Samstag, 31. März 2018

Osterspecial – Die Kreuzigung war vermutlich doch nicht die beste Idee

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Eigentlich schien der Aufruhr in Jerusalem gelöst. Der Unruhestifter wurde zur Hinrichtung fortgebracht und die Angelegenheit so geklärt. Aber dann verliefen die Dinge anders als sonst:

Hinrichtungen und Kreuzigungen sind im römischen Reich mehr oder weniger an der Tagesordnung und nicht zwangsläufig mit Aufregung verbunden. Auch Hinrichtungen von Personen mit hohem öffentlichen Interesse kommen mitunter vor. Im Normalfall passiert auch da nichts Außergewöhnliches. Die Leute verfolgen das Spektakel, es kommt zu Schmähungen, Spott und vielleicht ein paar Rangeleien am Rande. Aber mit der Zeit oder spätestens mit dem Tod des Verurteilten verfliegt das Interesse und der Alltag kehrt zurück.
An der Kreuzigung des Jesus aus Nazareth war aber etwas anders. Gestern Mittag, zu der Zeit als sie ihn schon ans Kreuz geschlagen hatten, war ich im Haus des Pilatus in der Stadt. Ich hatte mit der ganzen Sache auch schon mehr oder weniger abgeschlossen, als es plötzlich dunkel wurde. Nicht eine-Wolke-schiebt-sich-vor-die-Sonne-dunkel, auch nicht schlimmes-Unwetter-mit-Blitz-und-Donner-dunkel. Es wurde Finsternis. Wie in der Nacht. Und das mitten am Tag.
Daraus folgte natürlich einige Aufregung. Alle stolperten mehr oder weniger hin und her und versuchten sich zu organisieren, die normalen Beschäftigungen kamen zum Erliegen. Alle sammelten sich irgendwo und warteten und hofften, dass die Finsternis bald vorüber geht. Es war wirklich unheimlich.
So verging eine Stunde, es verging eine zweite Stunde, es verging eine dritte Stunde. Nach drei Stunden waren die meisten nervlich ziemlich am Ende, doch dann ging es erst los. Es gab ein Erdbeben, wie ich noch keines erlebt habe. Ich dachte, ich muss sterben.
Danach war es zwar vorbei und es wurde auch wieder hell, aber die bedrohlichen Gedanken blieben. Ein offensichtlich Unschuldiger, der von sich selbst behauptet hatte, er sei Sohn eines Gottes, wird zum Tod verurteilt und hingerichtet. Und am gleichen Tag bricht so eine außergewöhnliche Naturkatastrophe über uns herein. Das kann doch kein Zufall sein.
Man sagt zwar, dass Jesus jetzt tot und begraben ist, aber wer weiß, was trotzdem noch alles kommt? Ich habe von einem zerrissenen Vorhang im Tempel gehört, der das religiöse Weltbild der Juden gewaltig ins Wanken gebracht hat. Und von offenen Gräbern. Schaurig.
Ich hatte gehofft, dass ein guter Schlaf in der Nacht dieses Unwohlsein vertreibt, aber ich habe auch heute noch ein ungutes Gefühl.
Wenn Pilatus, die Hohen Priester und das ganze Volk mit dieser Hinrichtung mal nicht einen riesigen Fehler gemacht haben.

Fortsetzung folgt…

Freitag, 30. März 2018

Osterspecial – Von Volksfest zu Tumult in weniger als 24 Stunden

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Gestern schien in Jerusalem noch alles in Ordnung, aber heute im Laufe des Tages hat sich einiges zugetragen:

Ich hatte es ja geahnt. Wenn religiöser Eifer auf so viele Menschen trifft, kann nur Unruhe und Aufstand dabei herauskommen. Momentan hat sich die Lage in der Stadt zwar wieder etwas beruhigt, aber zwischendurch sah es auch mal ganz anders aus. Aber der Reihe nach:
Ich hatte ja schon berichtet, dass die Ältesten der Juden hier Differenzen mit einem Wanderprediger aus Nazareth hatten. Differenzen ist vielleicht etwas untertrieben, denn gestern Abend noch haben sie ihn einfach festgenommen und die ganze Nacht verhört. Und heute Morgen standen sie vor unserer Tür und lieferten ihn aus.
Ihr Anliegen war relativ offensichtlich, sie wollten ihn beseitigen und brauchten dazu die Hilfe von Pilatus. Um aus den wilden Anschuldigungen der Hohen Priester schlau zu werden und etwas Klarheit in die Angelegenheit zu bringen, fand zuerst ein Verhör statt. Es war eine seltsame Situation: Auf der einen Seite die Priester, die ununterbrochen die verschiedensten Anklagen vorbrachten, auf der anderen dieser Wanderprediger, Jesus, der kein einziges Wort sagte. Nur die Frage, ob er der König der Juden sei, bejahte er. Die ganze Sache mutete immer mehr an wie eine Intrige, um diesen Jesus aus dem Weg zu schaffen. So ähnlich sah das vermutlich auch Pilatus, auf dessen Stirn sich deutliche Falten abzeichneten.
Er war in einem Dilemma. Der Angeklagte war offensichtlich unschuldig, aber es sah nicht so aus, als ob die Religionsführer von ihm ablassen würden. Geschickt versuchte Pilatus eine Tradition auszunutzen, um aus dieser misslichen Lage zu kommen: Zum Fest war es üblich, dass er dem Volk einen Gefangenen freigab. Er stellte also Jesus zur Wahl und hoffte so an den erbitterten Hohen Priestern vorbeizukommen. Ein guter Plan. Doch er hatte sich verschätzt, denn die sie hatten das Volk aufgewiegelt. Es war befremdlich. Die versammelten Menschen schrien und verlangten nicht etwa die Freigabe dieses friedlichen Wanderpredigers, sondern die eines berüchtigten Gefangenen. Jesus aber sollte getötet werden. Die Rufe nach der Kreuzigung gingen durch Mark und Bein. Nun war die Situation wirklich kritisch, ein Unschuldiger auf der Anklagebank und draußen das aufgebrachte Volk, das ihn tot sehen wollte. Was sollte Pilatus beschließen?
Er tat das einzig Logische: Jesus zur Kreuzigung übergeben. Lieber diesen einen Menschen umgebracht und Ruhe in die Sache gebracht, als Unruhe und Chaos in der Stadt zu riskieren. Wer weiß wie viele dabei umkommen könnten?
Was mich aber dann wirklich verwundert hat, waren die Skrupel des Pilatus, ihn zu verurteilen. Meine Erfahrungen mit der Justiz haben mir gezeigt, dass die Wahrheit nicht bei allen Verfahren die oberste Priorität genießt. Er wäre nicht der einzige zu Unrecht Verurteilte gewesen. Warum also nicht einfach diesen Prediger opfern, um die Dinge wieder zurecht zu rücken?
Pilatus ließ sich jedenfalls Wasser bringen, wusch seine Hände und beteuerte seine Unschuld. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Verurteilt hat er ihn dann trotzdem.
Es folgte das übliche Kreuzigungsspektakel. Die Soldaten der Truppe machen sich immer ihren Spaß daraus. Ihm wurde eine Krone aus Dornen aufgesetzt und sie haben „König der Juden“ mit ihm gespielt. Danach wurde der Verurteilte unter Schlägen und Spott erst aus dem Prätorium und dann aus der Stadt getrieben. Soll der Tumult doch dort weitergehen und sich hoffentlich verlaufen.
Hier ist wieder Ruhe eingekehrt. Gespenstische Ruhe.

