und Bein. Nun war die Situation wirklich kritisch, ein Unschuldiger auf der Anklagebank und draußen das aufgebrachte Volk, das ihn tot sehen wollte. Was sollte Pilatus beschließen?
Er tat das einzig Logische: Jesus zur Kreuzigung übergeben. Lieber diesen einen Menschen umgebracht und Ruhe in die Sache gebracht, als Unruhe und Chaos in der Stadt zu riskieren. Wer weiß wie viele dabei umkommen könnten?
Was mich aber dann wirklich verwundert hat, waren die Skrupel des Pilatus, ihn zu verurteilen. Meine Erfahrungen mit der Justiz haben mir gezeigt, dass die Wahrheit nicht bei allen Verfahren die oberste Priorität genießt. Er wäre nicht der einzige zu Unrecht Verurteilte gewesen. Warum also nicht einfach diesen Prediger opfern, um die Dinge wieder zurecht zu rücken?
Pilatus ließ sich jedenfalls Wasser bringen, wusch seine Hände und beteuerte seine Unschuld. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Verurteilt hat er ihn dann trotzdem.
Es folgte das übliche Kreuzigungsspektakel. Die Soldaten der Truppe machen sich immer ihren Spaß daraus. Ihm wurde eine Krone aus Dornen aufgesetzt und sie haben „König der Juden“ mit ihm gespielt. Danach wurde der Verurteilte unter Schlägen und Spott erst aus dem Prätorium und dann aus der Stadt getrieben. Soll der Tumult doch dort weitergehen und sich hoffentlich verlaufen.
Hier ist wieder Ruhe eingekehrt. Gespenstische Ruhe.

Fortsetzung folgt…

Donnerstag, 29. März 2018

Osterspecial – Eine aufregende Woche

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Mit der Passions- und Ostergeschichte verhält es sich fast genauso wie mit der Weihnachtsgeschichte. Sie bleibt Jahr für Jahr die gleiche. Und wie viele Dinge, die wir zu oft gehört haben, kann es sein, dass sie uns nur noch langweilt. Deshalb gibt es heute und in den nächsten Tagen hier die fast 2000 Jahre alte Geschichte aus einer anderen Perspektive.
Wir wollen einen jungen römischen Soldaten begleiten, der in jenen Tagen aus der Welthauptstadt Rom an den Rand des Reiches nach Jerusalem versetzt wurde:

Ich muss gleich zugeben, dass ich mir die Versetzung hierher nicht gewünscht habe. Nach meiner Ausbildung wäre ich gerne in Rom geblieben, oder wenigstens in der Umgegend von Rom, wo ich aufgewachsen bin. Natürlich ist die Anstellung am Hof des Statthalters Pilatus ein guter Posten, aber in dieser Provinz mit lauter Fremden fühle ich mich trotzdem unwohl. Das liegt auch an diesem seltsamen und störrischen Volk, was hier lebt. Ich kann das nicht nachvollziehen. Wir haben ihnen den Frieden gebracht, unsere Technologie, unsere Weisheit und unsere Götter. Und trotzdem wird man auf der Straße schief angeschaut und Aufstände und Attentate gibt es auch immer wieder. Wieso erkennen diese Leute den Segen nicht, den wir ihnen gebracht haben?
Am meisten verwirrt mich allerdings ihre religiöse Tradition. Hier in Jerusalem steht ihr Tempel und um diesen dreht sich hier alles. Oder vielleicht sollte ich besser sagen, um die religiöse Elite im Tempel dreht sich alles. So klingt es zumindest wenn ich mir die Erzählungen hier im Prätorium anhöre.
Momentan findet irgendein Glaubensfest statt und in Jerusalem ist die Hölle los. Menschen aus aller Herren Länder sind hergekommen, um im Tempel zu feiern. Was für ein Aufwand. Und das nur, weil diese Leute nur einen einzigen Tempel haben. Kann man sich das vorstellen? Ich kann es ja schon nicht nachvollziehen, dass sie nur einen Gott haben, aber dazu auch nur einen Tempel? Kein Wunder, dass an diesen Tagen hier alles mit Menschen überfüllt ist. Hoffentlich gibt es keinen Aufstand. Die Stadt ist schon unruhig. Vor ein paar Tagen ist irgendein Wanderprediger hier nach Jerusalem gekommen. Er wurde von den Massen gefeiert und das muss die Religionsführer hier irgendwie beunruhigt haben. Ich verstehe zwar den Zusammenhang nicht ganz, aber seitdem gehen deren Abgesandte und Boten hier ein und aus und das ist nicht der Normalfall. Es ist mir im Prinzip auch gleichgültig, sollen sie ihre Differenzen doch untereinander ausmachen. Unsere Religion ist so oder so die überlegene. Wir haben viel mehr Götter und vor allem auch Tempel. Das ist es, was zählt. Und der Erfolg unseres Glaubens ist nicht zu übersehen, schließlich herrscht Rom über den gesamten Mittelmeerraum und nicht Jerusalem.
Hauptsache in den nächsten Tagen ist aber, dass Ruhe und Ordnung in der Stadt gewahrt bleiben. Besonders weil gerade so viel Trubel herrscht.
Dafür sind wir römischen Soldaten hier und das ist auch meine Aufgabe.

Fortsetzung folgt...

Dienstag, 27. März 2018

Wir werden 6 Jahre alt! BHR hat Geburtstag.

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6 Jahre
72 Monate
313 Wochen
2191 Tage
52 584 Stunden
3 155 040 Minuten
189 302 400 Sekunden

So lange gibt es Burnin' Heart Reports.

Das ist selbst für uns der absolute Wahnsinn. Nie hätten wir gedacht das es uns so lange geben wird. Natürlich gibt es auch bei uns Hochs und Tiefs, aber wir versuchen immer die besten Posts für euch zu schreiben.

Seit unserer Gründung gab es für euch 1396 Posts. Außerdem können wir über 712.400 Klicks verzeichnen. Das macht im Durchschnitt 325 Klicks pro Tag.Wir haben euch in 80 Interviews Bands, Solokünstler und interesante Menschen vorgestellt. Für euch haben wir uns knapp 200 Musikvideos angeschaut, knapp 150 CDs angehört, knapp 60 Filme angesehen und 100 Bücher gelesen. Unsere Impulse für eure Woche und auch die englischen Impulse für den Monat liegen mittlerweile bei 375 Beiträgen.

Was bleibt da noch zu sagen? Wir machen auf jedenfall weiter. Was sollten wir auch sonst tun? :)

Wie jedes Jahr sagen wir Danke,

DANKE, dass ihr Burnin' Heart Reports lest;
DANKE für euer Feedback auf dem Blog, bei Facebook, Twitter, Google+ und in persönlichen Gesprächen;
DANKE an über 500 Facebook-Liker, Twitter-Follower, Google+ Folger und Blog-Abonnenten;
DANKE an alle, die Posts von uns geteilt haben und Freunden von uns erzählt haben;
DANKE für jedes einzelne Gebet;
DANKE für eure Vorschläge;
DANKE an alle Bands, Autoren und Verläge, die uns mit CD-, Buch- und Filmmaterial unterstützen;
DANKE an alle Veranstalter, die uns immer wieder herzlich willkommen heißen, uns einladen, uns Tickets für Gewinnspiele zur Verfügung stellen, sich um uns kümmern, uns beherbergen und uns einen Stand zur Verfügung stellen;
DANKE an alle Spender, die unseren kleinen Bus am Stand füttern;
DANKE an alle Kritiker, die nicht an uns geglaubt haben und uns damit nur bestärkt haben weiter zu machen;
DANKE an jeden einzelnen für gute, lobende und aufmunternde Worte;
DANKE an Gott für seinen Segen und die Bewahrung unterwegs;
DANKE an all diejenigen, die uns geholfen haben, wenn wir mal mit unserem Auto liegen geblieben sind ;)
DANKE an alle, die in irgendeiner Form am Blog mitgearbeitet haben;
DANKE an Caro Beyer, die hier definitiv namentlich genannt werden muss. Caro ist eine der Muttis dieses Blogs. Mitgründerin und jemand ohne den es diesen Blog bestimmt nicht mehr geben würde. Sie treibt alle an. Ganz große Liebe geht raus an dich.
DANKE an alle, die wir jetzt hier vergessen haben aufzuzählen.