Fortsetzung folgt…

Donnerstag, 29. März 2018

Osterspecial – Eine aufregende Woche

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Mit der Passions- und Ostergeschichte verhält es sich fast genauso wie mit der Weihnachtsgeschichte. Sie bleibt Jahr für Jahr die gleiche. Und wie viele Dinge, die wir zu oft gehört haben, kann es sein, dass sie uns nur noch langweilt. Deshalb gibt es heute und in den nächsten Tagen hier die fast 2000 Jahre alte Geschichte aus einer anderen Perspektive.
Wir wollen einen jungen römischen Soldaten begleiten, der in jenen Tagen aus der Welthauptstadt Rom an den Rand des Reiches nach Jerusalem versetzt wurde:

Ich muss gleich zugeben, dass ich mir die Versetzung hierher nicht gewünscht habe. Nach meiner Ausbildung wäre ich gerne in Rom geblieben, oder wenigstens in der Umgegend von Rom, wo ich aufgewachsen bin. Natürlich ist die Anstellung am Hof des Statthalters Pilatus ein guter Posten, aber in dieser Provinz mit lauter Fremden fühle ich mich trotzdem unwohl. Das liegt auch an diesem seltsamen und störrischen Volk, was hier lebt. Ich kann das nicht nachvollziehen. Wir haben ihnen den Frieden gebracht, unsere Technologie, unsere Weisheit und unsere Götter. Und trotzdem wird man auf der Straße schief angeschaut und Aufstände und Attentate gibt es auch immer wieder. Wieso erkennen diese Leute den Segen nicht, den wir ihnen gebracht haben?
Am meisten verwirrt mich allerdings ihre religiöse Tradition. Hier in Jerusalem steht ihr Tempel und um diesen dreht sich hier alles. Oder vielleicht sollte ich besser sagen, um die religiöse Elite im Tempel dreht sich alles. So klingt es zumindest wenn ich mir die Erzählungen hier im Prätorium anhöre.
Momentan findet irgendein Glaubensfest statt und in Jerusalem ist die Hölle los. Menschen aus aller Herren Länder sind hergekommen, um im Tempel zu feiern. Was für ein Aufwand. Und das nur, weil diese Leute nur einen einzigen Tempel haben. Kann man sich das vorstellen? Ich kann es ja schon nicht nachvollziehen, dass sie nur einen Gott haben, aber dazu auch nur einen Tempel? Kein Wunder, dass an diesen Tagen hier alles mit Menschen überfüllt ist. Hoffentlich gibt es keinen Aufstand. Die Stadt ist schon unruhig. Vor ein paar Tagen ist irgendein Wanderprediger hier nach Jerusalem gekommen. Er wurde von den Massen gefeiert und das muss die Religionsführer hier irgendwie beunruhigt haben. Ich verstehe zwar den Zusammenhang nicht ganz, aber seitdem gehen deren Abgesandte und Boten hier ein und aus und das ist nicht der Normalfall. Es ist mir im Prinzip auch gleichgültig, sollen sie ihre Differenzen doch untereinander ausmachen. Unsere Religion ist so oder so die überlegene. Wir haben viel mehr Götter und vor allem auch Tempel. Das ist es, was zählt. Und der Erfolg unseres Glaubens ist nicht zu übersehen, schließlich herrscht Rom über den gesamten Mittelmeerraum und nicht Jerusalem.
Hauptsache in den nächsten Tagen ist aber, dass Ruhe und Ordnung in der Stadt gewahrt bleiben. Besonders weil gerade so viel Trubel herrscht.
Dafür sind wir römischen Soldaten hier und das ist auch meine Aufgabe.

Fortsetzung folgt...

Dienstag, 27. März 2018

Wir werden 6 Jahre alt! BHR hat Geburtstag.

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6 Jahre
72 Monate
313 Wochen
2191 Tage
52 584 Stunden
3 155 040 Minuten
189 302 400 Sekunden

So lange gibt es Burnin' Heart Reports.

Das ist selbst für uns der absolute Wahnsinn. Nie hätten wir gedacht das es uns so lange geben wird. Natürlich gibt es auch bei uns Hochs und Tiefs, aber wir versuchen immer die besten Posts für euch zu schreiben.

Seit unserer Gründung gab es für euch 1396 Posts. Außerdem können wir über 712.400 Klicks verzeichnen. Das macht im Durchschnitt 325 Klicks pro Tag.Wir haben euch in 80 Interviews Bands, Solokünstler und interesante Menschen vorgestellt. Für euch haben wir uns knapp 200 Musikvideos angeschaut, knapp 150 CDs angehört, knapp 60 Filme angesehen und 100 Bücher gelesen. Unsere Impulse für eure Woche und auch die englischen Impulse für den Monat liegen mittlerweile bei 375 Beiträgen.

Was bleibt da noch zu sagen? Wir machen auf jedenfall weiter. Was sollten wir auch sonst tun? :)

Wie jedes Jahr sagen wir Danke,

DANKE, dass ihr Burnin' Heart Reports lest;
DANKE für euer Feedback auf dem Blog, bei Facebook, Twitter, Google+ und in persönlichen Gesprächen;
DANKE an über 500 Facebook-Liker, Twitter-Follower, Google+ Folger und Blog-Abonnenten;
DANKE an alle, die Posts von uns geteilt haben und Freunden von uns erzählt haben;
DANKE für jedes einzelne Gebet;
DANKE für eure Vorschläge;
DANKE an alle Bands, Autoren und Verläge, die uns mit CD-, Buch- und Filmmaterial unterstützen;
DANKE an alle Veranstalter, die uns immer wieder herzlich willkommen heißen, uns einladen, uns Tickets für Gewinnspiele zur Verfügung stellen, sich um uns kümmern, uns beherbergen und uns einen Stand zur Verfügung stellen;
DANKE an alle Spender, die unseren kleinen Bus am Stand füttern;
DANKE an alle Kritiker, die nicht an uns geglaubt haben und uns damit nur bestärkt haben weiter zu machen;
DANKE an jeden einzelnen für gute, lobende und aufmunternde Worte;
DANKE an Gott für seinen Segen und die Bewahrung unterwegs;
DANKE an all diejenigen, die uns geholfen haben, wenn wir mal mit unserem Auto liegen geblieben sind ;)
DANKE an alle, die in irgendeiner Form am Blog mitgearbeitet haben;
DANKE an Caro Beyer, die hier definitiv namentlich genannt werden muss. Caro ist eine der Muttis dieses Blogs. Mitgründerin und jemand ohne den es diesen Blog bestimmt nicht mehr geben würde. Sie treibt alle an. Ganz große Liebe geht raus an dich.
DANKE an alle, die wir jetzt hier vergessen haben aufzuzählen.



Und wie jedes Jahr haben wir wieder was tolles für euch.

Das heißt, es gibt 3 Überraschungspakete zu gewinnen. Darin enthalten können CDs, Bücher und / oder Filme sein. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach.

Wie viele Beiträge haben wir in den letzten 6 Jahren veröffentlicht? 

Und ihr könnt uns gerne noch eure Highlights der letzten 6 Jahre verraten oder was ihr mit BHR verbindet.

Schick uns deine Antwort bis 9.April 2018 (23:00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de
Das Los entscheidet über den Gewinner, welcher am 10. April auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 15. April 2018 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Montag, 26. März 2018

Impuls für deine Woche

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Bist du schon mal Tandem gefahren?

Das kann ganz schön abenteuerlich sein.
Und wenn die beiden Tandemfahrer nicht im gleichen Takt sind kann das auch ganz schön ins Auge gehen. Man muss sich gegenseitig vertrauen können. Vor allem der Hintermann, denn er sieht nicht, was der Vordermann tut. Strampeln müssen beide. Balance halten auch. Aber der Vordermann lenkt und er sieht auch, wohin der Weg führt.

Mit dem Glauben ist das ähnlich wie beim Tandemfahren.
Wenn du Jesus ans Steuer, also an das Lenkrad lässt, dann kannst du dir sicher sein, dass du ihm vertrauen kannst und dass er euch sicher den Weg entlang führt, vorbei an Stolpersteinen. Das kann zwar manchmal ganz schön holprig werden, aber er wird dich sicher ans Ziel bringen.

Samstag, 24. März 2018

Worship Central Tag und Celebrate Warm Up in Lichtenstein

Am letzten Wochenende haben wir uns durch den Schnee gekämpft und waren in Lichtenstein, wo uns ein toller und segensreicher Tag erwarten sollte.

Als erstes Stand der Worship Central Tag auf unserem Plan.
Dieser wurde vom Christlichen Glaubenszentrum Lichtenstein, Alpha Deutschland und der internationalen Lobpreis-Bewegung Worship Central.
Und wie man unschwer erkennt, stand natürlich das Thema Lobpreis im Mittelpunkt.
Nach einer Lobpreis-Session gab es einen kurzen und sehr anschaulichen Input. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit den beiden Workshops, die sich die Teilnehmer, die überwiegend aus freien Gemeinden kamen, im Vorfeld auswählten, und einer 2. Session in der die Fragen der Teilnehmer beantwortet wurden. Da das Glaubenszentrum auch seit einigen Jahren Schultouren veranstaltet, durfte auch dieses Thema Teil des Worship Central Tages sein. Für Interessierte gab es deshalb während der 2. Session einen zusätzlichen Workshop, bei dem über Schultouren informiert wurde.

Den Abschluss fand der Trainingstag in einem Lobpreisabend und Konzert: dem Celebrate Warm Up.

Den Anfang dafür machte die DI_band, eine Band mit Lobpreismusikern aus der Gastgeber-Gemeinde. Mit Liedern von Bethel Music, Hillsong und einigen anderen lobten sie gemeinsam mit den Besuchern und Teilnehmern des Worship Central Tages Gott.
Und danach wurde es vom Stil her etwas anders. Der Tiefgang kam aber dabei trotzdem nicht zu kurz.
mehr Fotos unter Time Passed By Photography

Die beiden Brüder von O'Bros aus München legten von der ersten Sekunde an voll los und heizten so richtig ein. Tanzbarer Sound, gepaart mit tiefgängigen Texten im Double Time Stil - das sind die O'Bros. Und das kam richtig gut an. Bei dem Speed, den sie auf der Bühne hinlegten, konnte man sich nur wundern, woher sie die Energie nahmen. Im extrem tanzbaren Beat fanden Songs wie "Schalabanda Flow" und "Chvrchies" rasch einen Weg in die Gehörgänge des doch recht jungen Publikums. Ein Konzert der beiden Brüder sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen.

Keine Unbekannten sind Solarjet im sächsischen Lichtenstein, waren sie doch schon einige Male mit am Start und tourten sogar im letzten Jahr durch die Schulen der näheren Umgebung. Die Besucher des Celebrate Warm Ups waren einige der ersten, die die neuen Songs der 3 Österreicher zu hören bekamen. Und als wäre das nicht genug, hatten die 3 auch noch ihre brandneue EP "Verlieren" mit dabei. Neben bekannten Songs wie "Wenn das so ist", können sich die neuen Songs echt hören lassen. "#ohnemakeup" hängt selbst jetzt, Tage später, noch als Ohrwurm Einzug in die Gehörgänge.

Nach diesem Warm Up kann die Schultour im August und das Celebrate Event nur ein absoluter Kracher werden. Wir freuen uns jetzt schon drauf!

Donnerstag, 22. März 2018

Thema des Monats - die Kraft des Gebets

In diesem Monat geht es ja um das Gebet.
via Burning Nations - Fabian ist in der Mitte zu sehen

Neben Martin Dreyer hat sich auch Fabian von Burning Nations Gedanken dazu gemacht.
Fabian ist der Schlagzeuger der Metalcore Band. Die Band aus der Nähe von Freiburg gibt es seit 2010. Es ist der Band ein Anliegen, mit ihrer Musik Menschen zu erreichen und von ihrem Glauben weiterzuerzählen.