Und wie jedes Jahr haben wir wieder was tolles für euch.

Das heißt, es gibt 3 Überraschungspakete zu gewinnen. Darin enthalten können CDs, Bücher und / oder Filme sein. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach.

Wie viele Beiträge haben wir in den letzten 6 Jahren veröffentlicht? 

Und ihr könnt uns gerne noch eure Highlights der letzten 6 Jahre verraten oder was ihr mit BHR verbindet.

Schick uns deine Antwort bis 9.April 2018 (23:00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de
Das Los entscheidet über den Gewinner, welcher am 10. April auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 15. April 2018 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Montag, 26. März 2018

Impuls für deine Woche

via
Bist du schon mal Tandem gefahren?

Das kann ganz schön abenteuerlich sein.
Und wenn die beiden Tandemfahrer nicht im gleichen Takt sind kann das auch ganz schön ins Auge gehen. Man muss sich gegenseitig vertrauen können. Vor allem der Hintermann, denn er sieht nicht, was der Vordermann tut. Strampeln müssen beide. Balance halten auch. Aber der Vordermann lenkt und er sieht auch, wohin der Weg führt.

Mit dem Glauben ist das ähnlich wie beim Tandemfahren.
Wenn du Jesus ans Steuer, also an das Lenkrad lässt, dann kannst du dir sicher sein, dass du ihm vertrauen kannst und dass er euch sicher den Weg entlang führt, vorbei an Stolpersteinen. Das kann zwar manchmal ganz schön holprig werden, aber er wird dich sicher ans Ziel bringen.

Samstag, 24. März 2018

Worship Central Tag und Celebrate Warm Up in Lichtenstein

Am letzten Wochenende haben wir uns durch den Schnee gekämpft und waren in Lichtenstein, wo uns ein toller und segensreicher Tag erwarten sollte.

Als erstes Stand der Worship Central Tag auf unserem Plan.
Dieser wurde vom Christlichen Glaubenszentrum Lichtenstein, Alpha Deutschland und der internationalen Lobpreis-Bewegung Worship Central.
Und wie man unschwer erkennt, stand natürlich das Thema Lobpreis im Mittelpunkt.
Nach einer Lobpreis-Session gab es einen kurzen und sehr anschaulichen Input. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit den beiden Workshops, die sich die Teilnehmer, die überwiegend aus freien Gemeinden kamen, im Vorfeld auswählten, und einer 2. Session in der die Fragen der Teilnehmer beantwortet wurden. Da das Glaubenszentrum auch seit einigen Jahren Schultouren veranstaltet, durfte auch dieses Thema Teil des Worship Central Tages sein. Für Interessierte gab es deshalb während der 2. Session einen zusätzlichen Workshop, bei dem über Schultouren informiert wurde.

Den Abschluss fand der Trainingstag in einem Lobpreisabend und Konzert: dem Celebrate Warm Up.

Den Anfang dafür machte die DI_band, eine Band mit Lobpreismusikern aus der Gastgeber-Gemeinde. Mit Liedern von Bethel Music, Hillsong und einigen anderen lobten sie gemeinsam mit den Besuchern und Teilnehmern des Worship Central Tages Gott.
Und danach wurde es vom Stil her etwas anders. Der Tiefgang kam aber dabei trotzdem nicht zu kurz.
mehr Fotos unter Time Passed By Photography

Die beiden Brüder von O'Bros aus München legten von der ersten Sekunde an voll los und heizten so richtig ein. Tanzbarer Sound, gepaart mit tiefgängigen Texten im Double Time Stil - das sind die O'Bros. Und das kam richtig gut an. Bei dem Speed, den sie auf der Bühne hinlegten, konnte man sich nur wundern, woher sie die Energie nahmen. Im extrem tanzbaren Beat fanden Songs wie "Schalabanda Flow" und "Chvrchies" rasch einen Weg in die Gehörgänge des doch recht jungen Publikums. Ein Konzert der beiden Brüder sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen.

Keine Unbekannten sind Solarjet im sächsischen Lichtenstein, waren sie doch schon einige Male mit am Start und tourten sogar im letzten Jahr durch die Schulen der näheren Umgebung. Die Besucher des Celebrate Warm Ups waren einige der ersten, die die neuen Songs der 3 Österreicher zu hören bekamen. Und als wäre das nicht genug, hatten die 3 auch noch ihre brandneue EP "Verlieren" mit dabei. Neben bekannten Songs wie "Wenn das so ist", können sich die neuen Songs echt hören lassen. "#ohnemakeup" hängt selbst jetzt, Tage später, noch als Ohrwurm Einzug in die Gehörgänge.

Nach diesem Warm Up kann die Schultour im August und das Celebrate Event nur ein absoluter Kracher werden. Wir freuen uns jetzt schon drauf!

Donnerstag, 22. März 2018

Thema des Monats - die Kraft des Gebets

In diesem Monat geht es ja um das Gebet.
via Burning Nations - Fabian ist in der Mitte zu sehen

Neben Martin Dreyer hat sich auch Fabian von Burning Nations Gedanken dazu gemacht.
Fabian ist der Schlagzeuger der Metalcore Band. Die Band aus der Nähe von Freiburg gibt es seit 2010. Es ist der Band ein Anliegen, mit ihrer Musik Menschen zu erreichen und von ihrem Glauben weiterzuerzählen.