Heute soll es um Thema gehen, dass einem in christlichen Kreisen extrem häufig begegnet und bei dem es sich lohnt, sich einmal genauer Gedanken darüber zu machen – um das Thema „Gebet“.
Tatsächlich scheint das Gebet einen sehr hohen Stellenwert im christlichen Glauben zu haben. So ist es - häufig auch schon vorformuliert - fester Bestandteil eines Gottesdienstes. Das bekannteste ist dabei wohl mit Abstand das „Vater Unser“, das wohl die meisten von uns spätestens im Konfirmandenunterricht auswendig lernen mussten. Und ich bin der Meinung, es ist gut, das „Vater Unser“auswendig zu können, da es vieles auf den Punkt bringt. Auch ist es toll, dass schon fertig formulierte Gebete existieren, wenn jemand nicht weiß, was oder wie er beten soll. Außerdem prägen sich vorformulierte Gebete oft so gut ein, dass man sie auch dann no ch weiß, wenn das Gedächtnis schon anfängt nachzulassen, was man bei älteren Geschwistern beobachten kann.
Mir ging es im Gottesdienst jedoch schon häufiger so, dass ich den Eindruck hatte, dass bei diesem kollektiven Beten des „Vater Unser“ die Worte monoton herunter gerattert werden. Das ist der Moment, wo man sich selbst dabei ertappt, dass man Worte ausspricht ohne darüber nachzudenken.
Spätestens an diesem Punkt lohnt es sich, darüber nachzudenken, was „Gebet“ ist und was es nicht ist.
Wenn man sich mit anderen Christen unterhält, könnte man manchmal auf die Idee kommen, zu beten sei Teil eines christlichen Aufgabenkataloges, den es unbedingt zu erfüllen gilt. „Als Christ muss man beten!“ Dieser Ansatz wird dem ganzen erstens nicht gerecht und kann zweitens dazu führen, dass das Gebt aus einem Zwang heraus geschieht. Frei nach dem Motto „Habe ich heute schon mein Pensum weg-gebetet?“ oder „Reicht es, dass es Gott noch gefällt?“
Festgefahren in dieser Denkweise, übersieht man leider sehr schnell was für ein Riesenprivileg es ist, dass wir beten dürfen! Beten heißt, dass ich persönlich mit Gott in Kontakt treten darf!
Wie genial ist das denn bitte? Ich, ein kleiner Mensch mit Ecken und Kannten, all seinen Fehlern und Problemen bekomme eine „Privataudienz“ beim Schöpfer des Universums! Und das jedes mal, wenn ich es in Anspruch nehme. 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Ohne Voranmeldung oder Warteschleife.
Wenn ich mir im Alltag die Zeit nehme um zu beten, mache ich das, wozu ich als Mensch laut biblischer Überlieferung geschaffen wurde: um als lebendiges Gegenüber in der Beziehung zu meinem Schöpfer zu leben. Und in einer Beziehung mit jemandem zu leben heißt, dass ich Zeit mit dem anderen verbringe und mit ihm rede. Welche Beziehung kann auf Dauer funktionieren, wenn die Beteiligten keine Zeit füreinander haben? Und wenn ich in einer Beziehung mit jemandem lebe, habe ich da nicht Interesse am anderen? Niemand trifft sich mit einem besten Freund, weil er muss oder verbringt Zeit mit seinem Ehepartner, damit er es auf seiner „To-Do-Liste“ abhaken kann.
Wieso fällt es dann gerade Christen scheinbar oft so schwer im Alltag zu beten oder Zeit mit Gott zu verbringen? Vielleicht sind unsere zeitlichen Ressourcen in dieser schnelllebigen Welt oft auch einfach zu begrenzt. Jeder von uns hat Termine.... Arbeit, Schule, Studium, Ehrenamt. Und Zeit für die Dinge, die Spaß machen will man ja auch noch haben. Ich glaube, man muss hier niemandem erklären, wie ein vollgepackter Alltag aussehen muss. Und auch nicht, wie schwer es in diesem ganzen Trubel fallen kann, eine ruhige Minute fürs Gebet zu finden.
Aber mal ehrlich: Sind die Ressourcen wirklich immer so begrenzt oder gehe ich einfach zu verschwenderisch damit um? Ist es vielleicht an der Zeit meine Prioritäten zu überdenken, mir neu bewusst zu machen, welchen Stellenwert meine Beziehung zu Gott hat?
Denn eins ist klar: Gott ist die Beziehung zu uns Menschen, dass er sogar seinen einzigen Sohn opfert, damit wir in dieser Beziehung zu ihm leben können. Und das macht er einzig allein aus Liebe. Also was hält mich davon ab, diese Liebe zu erwidern? Was hält mich davon ab, im Gebet zu ihm zu kommen und in diese Beziehung zu leben? Es braucht ja gar nicht viel. Ich darf einfach zu ihm kommen, wie ich bin. Ich darf Gott alles sagen und loswerden, was mich bewegt. Egal, ob ich es laut ausspreche oder nur in Gedanken vor mich hin bete. Selbst wenn mir die Worte fehlen , darf ich auch mal in aller Stille bei ihm sein.
Gott ist da und wartet mit offenen Armen auf uns, dass wir zu ihm kommen. Was hält uns also davon ab, dieses Privileg in Anspruch zu nehmen und zu beten? Denn ehrlicherweise sind wir auf diese Begegnung mehr angewiesen als Gott es ist.

Dienstag, 20. März 2018

Buch: Annette Penno - 99 Ideen für mehr Wow in deinem Leben

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Noch auf der Suche nach einem kleinen Konfirmationsgeschenk?
Dieses Buch könnte ein Teil davon sein. „99 Ideen für mehr Wow in deinem Leben“ ist vollgepackt mit Tipps, die kreativ, verrückt, hilfreich und manchmal überraschend sind und dem Leben mehr Begeisterung und Leidenschaft einhauchen wollen - eben ein Wow.
Das Buch hilft einem dabei, den Schatz zu entdecken, den man mit dem Leben erhalten hat.

Annette Penno hat diese 99 Ideen niedergeschrieben. Sie ist als Coach und Trainerin zu den Themen Lernen und Persönlichkeitsentwicklung tätig.  Es liegt ihr, ander zu einem fröhlichen und sinnenhaften Leben anzustiften. Vorher arbeitete sie lange Jahre als Redakteurin einer Jugendzeitschrift.

Die 99 Ideen sind in acht Kapitel unterteilt:
Freude,
Trost und Hoffnung,
Liebe und Freundschaft,
Geduld und Ausdauer,
Güte und Hilfsbereitschaft,
Respekt,
Frieden und Furchtlosigkeit
und Vergebung.

Die einzelnen Texte sind kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Einige Tipps werden mit Bibelversen unterstützt. So gibt es Sachen, die man alleine für sich umsetzten kann, bei anderen tut man etwas Gutes für seine Mitmenschen.  Es gibt Seiten zum ausprobieren,  ausfüllen,  ausschneiden, weiterdenken und vieles mehr.  Am Ende gibt es noch Platz für Notizen oder für eigene Ideen für mehr Wow.

Unsere Lieblingsidee ist: Schreibe deinen Eltern einen Dankesbrief (Idee 25 bei Freude)
Man sagt Allgemein viel zu selten Danke und wie schön ist es, wenn man ein Danke bekommt? Für die kleinen als auch für die großen Dinge.

Die Seiten sind farbig mit vielen Illustrationen gestaltet. Man wird nicht von Text erschlagen und die Tipps fordern und fördern einen. Manche Tipps fallen einem leicht und bei anderen braucht es vielleicht etwas Mut. Es ist besonders für Teens geeignet.

Bei SCM Hänssler  ist das Buch erschienen und ihr könnt es da für 12,95€ erwerben.
Einen kleinen Einblick gibt es hier.