Heute soll es um Thema gehen, dass einem in christlichen Kreisen extrem häufig begegnet und bei dem es sich lohnt, sich einmal genauer Gedanken darüber zu machen – um das Thema „Gebet“.
Tatsächlich scheint das Gebet einen sehr hohen Stellenwert im christlichen Glauben zu haben. So ist es - häufig auch schon vorformuliert - fester Bestandteil eines Gottesdienstes. Das bekannteste ist dabei wohl mit Abstand das „Vater Unser“, das wohl die meisten von uns spätestens im Konfirmandenunterricht auswendig lernen mussten. Und ich bin der Meinung, es ist gut, das „Vater Unser“auswendig zu können, da es vieles auf den Punkt bringt. Auch ist es toll, dass schon fertig formulierte Gebete existieren, wenn jemand nicht weiß, was oder wie er beten soll. Außerdem prägen sich vorformulierte Gebete oft so gut ein, dass man sie auch dann no ch weiß, wenn das Gedächtnis schon anfängt nachzulassen, was man bei älteren Geschwistern beobachten kann.
Mir ging es im Gottesdienst jedoch schon häufiger so, dass ich den Eindruck hatte, dass bei diesem kollektiven Beten des „Vater Unser“ die Worte monoton herunter gerattert werden. Das ist der Moment, wo man sich selbst dabei ertappt, dass man Worte ausspricht ohne darüber nachzudenken.
Spätestens an diesem Punkt lohnt es sich, darüber nachzudenken, was „Gebet“ ist und was es nicht ist.
Wenn man sich mit anderen Christen unterhält, könnte man manchmal auf die Idee kommen, zu beten sei Teil eines christlichen Aufgabenkataloges, den es unbedingt zu erfüllen gilt. „Als Christ muss man beten!“ Dieser Ansatz wird dem ganzen erstens nicht gerecht und kann zweitens dazu führen, dass das Gebt aus einem Zwang heraus geschieht. Frei nach dem Motto „Habe ich heute schon mein Pensum weg-gebetet?“ oder „Reicht es, dass es Gott noch gefällt?“
Festgefahren in dieser Denkweise, übersieht man leider sehr schnell was für ein Riesenprivileg es ist, dass wir beten dürfen! Beten heißt, dass ich persönlich mit Gott in Kontakt treten darf!
Wie genial ist das denn bitte? Ich, ein kleiner Mensch mit Ecken und Kannten, all seinen Fehlern und Problemen bekomme eine „Privataudienz“ beim Schöpfer des Universums! Und das jedes mal, wenn ich es in Anspruch nehme. 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Ohne Voranmeldung oder Warteschleife.
Wenn ich mir im Alltag die Zeit nehme um zu beten, mache ich das, wozu ich als Mensch laut biblischer Überlieferung geschaffen wurde: um als lebendiges Gegenüber in der Beziehung zu meinem Schöpfer zu leben. Und in einer Beziehung mit jemandem zu leben heißt, dass ich Zeit mit dem anderen verbringe und mit ihm rede. Welche Beziehung kann auf Dauer funktionieren, wenn die Beteiligten keine Zeit füreinander haben? Und wenn ich in einer Beziehung mit jemandem lebe, habe ich da nicht Interesse am anderen? Niemand trifft sich mit einem besten Freund, weil er muss oder verbringt Zeit mit seinem Ehepartner, damit er es auf seiner „To-Do-Liste“ abhaken kann.
Wieso fällt es dann gerade Christen scheinbar oft so schwer im Alltag zu beten oder Zeit mit Gott zu verbringen? Vielleicht sind unsere zeitlichen Ressourcen in dieser schnelllebigen Welt oft auch einfach zu begrenzt. Jeder von uns hat Termine.... Arbeit, Schule, Studium, Ehrenamt. Und Zeit für die Dinge, die Spaß machen will man ja auch noch haben. Ich glaube, man muss hier niemandem erklären, wie ein vollgepackter Alltag aussehen muss. Und auch nicht, wie schwer es in diesem ganzen Trubel fallen kann, eine ruhige Minute fürs Gebet zu finden.
Aber mal ehrlich: Sind die Ressourcen wirklich immer so begrenzt oder gehe ich einfach zu verschwenderisch damit um? Ist es vielleicht an der Zeit meine Prioritäten zu überdenken, mir neu bewusst zu machen, welchen Stellenwert meine Beziehung zu Gott hat?
Denn eins ist klar: Gott ist die Beziehung zu uns Menschen, dass er sogar seinen einzigen Sohn opfert, damit wir in dieser Beziehung zu ihm leben können. Und das macht er einzig allein aus Liebe. Also was hält mich davon ab, diese Liebe zu erwidern? Was hält mich davon ab, im Gebet zu ihm zu kommen und in diese Beziehung zu leben? Es braucht ja gar nicht viel. Ich darf einfach zu ihm kommen, wie ich bin. Ich darf Gott alles sagen und loswerden, was mich bewegt. Egal, ob ich es laut ausspreche oder nur in Gedanken vor mich hin bete. Selbst wenn mir die Worte fehlen , darf ich auch mal in aller Stille bei ihm sein.
Gott ist da und wartet mit offenen Armen auf uns, dass wir zu ihm kommen. Was hält uns also davon ab, dieses Privileg in Anspruch zu nehmen und zu beten? Denn ehrlicherweise sind wir auf diese Begegnung mehr angewiesen als Gott es ist.

Dienstag, 20. März 2018

Buch: Annette Penno - 99 Ideen für mehr Wow in deinem Leben

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Noch auf der Suche nach einem kleinen Konfirmationsgeschenk?
Dieses Buch könnte ein Teil davon sein. „99 Ideen für mehr Wow in deinem Leben“ ist vollgepackt mit Tipps, die kreativ, verrückt, hilfreich und manchmal überraschend sind und dem Leben mehr Begeisterung und Leidenschaft einhauchen wollen - eben ein Wow.
Das Buch hilft einem dabei, den Schatz zu entdecken, den man mit dem Leben erhalten hat.

Annette Penno hat diese 99 Ideen niedergeschrieben. Sie ist als Coach und Trainerin zu den Themen Lernen und Persönlichkeitsentwicklung tätig.  Es liegt ihr, ander zu einem fröhlichen und sinnenhaften Leben anzustiften. Vorher arbeitete sie lange Jahre als Redakteurin einer Jugendzeitschrift.

Die 99 Ideen sind in acht Kapitel unterteilt:
Freude,
Trost und Hoffnung,
Liebe und Freundschaft,
Geduld und Ausdauer,
Güte und Hilfsbereitschaft,
Respekt,
Frieden und Furchtlosigkeit
und Vergebung.

Die einzelnen Texte sind kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Einige Tipps werden mit Bibelversen unterstützt. So gibt es Sachen, die man alleine für sich umsetzten kann, bei anderen tut man etwas Gutes für seine Mitmenschen.  Es gibt Seiten zum ausprobieren,  ausfüllen,  ausschneiden, weiterdenken und vieles mehr.  Am Ende gibt es noch Platz für Notizen oder für eigene Ideen für mehr Wow.

Unsere Lieblingsidee ist: Schreibe deinen Eltern einen Dankesbrief (Idee 25 bei Freude)
Man sagt Allgemein viel zu selten Danke und wie schön ist es, wenn man ein Danke bekommt? Für die kleinen als auch für die großen Dinge.

Die Seiten sind farbig mit vielen Illustrationen gestaltet. Man wird nicht von Text erschlagen und die Tipps fordern und fördern einen. Manche Tipps fallen einem leicht und bei anderen braucht es vielleicht etwas Mut. Es ist besonders für Teens geeignet.

Bei SCM Hänssler  ist das Buch erschienen und ihr könnt es da für 12,95€ erwerben.
Einen kleinen Einblick gibt es hier.

Montag, 19. März 2018

Impuls für deine Woche

Als ich neulich bei herrlichem Sonnenschein wandern war, ist mir irgendwann der Mond aufgefallen, der, obwohl es erst früh am Nachmittag war, schon am Himmel zu sehen war. An sich ist das ja nichts Ungewöhnliches. Der Mond ist häufig auch tagsüber zu sehen, nur halt nicht so gut, die Sonne macht schließlich ordentlich Konkurrenz. Ganz im Gegensatz zu einer klaren Vollmondnacht, in der das Mondlicht alles in sein fahles Licht taucht und damit alle Straßenlaternen und Taschenlampen überflüssig macht.
Wie spannend, dachte ich, dass ein und derselbe Mond im einen Moment kaum wahrnehmbar ist, und in einem anderen wiederum so hell erscheint, dass man fast geblendet wird, wenn man hineinschaut. Je dunkler es ist, desto deutlicher sieht man ihn.
Diese Eigenschaft des Mondes hat mich dann irgendwie an Gott erinnert. Ist es da nicht manchmal ähnlich? Wenn es mir gut geht und mein Leben strahlend schön ist, kann es schnell passieren, dass ich Gott vor lauter anderen schönen Dingen aus dem Blick verliere. Ich nehme ihn gar nicht wahr, obwohl er unaufdringlich, aber trotzdem beständig, am Rande meines Blickfelds steht.
Hingegen wenn es Nacht um mich wird, wenn alle anderen Lichtquellen meines Lebens verlöschen, scheint er um so heller. Eigentlich stimmt das nicht, denn sowohl der Mond als auch Gott sind immer gleich. Aber wenn ich in Dunkelheit bin und kaum noch sehen kann, nehme ich Gottes Licht viel heller wahr. Erst wenn alles in meinem Leben, um mich herum, mir den Weg nicht mehr erleuchtet, dann fange ich an, mich auf Gottes Licht zu konzentrieren und mich von seinem Licht leiten zu lassen.
Wie gut, dass Gott dort umso heller erscheint, wo es umso finsterer ist.
Wie gut aber auch, dass Gott uns auch dort leuchtet, wo wir ihn auf Grund der vielen anderen Lichtquellen unseres Lebens aus unserer Sicht heraus gar nicht brauchen. Auch dort können wir ihn sehen. Wir müssen uns nur ein wenig anstrengen und den Blick auf ihn richten.