Montag, 19. März 2018

Impuls für deine Woche

Als ich neulich bei herrlichem Sonnenschein wandern war, ist mir irgendwann der Mond aufgefallen, der, obwohl es erst früh am Nachmittag war, schon am Himmel zu sehen war. An sich ist das ja nichts Ungewöhnliches. Der Mond ist häufig auch tagsüber zu sehen, nur halt nicht so gut, die Sonne macht schließlich ordentlich Konkurrenz. Ganz im Gegensatz zu einer klaren Vollmondnacht, in der das Mondlicht alles in sein fahles Licht taucht und damit alle Straßenlaternen und Taschenlampen überflüssig macht.
Wie spannend, dachte ich, dass ein und derselbe Mond im einen Moment kaum wahrnehmbar ist, und in einem anderen wiederum so hell erscheint, dass man fast geblendet wird, wenn man hineinschaut. Je dunkler es ist, desto deutlicher sieht man ihn.
Diese Eigenschaft des Mondes hat mich dann irgendwie an Gott erinnert. Ist es da nicht manchmal ähnlich? Wenn es mir gut geht und mein Leben strahlend schön ist, kann es schnell passieren, dass ich Gott vor lauter anderen schönen Dingen aus dem Blick verliere. Ich nehme ihn gar nicht wahr, obwohl er unaufdringlich, aber trotzdem beständig, am Rande meines Blickfelds steht.
Hingegen wenn es Nacht um mich wird, wenn alle anderen Lichtquellen meines Lebens verlöschen, scheint er um so heller. Eigentlich stimmt das nicht, denn sowohl der Mond als auch Gott sind immer gleich. Aber wenn ich in Dunkelheit bin und kaum noch sehen kann, nehme ich Gottes Licht viel heller wahr. Erst wenn alles in meinem Leben, um mich herum, mir den Weg nicht mehr erleuchtet, dann fange ich an, mich auf Gottes Licht zu konzentrieren und mich von seinem Licht leiten zu lassen.
Wie gut, dass Gott dort umso heller erscheint, wo es umso finsterer ist.
Wie gut aber auch, dass Gott uns auch dort leuchtet, wo wir ihn auf Grund der vielen anderen Lichtquellen unseres Lebens aus unserer Sicht heraus gar nicht brauchen. Auch dort können wir ihn sehen. Wir müssen uns nur ein wenig anstrengen und den Blick auf ihn richten.

Samstag, 17. März 2018

Good Weather Forecast - Superhumans

© Jon Pride
Lange haben sie und auch wir darauf gewartet, heute ist es endlich soweit, Releaseday! Die 5 Jungs von Good Weather Forecast veröffentlichen ihr neues Album "Superhumans".

Nach langer Zeit haben es die Jungs endlich geschafft und wohnen alle im Raum Nürnberg. Ihre Musik ist elektrisierend, powervoll und sie sind mit einer klaren Botschaft unterwegs. Glaube, Liebe und Hoffnung verbreiten - das ist ihre Vision.

Das neue Album ist definitiv anders als alle anderen zuvor. Aber das ist ja bei den Jungs nichts neues. Sie entwickeln sich seit Jahren und ein Stillstand ist definitiv nicht erkennbar. Klar kann man dadurch Fans "verlieren", aber auch neue dazugewinnen. "Superhumans" ist definitiv mehr Mainstream als die anderen davor. Es ist einfach moderne Popmusik kombiniert mit Synthis und Elektronica. Man merkt es den Jungs an, dass sie mehr wollen. Sie wollen die großen Bühnen der Welt erobern und auch die Charts. Das ist ja für christliche Musiker in Deutschland doch relativ schwierig.

Aber am Ende des Tages geht es den Jungs darum autentische Musik zu machen. Sie wollen den Menschen mit ihrer Musik einen schönen Tag schenken und sie ermutigen positiv durchs Leben zu gehen.

Wir haben uns ein paar Songs aus dem Album rausgepickt und sie mal näher unter die Lupe genommen.

Schon der erste Song auf der Platte, "House of Cards" verspricht einiges. Ein typischer Song um das Album anzuführen. Er gibt nicht zu wenig aber auch nicht zuviel. Man wird in das Album mitgenommen. Der Song macht Lust auf mehr. Musikalisch eher einer der ruhigeren Songs, welcher geschickt mit Neo-R'n'B spielt.

"Superhumans" ist der Titelsong des Albums. Der Sound ist neu, hat einen Hauch von Country, ein eher klassicher Popsong der hier und da mit ordentlich Synthies gespickt ist. Er animiert direkt zum mittanzen und spätestens nach dem zweiten Mal hören auch zum mitsingen. Es geht um das Feeling, dass alles möglich ist, das die Sterne zum greifen nah sind. Ein Song darüber, dass man nicht nur träumen, das zwar auch, aber am Ende des Tages diese Träume auch verwirklichen soll. Glaub an dich und setz alles auf eine Karte.

© Jon Pride
Easy - "Der Chourse ist eher Jazzy und dann geht es in eine urban-vibe Strophe." Das sagte Flo vor ein paar Tagen in einem Radiointerview. Es geht darum das wir verlernt haben abzusschalten und es leicht und locker angehen zu lassen. Vieles nehmen wir zu ernst oder planen alles zu 100%. Genau das lässt uns in Stress ausarten. Also ruhig mal alles "Easy" angehen.

Ein komplettes Gegenteil zu Easy ist der Song "Dancing with Dragons". Er beginnt doch eher düster und melancholisch. Enwickelt sich dann zu einem klassichen 80er Sound. Beim ersten mal hören, Gewöhnungsbedürftig. Aber nach dem 3. - 4. mal ist es ein echt angenehmer Song, der sich sehr gut in die restlichen Songs eingliedert. Textlich geht es darum wie wir mit unseren Schwächen klar kommen. Den "Kein Superheld ohne Schattenseiten" so Sänger Flo. Freunde dich mit deinen Schwächen an und versuche sie in Stärken umzuwandeln.

Der Song, der neben Superhumans definitiv Radiohit potenzial hat, ist "Steel your Time". Er ist nicht ganz so aufdringlich wie Superhumans, aber trotzdem eingängig. Einfach entspannt. Man fühlt sich in den Urlaub versetzt, mit Freunden am Strand oder schlendernt durch eine schöne Stadt laufen. Er verbreitet gute Laune. Musikalisch eine schöne Pop-Nummer mit Akkustik-Gitarren und clever eingesetzten Elektronicparts.

Grundsätzlich musikalisch ein breitgefächertes Album, das ein roten Faden erkennen lässt. Sehr popig, viel Synthis und der ein oder andere Schritt Richtung 80er, Reggae oder Countryelementen. Textlich merkt man das an den Songs nicht nur die Jungs geschrieben haben. Sie sind anders als Songs von den Alben "We Glow" oder "Dreamcity".Es geht nicht mehr so in die Tiefe. Nun kann man sich drüber streiten, ob das zum neuen Image der Band gehört. Das Thema Glaube steht textlich nicht mehr so stark im Vordergrund, sondern wurde mehr vereinzelt in die Songs gepackt. Aber viele die Good Weather Forecast schonmal live erlebt haben wissen, das Frontmann Flo bei jeder Show aus seinem Leben und auch vom Glauben an Gott erzählt.

Das Album bekommt ihr überall. Egal ob bei Gerth Medien, Amazon oder iTunes.

Donnerstag, 15. März 2018

Thema des Monats - Die Kraft des Gebets

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Wie wichtig und kraftvoll Gebet sein kann, davon wird euch heute Sebastian Rochlitzer erzählen.

Sebastian ist Evangelist, Bauchredner und Entertainer. Er lebt mit seiner Frau und ihrem gemeinsamen Kind in Görlitz. Es ist ihm ein Herzensanliegen Menschen für Jesus zu begeistern. Und so ist er unter anderem mit Ulfie unterwegs und bietet sein vielseitiges Programm nicht nur für Kinder an, sondern auch für die gesamte Familie oder auch speziell für Jugendveranstaltungen.


Am 21. Februar 2018 verstarb Billy Graham – einer der wohl bedeutsamsten Prediger des 20. Jahrhunderts – im Alter von 99 Jahren. Ein Satz von ihm, der mir nachgeht, lautet: „If there are any tears shed in heaven, it will be because we prayed so little.“ Zu gut deutsch: „Wenn im Himmel irgendwelche Tränen vergossen werden, dann nur, weil wir so wenig gebetet haben.

Ich weiß nicht wie es dir mit dem Thema Gebet geht. Für mich war es jedenfalls lange Zeit eine Pflicht oder sogar Last, die ich machen musste, weil ich ja gläubig bin. Ich hatte so ein paar christliche Vokabeln gelernt und konnte mich gut ausdrücken, aber beten an sich (vor allem im Privaten) war eher schwierig. Doch dann Begriff ich etwas wunderbares: Gebet ist das größte Privileg, was wir Menschen haben!

Wenn du dir vor Augen führst wer Gott eigentlich ist, dann kannst du eigentlich erstmal nur Ehrfrucht und Respekt haben. Ich meine: Hey – dieser Gott kann durch ein einziges Wort ein Universum aus dem Nichts erschaffen. Niemand kommt ihm gleich. Niemand kann sich mit ihm messen. Und doch ist dieser Gott bereit zu jeder Zeit ein Ohr für mich zu haben. Er macht sich so klein, dass er mir nah kommen kann. Wow! Die Frage ist: Hast du das vor Augen, wenn du ins Gebet gehst?

Eigentlich müsste das schon genug Privileg und Antrieb für uns sein. Doch da Gott uns Menschen kennt, hat er sich sogar noch ein paar Dinge einfallen lassen, um uns zum Gebet zu motivieren. So heißt es zum Beispiel im ersten Johannesbrief: „und was immer wir bitten, das empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist“ (1. Joh 3, 22). Oder im Johannesevangelium: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ (Joh 14,14). Oder bei Matthäus: „und alles was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen.“ (Mt 21, 22). Das sind nur ein paar Beispiele, aber die Bibel ist voll damit. Gott fordert uns regelrecht heraus ihm im Gebet um Dinge zu bitten. Warum? Ich glaube er liebt es uns zu zeigen, dass er real ist und unsere Gebete erhört. Es gibt kaum etwas, was den Glauben mehr Feuer verleiht als eine persönliche Gebetserhörung.

Ich höre schon den Protest: „Aber Gott ist doch kein Wunschautomat!“ „Er erfüllt doch nicht alle unsrere Wünsche!“ Stimmt! Auch ich erlebe häufig genug, dass das was ich von ihm erbitte nicht so eintrifft. Sind deshalb die Bibelverse oben falsch? Ich denke nicht. Wir müssen nur Gott zugestehen, dass er weiß, was wir wirklich benötigen. Das er die viel größere Weitsicht hat und es eine Katastrophe wäre, wenn er nach den (egoistischen) Wünschen von jedem Menschen handeln würde. Und doch lockt er uns ins Gebet. Damit wir ihn dort besser kennenlernen. Damit wir merken dürfen was sein Herz bewegt. Und immer mehr in unseren Gebeten im Einklang sind mit seinem Willen. Und ich bin sicher: Auch sein Herz wird durch unsere Gebete bewegt!

Ein Pfarrer sagte mir mal, dass er mutig geworden ist für Kranke um Heilung zu beten. Ich fragte ihn, wie er damit umgeht, wenn dann nichts passiert. Er meinte bloß: „Davor habe ich keine Angst mehr. Ich habe begriffen, dass nicht ich mich in dem Moment blamiere, sondern Gott.“ Huh – ganz schön Provokant! Aber irgendwie beeindruckt micht, wie sehr er von sich selbst wegsehen und auf Gott schauen kann. Er glaubt fest an die oben genannten Verheißungen und ist deshalb mutig zu beten. Gleichzeitig besitzt er die Gelassenheit Gott Gott sein zu lassen und unerfüllte Gebete nicht persönlich zu nehmen. Das möchte ich auch! Lasst uns doch dafür sorgen, dass es im Himmel keine einzige Träne über zu wenig Gebet gibt.

Montag, 12. März 2018

Impuls für deine Woche

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In Japan werden zerbrochene Schalen und Vasen an ihren Bruchstellen mit Gold repariert, sodass die Gefäße in ihrer Unvollkommenheit vollkommen werden. Hier liegt der Glaube zugrunde, dass, wenn etwas mit Schaden behaftet ist und eine Geschichte hat, es an Schönheit gewinnt.

Genau das können wir auch auf uns und unseren Glauben beziehen. Unsere Herzen bekommen immer wieder Bruchstellen und Risse durch Verletzungen die uns andere Menschen verbal oder wir uns selbst durch unsere Gedanken zufügen. Das schmerzt und oftmals verheilt es auch nicht komplett, aber Gott kann diese Risse nutzen um sein Licht durch uns scheinen zu lassen. Er gebraucht solche Verletzungen um Leute zu erreichen, die ihn noch nicht kennen. Natürlich ist das nicht angenehm, weil keiner gerne verletzt wird. Aber Gott kann alles zum Guten wenden und gebrauchen. Auch wenn wir es noch nicht sehen, geschweige denn verstehen, können. Gott setzt dich wieder zusammen, wenn du zerbrochen bist, aber er wird nicht jede Verletzung verschließen.