Samstag, 17. März 2018

Good Weather Forecast - Superhumans

© Jon Pride
Lange haben sie und auch wir darauf gewartet, heute ist es endlich soweit, Releaseday! Die 5 Jungs von Good Weather Forecast veröffentlichen ihr neues Album "Superhumans".

Nach langer Zeit haben es die Jungs endlich geschafft und wohnen alle im Raum Nürnberg. Ihre Musik ist elektrisierend, powervoll und sie sind mit einer klaren Botschaft unterwegs. Glaube, Liebe und Hoffnung verbreiten - das ist ihre Vision.

Das neue Album ist definitiv anders als alle anderen zuvor. Aber das ist ja bei den Jungs nichts neues. Sie entwickeln sich seit Jahren und ein Stillstand ist definitiv nicht erkennbar. Klar kann man dadurch Fans "verlieren", aber auch neue dazugewinnen. "Superhumans" ist definitiv mehr Mainstream als die anderen davor. Es ist einfach moderne Popmusik kombiniert mit Synthis und Elektronica. Man merkt es den Jungs an, dass sie mehr wollen. Sie wollen die großen Bühnen der Welt erobern und auch die Charts. Das ist ja für christliche Musiker in Deutschland doch relativ schwierig.

Aber am Ende des Tages geht es den Jungs darum autentische Musik zu machen. Sie wollen den Menschen mit ihrer Musik einen schönen Tag schenken und sie ermutigen positiv durchs Leben zu gehen.

Wir haben uns ein paar Songs aus dem Album rausgepickt und sie mal näher unter die Lupe genommen.

Schon der erste Song auf der Platte, "House of Cards" verspricht einiges. Ein typischer Song um das Album anzuführen. Er gibt nicht zu wenig aber auch nicht zuviel. Man wird in das Album mitgenommen. Der Song macht Lust auf mehr. Musikalisch eher einer der ruhigeren Songs, welcher geschickt mit Neo-R'n'B spielt.

"Superhumans" ist der Titelsong des Albums. Der Sound ist neu, hat einen Hauch von Country, ein eher klassicher Popsong der hier und da mit ordentlich Synthies gespickt ist. Er animiert direkt zum mittanzen und spätestens nach dem zweiten Mal hören auch zum mitsingen. Es geht um das Feeling, dass alles möglich ist, das die Sterne zum greifen nah sind. Ein Song darüber, dass man nicht nur träumen, das zwar auch, aber am Ende des Tages diese Träume auch verwirklichen soll. Glaub an dich und setz alles auf eine Karte.

© Jon Pride
Easy - "Der Chourse ist eher Jazzy und dann geht es in eine urban-vibe Strophe." Das sagte Flo vor ein paar Tagen in einem Radiointerview. Es geht darum das wir verlernt haben abzusschalten und es leicht und locker angehen zu lassen. Vieles nehmen wir zu ernst oder planen alles zu 100%. Genau das lässt uns in Stress ausarten. Also ruhig mal alles "Easy" angehen.

Ein komplettes Gegenteil zu Easy ist der Song "Dancing with Dragons". Er beginnt doch eher düster und melancholisch. Enwickelt sich dann zu einem klassichen 80er Sound. Beim ersten mal hören, Gewöhnungsbedürftig. Aber nach dem 3. - 4. mal ist es ein echt angenehmer Song, der sich sehr gut in die restlichen Songs eingliedert. Textlich geht es darum wie wir mit unseren Schwächen klar kommen. Den "Kein Superheld ohne Schattenseiten" so Sänger Flo. Freunde dich mit deinen Schwächen an und versuche sie in Stärken umzuwandeln.

Der Song, der neben Superhumans definitiv Radiohit potenzial hat, ist "Steel your Time". Er ist nicht ganz so aufdringlich wie Superhumans, aber trotzdem eingängig. Einfach entspannt. Man fühlt sich in den Urlaub versetzt, mit Freunden am Strand oder schlendernt durch eine schöne Stadt laufen. Er verbreitet gute Laune. Musikalisch eine schöne Pop-Nummer mit Akkustik-Gitarren und clever eingesetzten Elektronicparts.

Grundsätzlich musikalisch ein breitgefächertes Album, das ein roten Faden erkennen lässt. Sehr popig, viel Synthis und der ein oder andere Schritt Richtung 80er, Reggae oder Countryelementen. Textlich merkt man das an den Songs nicht nur die Jungs geschrieben haben. Sie sind anders als Songs von den Alben "We Glow" oder "Dreamcity".Es geht nicht mehr so in die Tiefe. Nun kann man sich drüber streiten, ob das zum neuen Image der Band gehört. Das Thema Glaube steht textlich nicht mehr so stark im Vordergrund, sondern wurde mehr vereinzelt in die Songs gepackt. Aber viele die Good Weather Forecast schonmal live erlebt haben wissen, das Frontmann Flo bei jeder Show aus seinem Leben und auch vom Glauben an Gott erzählt.

Das Album bekommt ihr überall. Egal ob bei Gerth Medien, Amazon oder iTunes.

Donnerstag, 15. März 2018

Thema des Monats - Die Kraft des Gebets

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Wie wichtig und kraftvoll Gebet sein kann, davon wird euch heute Sebastian Rochlitzer erzählen.

Sebastian ist Evangelist, Bauchredner und Entertainer. Er lebt mit seiner Frau und ihrem gemeinsamen Kind in Görlitz. Es ist ihm ein Herzensanliegen Menschen für Jesus zu begeistern. Und so ist er unter anderem mit Ulfie unterwegs und bietet sein vielseitiges Programm nicht nur für Kinder an, sondern auch für die gesamte Familie oder auch speziell für Jugendveranstaltungen.


Am 21. Februar 2018 verstarb Billy Graham – einer der wohl bedeutsamsten Prediger des 20. Jahrhunderts – im Alter von 99 Jahren. Ein Satz von ihm, der mir nachgeht, lautet: „If there are any tears shed in heaven, it will be because we prayed so little.“ Zu gut deutsch: „Wenn im Himmel irgendwelche Tränen vergossen werden, dann nur, weil wir so wenig gebetet haben.

Ich weiß nicht wie es dir mit dem Thema Gebet geht. Für mich war es jedenfalls lange Zeit eine Pflicht oder sogar Last, die ich machen musste, weil ich ja gläubig bin. Ich hatte so ein paar christliche Vokabeln gelernt und konnte mich gut ausdrücken, aber beten an sich (vor allem im Privaten) war eher schwierig. Doch dann Begriff ich etwas wunderbares: Gebet ist das größte Privileg, was wir Menschen haben!

Wenn du dir vor Augen führst wer Gott eigentlich ist, dann kannst du eigentlich erstmal nur Ehrfrucht und Respekt haben. Ich meine: Hey – dieser Gott kann durch ein einziges Wort ein Universum aus dem Nichts erschaffen. Niemand kommt ihm gleich. Niemand kann sich mit ihm messen. Und doch ist dieser Gott bereit zu jeder Zeit ein Ohr für mich zu haben. Er macht sich so klein, dass er mir nah kommen kann. Wow! Die Frage ist: Hast du das vor Augen, wenn du ins Gebet gehst?