Das Lied „Broken Vessels“ (auf Deutsch: „Krüge aus Ton“) von Hillsong greift diese Thematik sehr gut auf. Hör es dir doch einfach mal ganz bewusst an:


Samstag, 10. März 2018

Wir sind wieder unterwegs: Worship Central Tag & Celebrate Event in Lichtenstein

Am nächsten Wochenende sind wir wieder unterwegs. Und es verspricht nicht nur heiß und tanzbar zu werden, sondern auch voller Tiefgang und Ermutigung.

Am 17. März findet nämlich im sächsischen Lichtenstein der Worship Central Tag statt. Ein Tag nicht nur für alle, die sich im Lobpreisteam der Gemeinde engagieren, sondern auch für alle anderen Interessierten. Es geht um Themen wie Anbetung, Songwriting, Technik, aber auch um Schultouren und andere Möglichkeiten, um Menschen für Jesus zu erreichen.

Der Worship Central Tag beginnt um 10.00 Uhr und beinhaltet mehrere verschiedene Sessions und Workshops.

Anmelden kann bei sich dafür hier wo man für einen kleinen Unkostenbeitrag auch ein Mittagessen bestellen kann.

Der Worship Central Tag findet seinen Abschluss im Celebrate Event Warm Up.
Das Warm Up wird eine Mischung aus Lobpreisabend und Konzert sein.
Mit dabei sind die DI-Band aus Lichtenstein, die O-Bros (Rap) und zu guter Letzt Solarjet aus Österreich (Rop-Rock).
Los geht's 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Christlichen Glaubenscentrum Lichtenstein (Böttgerstraße 15) und der Eintritt ist frei!

Weitere Infos findet ihr hier.

Donnerstag, 8. März 2018

Thema des Monats: die Kraft des Gebets

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Es gibt so ein paar Sachen, die einfach zum Christsein dazu gehören wie die Luft zum Atmen: Gemeinschaft mit anderen Christen, Bibel lesen und natürlich das Gebet.
Schließlich "kommunizieren" wir Christen auf diese Weise mit Gott.
Und so unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich kann auch Gebet sein.
Manch einer schreibt ein Gebetstagebuch, ein anderer betet mit Liedern und wieder ein anderer geht raus in die Natur. Manche beten laut, manche leise, manche beten lieber alleine und andere wiederum lieben mit anderen zusammen.

Gebet ist aber nicht unbedingt eine Art Therapieersatz, um sich seine Sorgen von der Seele zu reden. Wer betet, erwartet meistens auch etwas.
Dass Gebet Berge versetzen kann, erleben Christen auch heute noch.


Ein paar Gedanken dazu hat sich auch Martin Dreyer gemacht.
Geboren wurde Martin 1965 in Hamburg, er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Bekannt ist er durch seine unkonventionelle Art über Glaubensdinge zu sprechen.
Er ist Gründer der Jesus Freaks, Prediger und Autor. Neben der Volxbibel hat er auch Bücher wie "Jesus rockt" und "Martin Reloaded - Luthers Schriften für alle" oder das Andachtsbuch "God around the clock".


Eigentlich wollte ich einen gut fundierten, theologische klugen Aufsatz über das Thema Gebet verfassen. Angereichert mit Bibelstellen und ausreichend recherchierter Theologie. Aber ich habe mich dazu entschieden genau das Gegenteil zu tun. Ich möchte von meiner ganz eigenen, persönlichen, subjektiven Erfahrung mit dem Thema Gebet berichten. Falls es so etwas wie „Geistliche Gene“ gibt, müsste ich eine Menge „Gebets-DNA“ mitbekommen haben. Meine vor vier Jahren verstorbene Mutter war eine hingebungsvolle, treue Beterin. Jeden Abend hat sie für uns Kinder stundenlang im Gebet vor Gott gerungen. Dass ich überhaupt ein Christ geworden bin, hat vermutlich sehr viel damit zu tun, dass meine Mutter Stunde um Stunde gebetet hat. Als ich dann viele Jahre später im Predigtdienst landete, habe ich dies oft als große Unterstützung erlebt. Kurz bevor es auf die Kanzel ging, kam eine kurze SMS von ihr. “Martin, ich bete!“

1. Leiden lehrt beten
Was mich an dem Thema lange Zeit fasziniert hat, war, dass durch Gebet Dinge möglich werden, die im Natürlichen nicht möglich sind. Damit meine ich Wunder. Kleine Wunder wie das Finden eines Parkplatzes im Kölner Straßenjungel. Oder große Wunder, wenn es um die körperliche Heilung eines unheilbar kranken Freundes ging.

Immer wenn es Probleme in meinem Leben gab, habe ich angefangen leidenschaftlich zu beten. Jemand sagte mal: “Leiden lehrt beten" und ich denke das stimmt. So kann ich mich an die erste Zeit als Christ erinnern, in der viele meiner Probleme durch Gebet gelöst wurden. Zum Beispiel kommt mir eine Geschichte in den Sinn, welche circa zwei Jahre nach dem ich zum Glauben kam, passiert ist. Damals hatte ich eine Abiturprüfung in Biologie verhauen. Ich betete für ein Wunder und tatsächlich bewertete meine ansonsten sehr strenge Biologie Leistungskurs Lehrerin eine falsche Antwort als „fast richtig“. Ich wurde mit 12 Punkte benotet.

Viele Jahre später bekam ich von Gott einen Traum aufs Herz gelegt: Eine neue christliche Arbeit mit jungen Menschen zu starten, die sich in keiner bestehenden Kirche wohl fühlen. Bis zur Erfüllung dieses Traumes musste ich bestimmt über zwei Jahre Gott damit in den Ohren liegen. Heute ist die daraus entstandene Arbeit fast schon Geschichte. Doch auch hier galt: Die so genannten „Jesus-Freaks“ trafen sich anfangs nur aus einem Grund: Um zu beten. Denn den meisten ging es sehr schlecht und sie brauchten ein Wunder in ihrem Leben, oder eben eine Begegnung mit Gott.

2. Frusterfahrung
Über die Zeit hinweg gesehen gab es auch eine Menge Frust-Erfahrung. Viele Gebete, die einfach nicht erhört wurden. Und das, obwohl auch nach reiflicher Überlegung und biblischer Überprüfung wirklich nichts dagegen gesprochen hätten. Ich hatte geglaubt, bekannt, nach allen Richtlinien gebetet und doch ist nichts passiert. Manchmal passierte sogar genau das Gegenteil und allein die Antwort „In der Ewigkeit wirst du verstehen warum“, reicht mir einfach nicht.

Fast wellenförmig gab es Zeiten in denen ich große Nähe und Gottes Gegenwart beim Beten gespürt habe und dann wieder Phasen in denen mir die Decke als absolute Begrenzung zwischen Erde und Himmel vorkam. „Gott, wo bist Du?“ Vieles ist geschehen, bei dem ich immer wieder die Frage stellen muss „Warum Jesus hast du das zugelassen?“. Denn um Schutz oder Segen wurde gebetet, vorher, nachher und während dessen. Lag es wirklich nur an irgend einer versteckten Sünde, an fehlendem Glauben oder doch an einer falschen „Gebetsstrategie“? Ich kann mir eigentlich auch keinen liebenden Vater als Gott vorstellen, der seine Kinder ungeschützt in die Katastrophe rennen lässt, nur weil sie mal nicht, zu wenig oder vielleicht sogar „falsch“ gebetet haben. Was wäre das für ein Gott?