Eigentlich müsste das schon genug Privileg und Antrieb für uns sein. Doch da Gott uns Menschen kennt, hat er sich sogar noch ein paar Dinge einfallen lassen, um uns zum Gebet zu motivieren. So heißt es zum Beispiel im ersten Johannesbrief: „und was immer wir bitten, das empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist“ (1. Joh 3, 22). Oder im Johannesevangelium: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ (Joh 14,14). Oder bei Matthäus: „und alles was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen.“ (Mt 21, 22). Das sind nur ein paar Beispiele, aber die Bibel ist voll damit. Gott fordert uns regelrecht heraus ihm im Gebet um Dinge zu bitten. Warum? Ich glaube er liebt es uns zu zeigen, dass er real ist und unsere Gebete erhört. Es gibt kaum etwas, was den Glauben mehr Feuer verleiht als eine persönliche Gebetserhörung.

Ich höre schon den Protest: „Aber Gott ist doch kein Wunschautomat!“ „Er erfüllt doch nicht alle unsrere Wünsche!“ Stimmt! Auch ich erlebe häufig genug, dass das was ich von ihm erbitte nicht so eintrifft. Sind deshalb die Bibelverse oben falsch? Ich denke nicht. Wir müssen nur Gott zugestehen, dass er weiß, was wir wirklich benötigen. Das er die viel größere Weitsicht hat und es eine Katastrophe wäre, wenn er nach den (egoistischen) Wünschen von jedem Menschen handeln würde. Und doch lockt er uns ins Gebet. Damit wir ihn dort besser kennenlernen. Damit wir merken dürfen was sein Herz bewegt. Und immer mehr in unseren Gebeten im Einklang sind mit seinem Willen. Und ich bin sicher: Auch sein Herz wird durch unsere Gebete bewegt!

Ein Pfarrer sagte mir mal, dass er mutig geworden ist für Kranke um Heilung zu beten. Ich fragte ihn, wie er damit umgeht, wenn dann nichts passiert. Er meinte bloß: „Davor habe ich keine Angst mehr. Ich habe begriffen, dass nicht ich mich in dem Moment blamiere, sondern Gott.“ Huh – ganz schön Provokant! Aber irgendwie beeindruckt micht, wie sehr er von sich selbst wegsehen und auf Gott schauen kann. Er glaubt fest an die oben genannten Verheißungen und ist deshalb mutig zu beten. Gleichzeitig besitzt er die Gelassenheit Gott Gott sein zu lassen und unerfüllte Gebete nicht persönlich zu nehmen. Das möchte ich auch! Lasst uns doch dafür sorgen, dass es im Himmel keine einzige Träne über zu wenig Gebet gibt.

Montag, 12. März 2018

Impuls für deine Woche

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In Japan werden zerbrochene Schalen und Vasen an ihren Bruchstellen mit Gold repariert, sodass die Gefäße in ihrer Unvollkommenheit vollkommen werden. Hier liegt der Glaube zugrunde, dass, wenn etwas mit Schaden behaftet ist und eine Geschichte hat, es an Schönheit gewinnt.

Genau das können wir auch auf uns und unseren Glauben beziehen. Unsere Herzen bekommen immer wieder Bruchstellen und Risse durch Verletzungen die uns andere Menschen verbal oder wir uns selbst durch unsere Gedanken zufügen. Das schmerzt und oftmals verheilt es auch nicht komplett, aber Gott kann diese Risse nutzen um sein Licht durch uns scheinen zu lassen. Er gebraucht solche Verletzungen um Leute zu erreichen, die ihn noch nicht kennen. Natürlich ist das nicht angenehm, weil keiner gerne verletzt wird. Aber Gott kann alles zum Guten wenden und gebrauchen. Auch wenn wir es noch nicht sehen, geschweige denn verstehen, können. Gott setzt dich wieder zusammen, wenn du zerbrochen bist, aber er wird nicht jede Verletzung verschließen.

Das Lied „Broken Vessels“ (auf Deutsch: „Krüge aus Ton“) von Hillsong greift diese Thematik sehr gut auf. Hör es dir doch einfach mal ganz bewusst an:


Samstag, 10. März 2018

Wir sind wieder unterwegs: Worship Central Tag & Celebrate Event in Lichtenstein

Am nächsten Wochenende sind wir wieder unterwegs. Und es verspricht nicht nur heiß und tanzbar zu werden, sondern auch voller Tiefgang und Ermutigung.

Am 17. März findet nämlich im sächsischen Lichtenstein der Worship Central Tag statt. Ein Tag nicht nur für alle, die sich im Lobpreisteam der Gemeinde engagieren, sondern auch für alle anderen Interessierten. Es geht um Themen wie Anbetung, Songwriting, Technik, aber auch um Schultouren und andere Möglichkeiten, um Menschen für Jesus zu erreichen.

Der Worship Central Tag beginnt um 10.00 Uhr und beinhaltet mehrere verschiedene Sessions und Workshops.

Anmelden kann bei sich dafür hier wo man für einen kleinen Unkostenbeitrag auch ein Mittagessen bestellen kann.

Der Worship Central Tag findet seinen Abschluss im Celebrate Event Warm Up.
Das Warm Up wird eine Mischung aus Lobpreisabend und Konzert sein.
Mit dabei sind die DI-Band aus Lichtenstein, die O-Bros (Rap) und zu guter Letzt Solarjet aus Österreich (Rop-Rock).
Los geht's 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Christlichen Glaubenscentrum Lichtenstein (Böttgerstraße 15) und der Eintritt ist frei!

Weitere Infos findet ihr hier.

Donnerstag, 8. März 2018

Thema des Monats: die Kraft des Gebets

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Es gibt so ein paar Sachen, die einfach zum Christsein dazu gehören wie die Luft zum Atmen: Gemeinschaft mit anderen Christen, Bibel lesen und natürlich das Gebet.
Schließlich "kommunizieren" wir Christen auf diese Weise mit Gott.
Und so unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich kann auch Gebet sein.
Manch einer schreibt ein Gebetstagebuch, ein anderer betet mit Liedern und wieder ein anderer geht raus in die Natur. Manche beten laut, manche leise, manche beten lieber alleine und andere wiederum lieben mit anderen zusammen.

Gebet ist aber nicht unbedingt eine Art Therapieersatz, um sich seine Sorgen von der Seele zu reden. Wer betet, erwartet meistens auch etwas.
Dass Gebet Berge versetzen kann, erleben Christen auch heute noch.


Ein paar Gedanken dazu hat sich auch Martin Dreyer gemacht.
Geboren wurde Martin 1965 in Hamburg, er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Bekannt ist er durch seine unkonventionelle Art über Glaubensdinge zu sprechen.
Er ist Gründer der Jesus Freaks, Prediger und Autor. Neben der Volxbibel hat er auch Bücher wie "Jesus rockt" und "Martin Reloaded - Luthers Schriften für alle" oder das Andachtsbuch "God around the clock".


Eigentlich wollte ich einen gut fundierten, theologische klugen Aufsatz über das Thema Gebet verfassen. Angereichert mit Bibelstellen und ausreichend recherchierter Theologie. Aber ich habe mich dazu entschieden genau das Gegenteil zu tun. Ich möchte von meiner ganz eigenen, persönlichen, subjektiven Erfahrung mit dem Thema Gebet berichten. Falls es so etwas wie „Geistliche Gene“ gibt, müsste ich eine Menge „Gebets-DNA“ mitbekommen haben. Meine vor vier Jahren verstorbene Mutter war eine hingebungsvolle, treue Beterin. Jeden Abend hat sie für uns Kinder stundenlang im Gebet vor Gott gerungen. Dass ich überhaupt ein Christ geworden bin, hat vermutlich sehr viel damit zu tun, dass meine Mutter Stunde um Stunde gebetet hat. Als ich dann viele Jahre später im Predigtdienst landete, habe ich dies oft als große Unterstützung erlebt. Kurz bevor es auf die Kanzel ging, kam eine kurze SMS von ihr. “Martin, ich bete!“

1. Leiden lehrt beten
Was mich an dem Thema lange Zeit fasziniert hat, war, dass durch Gebet Dinge möglich werden, die im Natürlichen nicht möglich sind. Damit meine ich Wunder. Kleine Wunder wie das Finden eines Parkplatzes im Kölner Straßenjungel. Oder große Wunder, wenn es um die körperliche Heilung eines unheilbar kranken Freundes ging.

Immer wenn es Probleme in meinem Leben gab, habe ich angefangen leidenschaftlich zu beten. Jemand sagte mal: “Leiden lehrt beten" und ich denke das stimmt. So kann ich mich an die erste Zeit als Christ erinnern, in der viele meiner Probleme durch Gebet gelöst wurden. Zum Beispiel kommt mir eine Geschichte in den Sinn, welche circa zwei Jahre nach dem ich zum Glauben kam, passiert ist. Damals hatte ich eine Abiturprüfung in Biologie verhauen. Ich betete für ein Wunder und tatsächlich bewertete meine ansonsten sehr strenge Biologie Leistungskurs Lehrerin eine falsche Antwort als „fast richtig“. Ich wurde mit 12 Punkte benotet.

Viele Jahre später bekam ich von Gott einen Traum aufs Herz gelegt: Eine neue christliche Arbeit mit jungen Menschen zu starten, die sich in keiner bestehenden Kirche wohl fühlen. Bis zur Erfüllung dieses Traumes musste ich bestimmt über zwei Jahre Gott damit in den Ohren liegen. Heute ist die daraus entstandene Arbeit fast schon Geschichte. Doch auch hier galt: Die so genannten „Jesus-Freaks“ trafen sich anfangs nur aus einem Grund: Um zu beten. Denn den meisten ging es sehr schlecht und sie brauchten ein Wunder in ihrem Leben, oder eben eine Begegnung mit Gott.

2. Frusterfahrung
Über die Zeit hinweg gesehen gab es auch eine Menge Frust-Erfahrung. Viele Gebete, die einfach nicht erhört wurden. Und das, obwohl auch nach reiflicher Überlegung und biblischer Überprüfung wirklich nichts dagegen gesprochen hätten. Ich hatte geglaubt, bekannt, nach allen Richtlinien gebetet und doch ist nichts passiert. Manchmal passierte sogar genau das Gegenteil und allein die Antwort „In der Ewigkeit wirst du verstehen warum“, reicht mir einfach nicht.

Fast wellenförmig gab es Zeiten in denen ich große Nähe und Gottes Gegenwart beim Beten gespürt habe und dann wieder Phasen in denen mir die Decke als absolute Begrenzung zwischen Erde und Himmel vorkam. „Gott, wo bist Du?“ Vieles ist geschehen, bei dem ich immer wieder die Frage stellen muss „Warum Jesus hast du das zugelassen?“. Denn um Schutz oder Segen wurde gebetet, vorher, nachher und während dessen. Lag es wirklich nur an irgend einer versteckten Sünde, an fehlendem Glauben oder doch an einer falschen „Gebetsstrategie“? Ich kann mir eigentlich auch keinen liebenden Vater als Gott vorstellen, der seine Kinder ungeschützt in die Katastrophe rennen lässt, nur weil sie mal nicht, zu wenig oder vielleicht sogar „falsch“ gebetet haben. Was wäre das für ein Gott?

3. Wobei geht es um Gebet?
Auch wenn viele Bücher über das Gebet genau das Gegenteil im Visier haben: Ich denke, dass Gebet nicht die Gebetserhöhung im Fokus haben sollte. Letztendlich kann es nur darum gehen: Ein allmächtiger Gott möchte, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf ihn richten. Gebet sollte Gott dienen und nicht den Menschen. Wenn dann für uns die berühmten „Brotkrumen vom Tisch fallen“, ist das natürlich super. Aber es kann nicht zentral darum gehen, dass Gott unsere Wünsche erfüllt, wenn wir beten.

Gebet ist Beziehungsgeschehen. Ich „kleines Mensch“ will mit dem großen Gott Zeit verbringen. Ich will mit ihm reden, mich vor ihm ausschütten und ihm vielleicht auch zuhören, wenn ich dazu in der Lage bin. Und da kann es auch mal Zeiten geben, in denen man sauer auf ihn ist, in denen man sogar gar nicht mehr mit einander reden mag. Auch wenn ich eine Menge vom liturgischen Gebet halte, kann ich darin nicht das Zentrum dessen sehen, was zumindest Jesus gemeint hat. Gottes Wunsch ist, dass wir mit ihm in Kontakt bleiben, auf einer natürlichen Basis. Eine gesunde Beziehung vergleichbar mit der eines guten Vaters zu seinem Kind oder wie ein Gespräch unter Freunden. Ohne Floskeln, Phrasen oder Worte, hinter denen unser Herz eigentlich gar nicht nicht steht.

4. Das „Parade Gebet“
Im Parade Gebet aller Christen, welches uns Jesus beigebracht hat, geht es um Dinge des Alltags. Das „Vater Unser“ handelt von der täglichen Versorgung, den ständigen Versuchungen und Kämpfe, mit denen jeder Christ zu tun hat. Es dreht sich um das tägliche begehen von Schuld und das Verletztwerden durch andere Menschen. Und auch um die damit verbundenen Herausforderungen zu verzeihen. Wie in jeder anderen Beziehung auch gibt es Phasen, in denen ich sehr viel mit Gott im Gespräch bin. Nahezu 24 Stunden am Tag. Und dann gibt es wieder eine Zeit, in der es stiller wird. Manchmal aus Enttäuschungen, aus Wut, aus Verletzung, oder auch verursacht durch Verwirrung und unbeantwortete Fragen und Zweifel. Oder eben, weil man sich gerade nicht so viel zu sagen hat.

Und dennoch glaube ich ganz fest, dass es etwas gibt was wir Gott immer wieder neu sagen können, so wie es die Schüler von Jesus auch getan haben: “Herr, lehre uns beten!" (Lukas 11,1)

Martin Dreyer, Berlin

Montag, 5. März 2018

Impuls für deine Woche

Hattest du schon einmal Liebeskummer? Kein angenehmer Zustand, nicht wahr? Es ist schmerzhaft, wenn die Gefühle, die man gegenüber einem anderen Menschen entwickelt, nicht erwidert werden. Der dadurch ausgelöste Stress wirkt sich auch körperlich aus. Dem einen schlägt er auf den Magen, dem anderen aufs Herz und wieder ein anderer leidet dann unter Durchfall.

Das seelische Gleichgewicht ist erschüttert und es braucht Zeit bis man den Kummer überwunden hat. So leicht bricht aber kein Herz. Mit der Zeit heilen die Wunden und man findet eine neue Liebe. – Zu lieben und geliebt zu werden, ist das Schönste, was ein Mensch erleben kann. Man erlebt es als ein wunderbares Geschenk, von dem man nicht begreift, warum ausgerechnet man selbst es ist, der (oder die) es bekommt.

"Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Sünden auf sich nahm und sie gesühnt hat." 
1. Johannes 4,10

Gott gab dem Menschen die Fähigkeit zu lieben, weil er zeigen wollte, wie tief er selbst fähig ist zu empfinden. Empfindet Gott nun auch wie wir, wenn seine Liebe zu uns Menschen nicht auf Gegenliebe stößt? Einige Aussagen der Bibel zeigen uns das. Es schmerzt Gott, wenn seine Liebe missachtet wird. Wie kann denn Liebe zu Gott entstehen? Zunächst müssen wir überzeugt werden, dass Gott uns tatsächlich liebt. Er hat es bewiesen, indem er seinen Sohn in diese Welt sandte, um die Trennung zwischen Mensch und Gott zu überwinden. Er ließ es zu, dass sein Sohn um unserer Schuld willen am Kreuz starb. Wenn wir Gottes Liebe erkannt haben, dann müssen wir in unserem Herzen die Gegenliebe erwachen lassen. Wie das geht? So wie im ganz normalen Leben auch: Man muss seine Sinne und Gedanken einfach auf die Person richten, die liebend um mich wirbt, und ihr die Herzenstür öffnen.