3. Wobei geht es um Gebet?
Auch wenn viele Bücher über das Gebet genau das Gegenteil im Visier haben: Ich denke, dass Gebet nicht die Gebetserhöhung im Fokus haben sollte. Letztendlich kann es nur darum gehen: Ein allmächtiger Gott möchte, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf ihn richten. Gebet sollte Gott dienen und nicht den Menschen. Wenn dann für uns die berühmten „Brotkrumen vom Tisch fallen“, ist das natürlich super. Aber es kann nicht zentral darum gehen, dass Gott unsere Wünsche erfüllt, wenn wir beten.

Gebet ist Beziehungsgeschehen. Ich „kleines Mensch“ will mit dem großen Gott Zeit verbringen. Ich will mit ihm reden, mich vor ihm ausschütten und ihm vielleicht auch zuhören, wenn ich dazu in der Lage bin. Und da kann es auch mal Zeiten geben, in denen man sauer auf ihn ist, in denen man sogar gar nicht mehr mit einander reden mag. Auch wenn ich eine Menge vom liturgischen Gebet halte, kann ich darin nicht das Zentrum dessen sehen, was zumindest Jesus gemeint hat. Gottes Wunsch ist, dass wir mit ihm in Kontakt bleiben, auf einer natürlichen Basis. Eine gesunde Beziehung vergleichbar mit der eines guten Vaters zu seinem Kind oder wie ein Gespräch unter Freunden. Ohne Floskeln, Phrasen oder Worte, hinter denen unser Herz eigentlich gar nicht nicht steht.

4. Das „Parade Gebet“
Im Parade Gebet aller Christen, welches uns Jesus beigebracht hat, geht es um Dinge des Alltags. Das „Vater Unser“ handelt von der täglichen Versorgung, den ständigen Versuchungen und Kämpfe, mit denen jeder Christ zu tun hat. Es dreht sich um das tägliche begehen von Schuld und das Verletztwerden durch andere Menschen. Und auch um die damit verbundenen Herausforderungen zu verzeihen. Wie in jeder anderen Beziehung auch gibt es Phasen, in denen ich sehr viel mit Gott im Gespräch bin. Nahezu 24 Stunden am Tag. Und dann gibt es wieder eine Zeit, in der es stiller wird. Manchmal aus Enttäuschungen, aus Wut, aus Verletzung, oder auch verursacht durch Verwirrung und unbeantwortete Fragen und Zweifel. Oder eben, weil man sich gerade nicht so viel zu sagen hat.

Und dennoch glaube ich ganz fest, dass es etwas gibt was wir Gott immer wieder neu sagen können, so wie es die Schüler von Jesus auch getan haben: “Herr, lehre uns beten!" (Lukas 11,1)

Martin Dreyer, Berlin

Montag, 5. März 2018

Impuls für deine Woche

Hattest du schon einmal Liebeskummer? Kein angenehmer Zustand, nicht wahr? Es ist schmerzhaft, wenn die Gefühle, die man gegenüber einem anderen Menschen entwickelt, nicht erwidert werden. Der dadurch ausgelöste Stress wirkt sich auch körperlich aus. Dem einen schlägt er auf den Magen, dem anderen aufs Herz und wieder ein anderer leidet dann unter Durchfall.

Das seelische Gleichgewicht ist erschüttert und es braucht Zeit bis man den Kummer überwunden hat. So leicht bricht aber kein Herz. Mit der Zeit heilen die Wunden und man findet eine neue Liebe. – Zu lieben und geliebt zu werden, ist das Schönste, was ein Mensch erleben kann. Man erlebt es als ein wunderbares Geschenk, von dem man nicht begreift, warum ausgerechnet man selbst es ist, der (oder die) es bekommt.

"Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Sünden auf sich nahm und sie gesühnt hat." 
1. Johannes 4,10

Gott gab dem Menschen die Fähigkeit zu lieben, weil er zeigen wollte, wie tief er selbst fähig ist zu empfinden. Empfindet Gott nun auch wie wir, wenn seine Liebe zu uns Menschen nicht auf Gegenliebe stößt? Einige Aussagen der Bibel zeigen uns das. Es schmerzt Gott, wenn seine Liebe missachtet wird. Wie kann denn Liebe zu Gott entstehen? Zunächst müssen wir überzeugt werden, dass Gott uns tatsächlich liebt. Er hat es bewiesen, indem er seinen Sohn in diese Welt sandte, um die Trennung zwischen Mensch und Gott zu überwinden. Er ließ es zu, dass sein Sohn um unserer Schuld willen am Kreuz starb. Wenn wir Gottes Liebe erkannt haben, dann müssen wir in unserem Herzen die Gegenliebe erwachen lassen. Wie das geht? So wie im ganz normalen Leben auch: Man muss seine Sinne und Gedanken einfach auf die Person richten, die liebend um mich wirbt, und ihr die Herzenstür öffnen.


Donnerstag, 1. März 2018

Impulse for your month

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Happy first day of March! Incredible how quickly the first two months of this year have gone by. Usually, we look back at the end of a year, but let's just reflect now for a minute: How is your 2018 going so far? Did you have any resolutions - if so, are you still working on them? Did some wishes already come true, or are you still anxiously waiting for them to be fulfilled? What are challenges you faced already, or you're facing right now? Take a minute to look inside yourself: How are you ACTUALLY doing? We are all quick to answer "I'm fine!" - but are you really?
Because, in case you're not, that's ok. We all struggle, are stressed and sometimes don't know how to deal with all the stuff that life throws at us.
So, maybe you realize that you are actually struggling right now, and that your year has not gone as planned so far. That's fine - because when you feel like you've hit rock bottom, there's no way to go but up. And God has the way ready for you. I know it's hard to recognize his guideposts sometimes, but he will lead and prepare the way for you. No challenge he gives you will be too hard for you to overcome, that's for sure. It's a literal leap of faith sometimes to put all your trust into the Lord, and actually believe even when it seems like there is no way out. But there is: the way up.
I encourage you to make peace with yourself in case you've been struggling lately. If everything has been going great for you, all the better - look at the great way that God opened for you! Either way, coninue to pray, or to start praying all together in case you stopped for whatever reason. He will listen, and he will answer. Be ready to be still sometimes and be receptive of his response, which can be very subtle or unexpected.
One thing is for sure: God guides you and has a way for you, even though it might be rocky sometimes. Afterall, there is really no way to go but up.

 "He will instruct them in the ways they should choose." - Psalms 25:12