Donnerstag, 1. März 2018

Impulse for your month

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Happy first day of March! Incredible how quickly the first two months of this year have gone by. Usually, we look back at the end of a year, but let's just reflect now for a minute: How is your 2018 going so far? Did you have any resolutions - if so, are you still working on them? Did some wishes already come true, or are you still anxiously waiting for them to be fulfilled? What are challenges you faced already, or you're facing right now? Take a minute to look inside yourself: How are you ACTUALLY doing? We are all quick to answer "I'm fine!" - but are you really?
Because, in case you're not, that's ok. We all struggle, are stressed and sometimes don't know how to deal with all the stuff that life throws at us.
So, maybe you realize that you are actually struggling right now, and that your year has not gone as planned so far. That's fine - because when you feel like you've hit rock bottom, there's no way to go but up. And God has the way ready for you. I know it's hard to recognize his guideposts sometimes, but he will lead and prepare the way for you. No challenge he gives you will be too hard for you to overcome, that's for sure. It's a literal leap of faith sometimes to put all your trust into the Lord, and actually believe even when it seems like there is no way out. But there is: the way up.
I encourage you to make peace with yourself in case you've been struggling lately. If everything has been going great for you, all the better - look at the great way that God opened for you! Either way, coninue to pray, or to start praying all together in case you stopped for whatever reason. He will listen, and he will answer. Be ready to be still sometimes and be receptive of his response, which can be very subtle or unexpected.
One thing is for sure: God guides you and has a way for you, even though it might be rocky sometimes. Afterall, there is really no way to go but up.

 "He will instruct them in the ways they should choose." - Psalms 25:12

Montag, 26. Februar 2018

Impuls für deine Woche

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Als Jesus vom Tod auferstanden ist und seine Jünger ihm begegneten, hat er ihnen etwas wichtiges mit auf den Weg geben:

"Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden1! Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!"
(lies Matthäus 28

Dieser besondere Auftrag galt nicht nur damals für die Jünger, er gilt auch noch heute für uns.

Jesus sagt zu uns: Geht hin!

Aber was bedeutet das jetzt für uns, für dich?

Raus gehen bedeutet vor allem schon nicht, weiter in deiner eigenen Suppe zu schwimmen und es bedeutet auch nicht, dass du dich hinsetzen sollst und warten sollst, dass etwas passiert.
"Geht hin" ist ein klarer Aufruf raus aus der Komfortzone und hinein in die Welt.

Ein Prediger hat vor Kurzem mal dazu folgendes gesagt: "Fische fängt man nicht in der Badewanne."
Mit Fischen kannten sich die Jünger damals ganz gut aus und auch sie wussten, dass sie raus gehen müssen, um Fische zu fangen.

Jesus möchte, dass wir anderen Menschen von seiner guten Nachricht erzählen und dafür müssen wir rausgehen. Das muss in deinem Fall vielleicht nicht unbedingt ein entlegenes Dörfchen in Südamerika oder Afrika sein. Das kann auch dein Nachbar sein. Das kostet oft viel mehr Mut ihm von Jesus zu erzählen als einem Kind in Paraguay.
Aber manchmal müssen wir dieses Risiko eingehen und mutiger werden. Du darfst dir dann sicher sein, dass Gott bei dir ist.

Bitte ihn in dieser Woche ganz bewusst (und das vielleicht auch jeden Morgen neu) dir Menschen zu zeigen, denen du von Jesus erzählen kannst. Bitte ihn, dass er dich in Situationen stellt, in denen er dich gebrauchen kannst und wo du zum Segen für jemanden in deiner Schule, auf Arbeit, im Supermarkt,...werden kannst. Lass dich darauf ein und du wirst überrascht sein, was alles passieren kann.

Gerne kannst du uns auch von deinen Erfahrungen erzählen.

Ich bete dieses Gebet schon seit Anfang Februar (mehr oder weniger bewusst) jeden Morgen. Und kaum hatte ich es das erste Mal gebetet, stand ein Bewerbungsgespräch vor mir. Normalerweise gehört mein Glaube da nicht unbedingt zu den Punkten auf meinem Lebenslauf, von denen ich dann spreche, aber an jenem Tag hatte sich das so ergeben und Gott stellte mich in eine Situation wo ich meinen Glauben vor anderen bezeugen konnte.

Sonntag, 25. Februar 2018

Special: Olympische Winterspiele in Südkorea

battabox.com
Gerade sind die Olympischen Winterspiele in Südkorea zuende gegangen. Doch für viele werden sie noch lange in Erinnerungen bleiben.

So auch bei der Nigerianischen Frauen Bob-Mannschaft. Noch nie gab es ein Bob Team aus Nigeria. Die drei Frauen die sich dafür qualifizierten waren vorher bekannte und erfolgreiche Leichtathleten.  Seun Adigun, Ngozi Onwumere und Akuoma Omeoga leben derzeit in den USA. Adigun gehört nun zu den Athleten die sowohl an Sommer- wie auch Winterolypiaden teilgenommen hat. Sie startete 2012 in London über 100 Meter Hürden für Nigeria. Ngozi Onwumere ist Afrika-Meisterin mit der 4mal 100 Meter Hürden Staffel.

Aber für alle drei gibt es einen wichtigen Punkt in ihrerm Leben. Gott.

So sagt Seun Adigun sie sei eine gottesfürchtige Frau. Sie glaubt, dass man gesegnet wird, wenn man seine Möglichkeiten ausschöpft und mit einem selbstlosen Herzen agiert. Weiter sagt sie, dass einem alles im Leben durch Gott ermöglicht wird.
Auf Facebook schreibt sie:
"It's one thing to aspire to greatness, and it's another thing to allow a selfless act to magnify all that you represent. This is God's work. Live in your purpose and rise #AboveTheNoise. History has been made." (Es ist eine Sache, nach Größe zu streben, und es ist eine andere Sache, eine selbstlose Handlung zu erlauben. Dies ist Gottes Werk. Lebe nach seiner Absicht und erhebe dich. Es ist Zeit Geschichte zu schreiben.)


Auch für Ngozi Onwumere ist der Glaube wichtig. Auf ihrerm Facebook Account schreibt sie "Jesus is the lover of my soul." (Jesus ist jener, der meine Seele liebt.) Oder auch: ".. With God on your side, no one can be against you." (Wenn Gott für dich ist, wer kann dann gegen dich sein.)



Donnerstag, 22. Februar 2018

Thema des Monats: der Kampf gegen die zerstörerischen inneren Stimmen


Im Februar widmen wir uns einem schwierigen Thema, das oft in christlichen Kreisen tot geschwiegen wird, obwohl es viele Menschen betrifft - vielleich auch deinen Nachbar oder deine Cousine?

Unsere BHR-Autorin und Mitbegründerin Nici möchte heute mit euch ihre Gedanken zum Thema "Suizid und Depressionen" teilen.


Depressionen, Suizidgedanken. Ein schwieriges Thema. Man selber ist ja der Meinung, dass einem sowas nie passieren würde. Gerade als Christ an Selbstmord zu denken ist doch eigentlich gar nicht möglich, denn Hilfe kann man sich doch überall holen. Doch so einfach ist das nicht. Und gerade die Menschen, von denen man es nie erwarten würde, haben damit zu kämpfen.

So ging es auch mir. Ich war 16 Jahre, hatte meinen Realschulabschluss in der Tasche und einen Ausbildungsvertrag bekommen. Alles war perfekt. Dann der erste Arbeitstag. Ich war motiviert bis in die Haarspitzen. Aber das verging sehr schnell. Dieser Wechsel vom Schulalltag in das wirkliche Leben war sehr schwer. Ich konnte nichts mehr essen, hatte immer das Gefühl irgendwas falsch zu machen. Ich konnte einfach nicht mehr. Das alles war zuviel für mich. Ich war dafür noch nicht bereit. Und dann kamen die Gedanken. Von wo kann ich herunterfallen und mir etwas brechen. Ich wusste, dass sind dann erstmal 6 Wochen wo ich nicht auf Arbeit muss. Und dann stand da eine Leiter. Es war keine gute Idee. Ich lag auf dem Boden, hatte mir natürlich nichts gebrochen, aber mein Körper schmerzte an jeder Stelle. Ich konnte aber aufstehen und auch alleine nach Hause gehen. Ein paar Prellungen hatte ich mir zugezogenen und durfte 1 Woche zu Hause bleiben. Danach ging es auch zum Glück in die Berufsschule und so gewöhnte ich mich langsam an die neue Situation und meinen neuen Lebensabschnitt, die Ausbildung.

Jetzt denkt ihr, ok, so ein Schritt von Schule in die Ausbildung ist schwer und da kann so was ja schon mal passieren. Aber ähnliches ist mir auch auf einer Konfirmandenfreizeit passiert. Es war meine 3. oder 4. als Mitarbeiterin. Ich war Gruppenleiter. Also jemand, der auch Entscheidungen treffen musste. Aber auch einfach ich, die mehr wollte. So zum Beispiel in unserer Worshipband mitzumachen. Nur leider wollte das nur ich und nicht die Anderen (im Nachhinein ist das auch richtig gewesen - mit etwas Abstand wusste ich dann auch das meine Begabungen wo anders lagen).
Aber in dem Moment fühlte ich mich nur extrem missverstanden und auch zutiefst verletzt. Zugleich wies mich mein bester Freund ab nachdem ich ihm meine Gefühle dargelegt hatte. Das war zuviel. Ich rannte weg. Weg von meinen Aufgaben, vor allem. Ich ging auf eine kleine Anhöhe. Dort war ein Felsen wo es gut 20 Meter nach unten ging. Ich kletterte über die Absperrung und wollte springen. Ich schaute noch einmal in den Himmel und flehte Gott an. Alle erzählten immer von ihren Erlebnissen mit ihm. Was er Gutes an ihnen getan hatte. Und so flehte ich zum ihm: "Herr, wenn du hier wirklich einen Platz für mich hast wo ich gebraucht werde, dann zeig es mir. Gib mir ein Zeichen, bitte!" Ich fühlte mich wie ein hilfloses Wesen. An diesem Tag war der Himmel stark bedeckt. Kein einziger Sonnenstrahl zeigte sich. Doch als ich gerade die Absperrung los lassen wollte riss mit einmal die Wolkendecke auf. Der Sonnenstrahl traf mich mitten ins Gesicht. So klar hatte ich nicht mit der Antwort gerechnet. Ich kletterte zurück und ging wieder zu den Anderen.
Dort hatte ich ein langes Gespräch mit unserer Gemeindepädagogin.

Ich will jetzt gar nicht so viel schreiben, was du tun kannst, wenn du Depressionen hast. Denn das ist ein schwieriges Thema und für jeden total unterschiedlich. Wichtig ist immer: Such dir jemand zum Reden. Friss es nicht in dich hinein. Das ist das Schlimmste was du tun kannst. Rede mit deinem besten Freund / deiner besten Freundin, jemand in deiner Gemeinde, einfach wo du dich wohlfühlst.

Und Suizid, solche Gedanken wie ich sie hatte - man, das ist echt kompliziert. Mit Suizid machst du es definitiv nicht besser. Was bringt es denn? Klar, für dich ist es dann vorbei. Aber die Leute, die dir nahe stehen? Weißt du, was du ihnen damit antust. Hol dir Hilfe, und zwar schon beim ersten Gedanken an sowas.

Was mich immer begleitet und was mir hilft ist folgende Bibelstelle:

Dein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das meinen Weg erleuchtet. Psalm 119,105

Das ist mein Taufspruch. Er begleitet mich jetzt seit etwas mehr wie 10 Jahre. Und in jeder Situation, wo ich nicht weiter weiß und mir wieder schlechte Gedanken in den Kopf kommen, denke ich daran. Der Herr kennt meinen Weg, warum auch immer es manchal nicht einfach ist, er wird's schon gut machen.

Mehr zum Thema Suizid findest du auch im verlinkten #ImpulsfürdeineWoche vom letzten Jahr.

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Wenn du Suizidgedanken haben solltest, sprich mit deinen Freunden darüber oder rufe die Telefon Seelsorge (0800 1110111) an. Auch gibt es viele Organisationen und Leute, die dir zuhören, wie u25-deutschland oder To Write Love On Her Arms.
Und falls du jemanden kennst, der mit solchen Gedanken spielt, dann sei da für ihn und zeig ihm, dass er oder sie in dieser Welt nicht alleine ist. Bete mit der Person und versuch ihm/ihr zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist. Hilf ihm/ihr, nimm ihn/sie ernst und zeig ihm/ihr die Liebe Gottes.
Niemand ist alleine.

Dienstag, 20. Februar 2018

Buch: #bibelstory

via
In der Arbeit mit Jugendlichen - sei es auf Konfirmandenfreizeiten, in der Jugendstunde, im Teenkreis oder auf anderen Freizeiten - stehen die Mitarbeiter immer wieder neu vor der Herausforderung ansprechende Andachten und Bibelarbeiten vorzubereiten, die natürlich auch immer up-to-date sind.
Die große Hürde ist dabei, die Jugendlichen zu "fesseln", damit sie auch über einen längeren Zeitraum z.B. bei Bibelarbeiten aufmerksam bleiben und nicht nach wenigen Minuten abschalten.

Nach dem Buch "#gottesgeschichte" von Armin Kistenbrügge ist nun "#bibelstory" ein weiteres gutes Hilfsmittel Jugendlichen die Bibel nahe zu bringen.

An diesem Buch vom Bibellesebund haben verschiedene Autoren mitgewirkt, die schon viele Jahre in der christlichen Jugendarbeit tätig sind, u.a. auch wieder Armin Kistenbrügge.
Sie haben 10 Bibelarbeiten entwickelt, die eine Dauer von ca. 90-120 Minuten haben. Aufgrund der Länge sind diese Bibelarbeiten weniger für eine wöchentliche Gruppenstunde geeignet, aber viel mehr für Freizeiten, wie Konfirmandenfreizeit, oder Camps und Gottesdienste.

Diese Bibelarbeiten führen durch die gesamte Bibel, von der Schöpfungsgeschichte bis zur Offenbarung. Es geht um Thema wie Beziehungen, Freundschaften, Hoffnung, Vertrauen und Schuld.

Die Bibelarbeiten haben alle den gleichen Aufbau: Begrüßung, Einstieg ins Thema, Erarbeitung, Austausch und Schluss.
Für jede Bibelarbeit gibt es kleine Videos (viele Jugendliche kann man nur noch multimedial erreichen), die tiefer ins Thema einführen und andere Materialien wie Fragen, Printables (also kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken für die Bibelarbeit) und kleine Give-Aways (also Geschenke zum Mitgeben als Erinnerung) auf einer DVD, die im Buch enthalten ist. Mit Spielen oder Rollenspielen wird spielerisch in das Thema eingeführt. Und zum Weiterdenken gibt es am Schluss noch App-Hinweise, die sich ebenfalls auf der DVD befinden.

Das Buch ist modern und ansprechend illustriert und liegt am Puls der Zeit.

Zu kaufen gibt es das Buch u.a. bei Gerth Medien für 16,95 €.